3. Semester

V Strafrecht III, Di, 10.15-12.45, 3 SWS, Hz 3, Jahn, Matthias

Leistungsnachweis: Hausarbeit und Klausur

 

Programm: Die Veranstaltung Strafrecht III dient formal dem Erwerb des „Großen Scheins“ und ist damit eine der Staatsexamens-Zulassungsvoraussetzungen des JAG. Sie knüpft inhaltlich an meine Veranstaltungen Strafrecht II im Wintersemester 2019/20 an, in der aus dem BT schwerpunktmäßig die „einfacheren“ Nichtvermögensdelikte (vor allem Tötungs- und Körperverletzungsdelikte) und minder komplexe Vermögensdelikte besprochen wurden. Der dort behandelte Stoff sollte beherrscht werden, um der Vorlesung gewinnbringend folgen zu können. Zu Beginn der Veranstaltung Strafrecht III ist daher ein Kurzrepetitorium zum Stofffundus vorgesehen, um für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleiche Startbedingungen zu gewährleisten. Daran schließt sich die Vertiefung zu den besonders prüfungsrelevanten Nichtvermögensdelikten an (erste Semesterhälfte). Aus der Vielzahl der Delikte des Besonderen Teils befasst sich die Vorlesung in der zweiten Hälfte des Sommersemesters dann schwerpunktmäßig mit den Vermögensdelikten im weiteren Sinne. Damit sind wiederum herausragend prüfungsrelevante Gegenstände (etwa Diebstahl, Betrug, Raub und räuberische Erpressung) mit solchen vereint, die in der Ausbildung herkömmlicherweise eine tendenziell immer noch eher untergeordnete Rolle spielen (wie z.B. Untreue und Anschlussdelikte), in der Ersten Juristischen Prüfung aber gleichwohl verlangt werden. Die Veranstaltung versucht, dem durch klare Schwerpunkte – auch bereits mit Blick auf die Phase der Examensvorbereitung – zu setzen. Zu allen Problemfeldern wird begleitendes didaktisches Material und ein ausführliches vorlesungsbegleitendes Skript mit vollständigen Literaturhinweisen passwortgeschützt über die Homepage des Lehrstuhls verfügbar sein. Zu der Veranstaltung wird begleitend ein Propädeutikum angeboten.

 

Literatur (Auswahl): Hillenkamp/Cornelius 40 Probleme aus dem Strafrecht, Besonderer Teil, 13. Aufl., Neuwied u.a., 2019; Wessels/Hettinger/Engländer Strafrecht Besonderer Teil 1: Straftaten gegen Persönlichkeits- und Gemeinschaftswerte, 43. Aufl., Heidelberg 2019; Wessels/Hillenkamp/Schuhr Strafrecht Besonderer Teil 2: Straftaten gegen Vermögenswerte, 42. Aufl., Heidelberg 2019; Rengier Strafrecht Besonderer Teil I: Vermögensdelikte, 21. Aufl., München 2019; Rengier Strafrecht Besonderer Teil II: Delikte gegen die Person und die Allgemeinheit, 20. Aufl., München 2019; Kudlich Strafrecht Besonderer Teil I: Vermögensdelikte (PdW), 4. Aufl., München 2016; Kudlich Strafrecht Besonderer Teil II: Delikte gegen die Person und die Allgemeinheit (PdW), 4. Aufl., München 2016.

 

Schwerpunktbereich 6: Kriminalwissenschaften

 

S Theorie und Praxis des heutigen Wirtschaftsstrafrechts, jeweils ganztägiges Blockseminar am 14.-16.7.2020 im Gästehaus Bergkranz, A-87568 Hirschegg/Kleinwalsertal (Seminarschwerpunktwoche), 2 SWS, Jahn, Matthias; Kirsch, Stefan

 

Leistungsnachweis: Seminararbeit und mündlicher Vortrag

 

Programm: Das Seminar wendet sich unter Einbeziehung von renommierten Praktikerinnen und Praktikern aus der Anwaltschaft den aktuellen Problemen aus dem Wirtschaftsstrafrecht zu. In der Veranstaltung (ausschließlich) aus dem Bereich Kriminalwissenschaften (SPB 6) sollen die Studentinnen und Studenten zu einer konkreten Fragestellung in einer schriftlichen wissenschaftlichen Ausarbeitung von 20 Seiten unter Beachtung von präzisierenden Bearbeitungshinweisen Stellung nehmen und diese mit einem Vortrag von max. 20 Minuten mündlich verteidigen (Seminararbeit gem. § 29 Abs. 1 S. 2 der Studien- und PrüfungsO). Voraussetzung für die Teilnahme ist die bestandene Zwischenprüfung. Eine Vorbesprechung und die Themenausgabe findet in der ersten Vorlesungswoche am Mittwoch, 15.4.2020, 10.15-ca. 11.30 Uhr, in RuW 4.101 statt. Die Veranstaltung selbst findet als Blockseminar in der Seminarschwerpunktwoche (letzte Vorlesungswoche) am Dienstag-Donnerstag, 14.-16.7.2020, grundsätzlich jeweils von 10.15 bis 19.00 Uhr, im Gästehaus Bergkranz der Goethe-Universität (http://www.uni-frankfurt.de/51981295/Unser_Haus_Bergkranz), statt. Für die Teilnahme wird ein Unkosten- und ein separater Eigenbeitrag fällig, dessen genaue Höhe, abhängig von einer beantragten Förderung, in der Vorbesprechung bekanntgegeben wird. Die Frist für die Anmeldung der Bearbeitung im Prüfungsamt endet 14 Tage nach der Themenausgabe in der Vorbesprechung. An diesem Tag sind zum Wirksamwerden der Anmeldungen in der Vorbesprechung auch die Beiträge am Lehrstuhl zu entrichten. Die Frist für die Einreichung der schriftlichen Ausarbeitungen, die allen Teilnehmern zur Vorbereitung per E-Mail zur Verfügung gestellt werden, endet am Dienstag, 16.6.2020, 12.00 Uhr (spätestmöglicher Zeitpunkt der Abgabe im Sekretariat des Lehrstuhls Jahn, RuW 4.123 und für den Upload im E-Center). Die schriftlichen Bewertungen der Prüfungsleistungen sind voraussichtlich ab Dienstag, 18.8.2020, am Lehrstuhl einsehbar. Die Teilnehmerzahl ist aus Kapazitätsgründen auf 14 beschränkt (Losentscheid). Von schriftlichen oder mündlichen Voranmeldungen am Lehrstuhl bitten wir aus Gründen der Chancengleichheit abzusehen.

 

Literatur (Auswahl): Fragen der Formalien (Zitierweise etc.) behandelt u.a. Jahn, Norm und Form – Die äußere Gestalt der juristischen Hausarbeit in Übung und Examen, JA 2002, 481-485. Auf die Studien- und Prüfungsordnung <https://www.jura.uni-frankfurt.de/50433779/StudOges14.pdf> wird hingewiesen.

 

 

Schwerpunktbereich 6: Kriminalwissenschaften

 

S 2. BGH-Moot-Court im Strafrecht, ganztägige Blockveranstaltung, Ausrichter: Universität zu Köln, 2 SWS, Jahn, Matthias; Meinecke, Fabian

 

Leistungsnachweis: Seminararbeit und mündlicher Vortrag

 

Programm: Ein Team der Goethe-Universität wird auch am 2. bundesweiten Moot-Court im Strafrecht, veranstaltet vom Vorjahresgewinner Köln, teilnehmen. In der simulierten Hauptverhandlung sollen Anklage und Verteidigung ein Abschlussplädoyer von 15 Minuten vorbereiten, das von Fragen der Richterinnen und Richter unterbrochen werden kann; es folgen Replik und Duplik Minuten. Der Termin der Veranstaltung wird rechtzeitig bekanntgegeben. Auf dieses Ereignis wird das Frankfurter Team intensiv vorbereitet sein. Die Studierenden erwartet bei einer Teilnahme nach Angaben der Veranstalter:

  • die JuS wird über den Moot-Court berichten und Jahresabos für die Sieger sponsern
  • der Nomos-Verlag stellt Buchpreise für jeden Teilnehmer zur Verfügung
  • Es findet eine gemeinsame Abendveranstaltung mit den Teams der anderen Universitäten statt.

 

Die Auswahl der Frankfurter Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die Vorbesprechung hat schon stattgefunden. Von weiteren schriftlichen oder mündlichen Anmeldungen am Lehrstuhl bitten wir deshalb abzusehen.

 

Literatur (Auswahl): Jahn/Meinecke, Zur Theorie des Moot Courts im Strafverfahren, in: Zeitschrift für Didaktik der Rechtswissenschaft (ZDW), Heft 1, (5) 2018, S. 22-41

 

S Fragen der Gesamten Strafrechtswissenschaft, Blockseminar am 17.7.2020 (Seminarschwerpunktwoche), RuW 4.101, 1 SWS, Jahn, Matthias

 

Leistungsnachweis: Mündlicher Vortrag und Seminararbeit

 

Programm: Das Seminar richtet sich an besonders qualifizierte und befähigte junge Strafjuristen, insbesondere den wissenschaftlichen Nachwuchs (§ 7 Abs. 6 StudienO). Das Seminar soll Gelegenheit geben, eigenständig entwickelte Thesen zur Fragen der Gesamten Strafrechtswissenschaft unter Einschluss der strafrechtlichen Hilfswissenschaften sowie der allgemeinen Rechtsphilosophie und -theorie zu präsentieren und zu verteidigen. Die Inhalte sollen wissenschaftlichen Ansprüchen genügen und einen Beitrag zum Fortschritt der rechtswissenschaftlichen Erkenntnis liefern (vgl. auch § 2 Abs. 2 PromO). Voraussetzung für die Teilnahme ist die nach diesen Maßstäben erfolgende individuelle Zulassung durch den Veranstalter (§ 8 Abs. 2 S. 2 StudienO). Die Veranstaltung findet als Blockseminar in der Seminarschwerpunktwoche (letzte Vorlesungswoche) am Freitag, 12.7.2020, voraussichtlich von 10.15 – 19.00 Uhr, in RuW 4.101 statt. Die Teilnehmerzahl ist aus Kapazitätsgründen beschränkt.

 

 

Universitätsprofessoren

 

Jahn, Matthias, Dr. iur, im zweiten Hauptamt Richter am OLG Frankfurt – Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Rechtstheorie –, Direktor des Instituts für das Gesamte Wirtschaftsstrafrecht (IGW) und Leiter der Forschungsstelle für Recht und Praxis der Strafverteidigung (RuPS), Campus Westend, Theodor-W.-Adorno-Platz 4, RuW 4.123, Telefon: 069/798-34336, Telefax: 069/798-34521, E-Mail: sekretariat-jahn@jura.uni-frankfurt.de, Web: www.jura.uni-frankfurt.de/jahn