Angaben
Seminar
Zeit und Ort: Do 8:30 - 10:00, NM 130
ab 10.4.2008
Vorbesprechung: 3.4.2008, 8:00 - 10:00 Uhr
Voraussetzungen / Organisatorisches
Leistungsnachweis: Seminararbeit. Die Seminarbeit sollte 25 bis 30 Seiten umfassen. Abgabe zum Ende der Vorlesungszeit (bis Fr. 4. Juli 2008).
Inhalt
Nationale und internationale Infrastrukturprojekte wie etwa Kraftwerke, Flughäfen, Autobahnen oder Pipelines werden heute zunehmend im Wege der sog. Projektfinanzierung finanziert. Statt auf die Bonität des Initiators (Sponsor) stellen die finanzierenden Banken dabei grundsätzlich auf die erwarteten Erträge (cash-flow) des spezifischen Projekts ab (non-recourse Finanzierung). Indem eine Zweckgesellschaft (Projektgesellschaft) ein Bündel von Verträgen abschließt, werden die technischen, wirtschaftlichen und politischen Risiken des Projekts auf die verschiedenen Beteiligten verteilt. Die Veranstaltung gibt zunächst einen Überblick über gängige Anwendungen und die strukturellen Besonderheiten dieser Finanzierungsform. Anschließend sollen in Referaten die typischerweise abgeschlossenen privatrechtlichen Verträge (Generalunternehmervertrag, Kreditvertrag, Sicherheitenverträge etc.) aber auch die öffentlich-rechtlichen Bezüge (Genehmigungen, Konzessionsverträge) näher untersucht werden. Die einzelnen Themen werden in der ersten Sitzung vorgestellt. Literatur: In der Veranstaltung.