Archiv

13.12.2024

​Rückgabe der Hausarbeiten „Strafrecht II“ aus dem Sommersemester 2024

Die Rückgabe der korrigierten und bestandenen Hausarbeiten im „Strafrecht II“ aus dem Sommersemester 2024 erfolgt am Montag, 16. Dezember 2024, von 12:30 bis 13:30 Uhr oder von 15:30 bis 16:30 Uhr im Sekretariat unserer Professur (RuW, Raum 4.134) gegen Vorlage des Studierendenausweises. Im Verhinderungsfalle besteht die Möglichkeit, eine dritte Person mit der Abholung zu betrauen oder einen individuellen Termin zu vereinbaren. Voraussetzung für die vertretungsweise Abholung ist eine unterzeichnete Vollmacht sowie eine Kopie des Studierendenausweises, wobei eine digitale Version genügt.


Mit der Rückgabe beginnt die Frist zum Einspruch gegen die Bewertung der Hausarbeit gem. § 34 Abs. 1 der Studien- und Prüfungsordnung, auch wenn Hausarbeiten erst später abgeholt werden. Remonstrationen müssen mithin spätestens am 16. Januar 2025 schriftlich, substantiiert begründet und unter Anfügung der ursprünglichen Arbeit inklusive des Originalvotums eingehen.


Es wird darauf hingewiesen, dass

1.) Hausarbeiten von Nebenfachstudierenden grundsätzlich nicht ausgegeben werden. Zur Einsichtnahme wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.

2.) Remonstrationen der Nebenfachstudierenden nicht an unsere Professur, sondern an das Prüfungsamt zu richten sind.

3.) Remonstrationen der Hauptfachstudierenden an unsere Professur zu richten sind.

06.12.2024

"Rechtskämpfe im Anthropozän. Eine rechtstheoretische Diskussion der Rechtsverfahren für Klimaschutz" – Vortrag von Maximilian Pichl

Wir laden herzlich ein zum Vortrag von Prof. Dr. Dr. Maximilian Pichl am Dienstag, den 17. Dezember 2024, 18 Uhr c. t. im Seminarhaus Campus Westend, SH 2.104.

Eine Teilnahme ist auch per ZOOM als Webinar möglich
Kenncode: 401979
Oder per Einwahl über die App:
Webinar-ID: 650 7980 7777 Kenncode: 401979

Spätestens seit dem Pariser Klimaschutzabkommen haben global die Rechtskämpfe um den Klimaschutz erheblich zugenommen. Die Klimabewegung konnte im juridischen Feld zum Teil virulente Erfolge erzielen, z. B. in Deutschland mit dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts von 2021. Kritiker*innen werfen einer solchen rechtebasierten Strategie jedoch zunehmend vor, „anti-demokratisch“ zu sein und die Gerichte für Interessen, die nicht „mehrheitsfähig“ sind, zu instrumentalisieren. Der Vortrag analysiert die Rechtskämpfe um den Klimaschutz aus der Perspektive einer historisch-materialistischen Rechtstheorie und -kritik. Dabei werden zugleich die Wechselwirkungen zwischen dem politischen und juridischen Feld in den Blick genommen und der These einer „anti-demokratischen“ Rechtsprechung die Idee eines umfassenden emanzipatorischen Rechtskampfs im Zeitalter des Anthropozäns entgegengestellt.

Die Infos zur letzten Veranstaltung mit Johan Horst und Doris Schweitzer finden Sie hier: https://contrust.uni-frankfurt.de/klima-vor-gericht-climate-contested/

25.11.2024

​Veranstaltung mit der Gesellschaft für Freiheitsrechte: Reformen und Accountability in der Deutschen Polizei

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte ist on Tour!
Am 10.12.2024 besucht sie die Goethe Universität Frankfurt am Main, um über Rassismus in der Polizei und die Möglichkeiten und Grenzen aktueller Reformansätze zu sprechen. GFF Juristin Laura Kuttler diskutiert dazu mit dem Autor und Journalisten Mohamed Amjahid, der Politikwissenschaftlerin Dr. Sonja John und dem Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Tobias Singelnstein. Mohamed Amjahid spricht zu seinem neuen Buch „Alles nur Einzelfälle? Das System hinter der Polizeigewalt“, Prof. Dr. Singelnstein gibt Einblicke in sein neustes Forschungsprojekt zu Rassismus und Diskriminierungserfahrungen im Polizeikontakt (RaDiPol). Dr. Sonja John bringt ihre Perspektive zu Polizei und Kriminalität im internationalen Kontext und ihre Erfahrungen als Professorin an der Hessischen Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit ein. Laura Kuttler spricht zu ihrer Arbeit im "Mach Meldung!" Projekt der GFF, das Whistleblowing in der Polizei etablieren will. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Professur für Kriminologie und Strafrecht, im Fokus stehen aktuelle Reformansätze, Kontroll- und Beschwerdemechanismen sowie die Herausforderungen einer veralteten Fehler- und Führungskultur.


Los gehts um um 18:00 Uhr im HZ 13, Theodor-W.-Adorno-Platz 5. Anschließend gibt es bei Getränken die Möglichkeit für weiteren Austausch und Vernetzung.

22.11.2024

​Veranstaltungshinweis: "Kriminalisierung von migrantischen Räumen. Racial Profiling und die Wahrnehmung migrantischer Communities"

In den Medien finden sich immer wieder Darstellungen, die migrantische Viertel in Städten wie Frankfurt entmenschlichen und problematisieren. Orte wie das Bahnhofsviertel oder der Ostpark werden in der öffentlichen Wahrnehmung als Brennpunkte konstruiert, was die Kriminalisierung dieser öffentlichen Räume zur Folge hat. Diese Stereotypisierungen dienen nicht nur der Legitimation von Maßnahmen wie Racial Profiling, sondern etablieren auch einen Diskurs, der Menschen mit Migrationsgeschichte als Bedrohung wahrnimmt, anstatt sie zu schützen.

Prof. Dr. Tobias Singelnstein und Prof. Bernd Belina (Kritische Geographie, Goethe Universität Frankfurt) diskutieren mit einem betroffenen Jugendlichen über die weitreichenden Konsequenzen dieser Kriminalisierung für betroffene Communities. Dabei wird insbesondere auf die Themen Racial Profiling und systematische Diskriminierung in öffentlichen Räumen eingegangen. Moderiert wird die Veranstaltung von Ayesha Khan, Frankfurter Journalistin, freie Autorin und Netzaktivistin mit einem Schwer­punkt auf Sexismus, (Post-)Kolonialismus, Flucht/Migration und anti-muslimischer Rassismus.


03. Dezember, 18 Uhr
Stadthaus Frankfurt

Nähere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung entnehmen Sie dem Flyer.


Eine Veranstaltung des Verbands binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. und der Volkshochschule Frankfurt am Main.

14.11.2024

"Bleibefreiheit und Selbsteigentum der Natur im Anthropozän" – Vortrag von Dr. Eva von Redecker

Wir laden herzlich ein zum Vortrag von Dr. Eva von Redecker am Dienstag, den 26. November 2024, 18 Uhr c. t. im Hörsaalzentrum Campus Westend, HZ 10.

Eine Teilnahme ist auch per ZOOM als Webinar möglich:
https://uni-frankfurt.zoom.us/j/65079807777?pwd=RDdVUjdXT2FteG1wTGFvUUNnZ2JTZz09#success
Kenncode: 401979
Oder per Einwahl über die App:
Webinar-ID: 650 7980 7777 Kenncode: 401979
Die Veranstaltungsreihe „Klima vor Gericht/Climate Contested. Interdisziplinäre Perspektiven auf Recht(e) in der ökologischen Krise“ thematisiert das komplexe Wechselspiel zwischen Klimawandel und Recht. Im Rahmen von Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Streitgesprächen wird aus interdisziplinärer Perspektive diskutiert, wie im und durch Recht um den Umgang mit der ökologischen Krise gerungen wird.

16.10.2024

​POLICING RACISM – Fachsymposium zu Rassismus in der Polizei

Diverse Studien machen deutlich, dass sowohl die Arbeitsbedingungen und Gruppendynamiken als auch die institutionelle Kultur als solche die Entstehung rassistischer Einstellungen bei der Polizei begünstigen können. Der Auftrag der Polizei, Demokratie und Betroffene vor menschenfeindlichen Angriffen zu schützen und die reale Umsetzung klaffen somit häufig auseinander. Dennoch hält sich der Mythos von den sogenannten Einzelfällen hartnäckig, der dem Phänomen zum einen bei weitem nicht gerecht wird und zum anderen die Institution Polizei aus der Verantwortung nimmt.

Mit unserem Fachsymposium „Policing Racism – (Strukturellem) Rassismus in der Polizei begegnen“, das die Bildungsstätte Anne Frank gemeinsam mit der Professur für Kriminologie und Strafrecht der Goethe-Universität veranstaltet, wollen wir den Blick auf die Institution Polizei schärfen und das Schlaglicht auf behördliche Strukturen, Regeln, Routinen und die Rolle der Politik werfen.

Eine Anmeldung ist bis zum 06. November 2024 möglich.

Nähere Informationen entnehmen Sie dem Flyer.


10.10.2024

Klima vor Gericht / Climate Contested – Fortsetzung der Ringvorlesung im Wintersemester 2024/25

Die Fortsetzung der Vorlesungsreihe „Klima vor Gericht/Climate Contested. Interdisziplinäre Perspektiven auf Recht(e) in der ökologischen Krise“ thematisiert das komplexe Wechselspiel zwischen Klimawandel und Recht. Im Rahmen von Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Streitgesprächen wird aus interdisziplinärer Perspektive diskutiert, wie im und durch Recht um den Umgang mit der ökologischen Krise gerungen wird.

Campus Westend, jeweils 18-20 Uhr

Nähere Informationen zu den einzelnen Vorträgen entnehmen Sie dem Flyer.


Eine Teilnahme ist auch möglich via Zoom (Kenncode: 401979 der per Einwahl über die App. Webinar-ID: 650 7980 7777
Kenncode: 401979).

17.09.2024

​Ringvorlesung im Wintersemester 2024/2025

Am Institut für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie veranstalten Prof. Dr. Matthias Jahn und Dr. Ronen Steinke  im Wintersemester eine Ringvorlesung zum Umgang des Strafrechts mit dem NS-Unrecht nach 1945. 

Die Termine entnehmen Sie dem Plakat.



24.06.2024

​Start eines neuen DFG-Forschungsprojekts zu Diskriminierungserfahrungen im Polizeikontakt

Das Projekt „Rassismus und Diskriminierungserfahrungen im Polizeikontakt“ (RaDiPol) an der Goethe-Universität wird im Juli mit dem Forschungsprozess beginnen. RaDiPol untersucht die Erfahrungen und Wahrnehmungen von rassistischer sowie anderer Formen menschenfeindlicher Diskriminierung durch die Polizei mit einem Fokus auf Perspektiven hiervon Betroffener. Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Es ist ein Kooperationsprojekt der Professur für Kriminologie und Strafrecht der Goethe-Universität Frankfurt und der Professur für Kriminologie und Soziologie der Hochschule der Akademie der Polizei Hamburg.


Pressemitteilung

Nähere Infos zum Projekt

05.06.2024

Podiumsdiskussion: "Generalverdacht. Gesellschaftliche Konflikte um sogenannte Clankriminalität"

Podiumsdiskussion mit Mohammed Ali Chahrour (Mitherausgeber des im Jahr 2023 erschienenen Sammelbands „Generalverdacht – Wie mit dem Mythos Clankriminalität Politik gemacht wird“ (Edition Nautilus)) und Dr. Robert Pelzer (Leiter des Bereichs „Sicherheit – Risiko – Kriminologie“ am Zentrum für Technik und Gesellschaft der TU Berlin).

18. Juni 2024, 18.30 Uhr
Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 13

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Infoflyer. Eine Veranstaltung in Kooperation mit Contrust.

05.06.2024

Internationaler Fachtag "Police Accountability. Practices and Dilemmas of Independent Police Complaint Bodies and Police Control"

Im Rahmen eines zweitägigen Fachtages werden am 19. und 20. Juni 2024 die Ergebnisse des DFG-geförderten Verbundsprojektes "Police Accountability - Towards International Standards" vorgestellt und diskutiert.

Um Anmeldung per Mail wird gebeten.

05.06.2024

Podiumsdiskussion im Rahmen der Ringvorlesung "Klima vor Gericht / Climate Contested"

"Policing the Climate Crisis - Podiumsdiskussion zur Kriminalisierung von Klimaprotesten" mit Dr. Stephan Lessenich (Institut für Sozialforschung & Goethe-Universität), Dr. Jannick Rienhoff (Rechtsanwalt, Marburg), ein:e Vertreter:in von Green Legal Impact Germany e.V., sowie einem Kollektivmitglied von Druckerei für Alle (ehemals Aktivistin bei end Fossil: occupy!).

Wann? 25.06.2024
Wo? Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ13 oder als Livestream per 
Zoom (Kenncode: 401979, Webinar-ID: 650 7980 7777)

Weitere Details zur Veranstaltungsreihe.

30.04.2024

Call for Papers für Schwerpunktheft im Kriminologischen Journal zu "Wirtschafts- und Finanzkriminalität" (KrimJ 4/2025)

"Die klassische Kriminologie nähert sich dem Thema Wirtschafts- und Finanzkriminalität mit dem Repertoire der Standarderklärungen. So diskutiert Gottschalk (2010) den Nutzen von Verhaltens-, Organisations- und Managementtheorien für die Erklärung kriminellen Verhaltens. Dabei geht es immer – der paradigmatische Ausgangspunkt konventioneller kriminologischer Erklärungen – um Faktoren, die das (kriminelle) Verhalten der Täter*innen bestimmen. Unterbelichtet bleiben Fragen der (regulatorisch-juristischen) Definition von Straftaten/Kriminalität in diesem Bereich, ein Thema, in dem die kritische Kriminologie traditionell zu Hause ist und zur Erhellung entsprechender Phänomene beitragen könnte. Auch der meist unhinterfragte Genderbias in dieser Diskussion bietet erhellende theoretische Anknüpfungspunkte, um die Orthodoxie gegen den Strich zu bürsten (Davies 2003). Das chronische Defizit an theoretisch nützlicher Empirie, sowie die Frage nach den angemessenen Methoden – auch dies ein kritisch-kriminologischer Dauerbrenner – lässt sich in diesem Feld gut analysieren."

Für das Schwerpunktheft willkommen sind Beiträge aus allen Disziplinen, die empirisch orientierte Fallanalysen, theoretische oder methodische Herausforderungen des Oberthemas behandeln. Die fertigen Beiträge müssen bis zum 31.03.25 vorliegen und können bis zu 45.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen. Wer einen Beitrag beisteuern möchte, möge bitte eine kurze Konzeption (ca. eine halbe Seite) bis zum 15.05.2024 senden an: Reinhard Kreissl und Tobias Singelnstein.

Nähere Informationen finden Sie im Call for Papers.

12.04.2024

Erste Vorlesung der Veranstaltungsreihe "Klima vor Gericht/Climate Contested"

Prof. Dr. Louis Kotzé, Professor für Jura an der juristischen Fakultät der North-West University, SA, Senior Professor für Erdsystemrecht an der University of Lincoln, UK und Direktor des Programms Governing the Planetary Commons: a Focus on the Amazon am New Institute in Hamburg spricht zu „Courts, Climate Litigation, and the Evolution of Earth System Law“.

Wann? 23.04.2024, 18 Uhr
Wo? Campus Westend, Seminarhaus, SH 4.104
oder als Livestream per
Zoom (Kenncode: 401979, Webinar-ID: 650 7980 7777)

Weitere Details zur Veranstaltungsreihe.

11.04.2024

​Fortsetzung der öffentlichen Vorlesungsreihe "Klima vor Gericht/ Climate contested" im Sommersemester 2024

Das Recht ist zu einem zentralen Schauplatz für gesellschaftliche Auseinandersetzungen um das Klima geworden – beispielsweise in Form von Klimaklagen, Auseinandersetzungen um „Rechte der Natur“ oder die Frage, wie Klimaproteste straf- oder gar verfassungsrechtlich einzuordnen sind.

Der zweite Teil der Vorlesungsreihe „Klima vor Gericht/Climate Contested. Interdisziplinäre Perspektiven auf Recht(e) in der ökologischen Krise“ thematisiert das komplexe Wechselspiel zwischen Klimawandel und Recht. Im Rahmen von Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Streitgesprächen wird aus interdisziplinärer Perspektive diskutiert, wie im und durch Recht um den Umgang mit der ökologischen Krise gerungen wird.

26.03.2024

​Fachtag "Perspektiven auf übermäßige polizeiliche Gewalt"

Ein Jahr nach Veröffentlichung des Buchs „Gewalt im Amt. Übermäßige polizeiliche Gewaltanwendung und ihre Aufarbeitung“ veranstaltet das Team des Forschungsprojekts KviAPol am 29. Mai 2024 von 10 – 17.30 Uhr an der Goethe-Universität in Frankfurt a.M. einen Fachtag zum Thema „Perspektiven auf übermäßige polizeiliche Gewalt“. Gemeinsam mit Expert*innen aus Polizei, Justiz, Zivilgesellschaft und Wissenschaft werden wir in drei Panelsitzungen über Probleme und Lösungsansätze diskutieren. 


Der Fachtag richtet sich an ein interessiertes Fachpublikum aus den genannten Bereichen und Institutionen. Wir bitten um Anmeldung bis zum 29. April 2024 an kviapol@uni-frankfurt.de unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Institution.


Bereits am Abend des 28. Mai 2024 um 18.30 Uhr werden wir außerdem die Studienergebnisse in einem öffentlichen Vortrag auf dem Campus Westend der Goethe-Universität vorstellen. Hierfür ist keine Anmeldung erforderlich.



12. Dezember 2023

Klima vor Gericht/Climate Contested
Ringvorlesung im Wintersemester 2023/24

Wir möchten Sie sehr gerne zum nächsten Termin unserer Veranstaltungsreihe am 12. Dezember 2023 einladen:

 

"Wer zahlt die Zeche? Wie Entschädigungsklagen zu einer gerechteren Verteilung der Kosten der Klimakrise beitragen können“

Zum Thema sprechen wird Dr. Miriam Saage-Maaß, Legal Director beim European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), welche die juristische Strategie und die politischen Überlegungen, die hinter dieser und anderen Klimaklagen stehen, erläutern wird. Über Videobeiträge zugeschaltet sein werden Kläger:innen der indonesischen Insel Pari.

Die Klimakrise verschäft soziale Ungleichheit sowohl im globalen als auch im nationalen Rahmen. Die Menschen, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, werden oft am härtesten von den Folgen getroffen. Entschädigungsklagen wie die der Inselbewohner:innen von Pari (Indonesien) gegen den Konzern Holcim in der Schweiz zielen darauf ab, einen der weltweit größten Emittenten von CO für die Klimaschäden auf der Insel Pari zur Verantwortung zu ziehen. 

Die Veranstaltung findet ab 18 Uhr vor Ort im Hörsaalzentrum HZ6 am Theodor-W.-Adorno-Platz 1 statt, kann aber auch per ZOOM als Webinar gestreamt werden: 

https://uni-frankfurt.zoom.us/j/65079807777?pwd=RDdVUjdXT2FteG1wTGFvUUNnZ2JTZz09#success

Kenncode: 401979

Oder per Einwahl über die App:
Webinar-ID: 650 7980 7777
Kenncode: 401979

Weitere Termine und Details zur Veranstaltungsreihe finden Sie auch unter folgendem Link: https://contrust.uni-frankfurt.de/klima-vor-gericht-climate-contested/


29. November 2023
Klima vor Gericht/Climate Contested
Interdisziplinäre Perspektiven auf Recht(e) in der ökologischen Krise

Prof. Dr. Dr. hc. mult. Susanne Baer, LL.M. (Richterin des Bundesverfassungsgerichts a.D.) wird sprechen zu „Die Konstitution des Klimas, oder: Was Verfassungsgerichte (nicht) zu sagen haben“.

Die Diskussion wird moderiert von Prof. Dr. Tobias Singelnstein (Goethe-Universität).

Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 29. November 2023 ab 18 Uhr im Hörsaalzentrum HZ6 am Theodor-W.-Adorno-Platz 1, kann aber auch per ZOOM als Webinar gestreamt werden: 

https://uni-frankfurt.zoom-x.de/j/65079807777?pwd=RDdVUjdXT2FteG1wTGFvUUNnZ2JTZz09

Kenncode: 401979

Oder per Einwahl über die App:
Webinar-ID: 650 7980 7777
Kenncode: 401979

Weitere Infos finden sich hier.


19. Oktober 2023
Klima vor Gericht/Climate Contested
Ringvorlesung im Wintersemester 2023/24

Das Recht ist zu einem zentralen Schauplatz für gesellschaftliche Auseinandersetzungen um das Klima geworden – beispielsweise in Form von Klimaklagen, Auseinandersetzungen um „Rechte der Natur“ oder die Frage, wie Klimaproteste straf oder gar verfassungsrechtlich einzuordnen sind.

Die Vorlesungsreihe „Klima vor Gericht/Climate Contested. Interdisziplinäre Perspektiven auf Recht(e) in der ökologischen Krise“ thematisiert das komplexe Wechselspiel zwischen Klimawandel und Recht. Im Rahmen von Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Streitgesprächen wird aus interdisziplinärer Perspektive diskutiert, wie im und durch Recht um den Umgang mit der ökologischen Krise gerungen wird.

Ort
HZ im Hörsaalzentrum Westend
Theodor-W.-Adorno-Platz 5
60323 Frankfurt am Main

Die Veranstaltung wird online über Zoom übertragen:

https://uni-frankfurt.zoom-x.de/j/62812280120?pwd=aEdDelVacUdZK2w1K09MSmZweGV1QT09

Webinar-ID: 628 1228 0120

Kenncode: 891211


12.-13. Oktober 2023
Workshop: Alternativen zum, im und durch Strafrecht

Vom 12. bis 13. Oktober findet in Frankfurt eine interdisziplinäre Tagung zum Thema „Alternativen zum, im und durch Strafrecht“ statt. Veranstalter: Prof. Dr. Benno Zabel, Prof. Dr. Christoph Burchard, Prof. Dr. Charlotte Schmidt-Leonardy, Prof. Dr. Tobias Singelnstein. 

Das detaillierte Programm ist hier verfügbar.



5.-6. Oktober 2023
Workshop: Hunger und Unterernährung als Problem des Strafrechts

Am 5. und 6. Oktober fand auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt eine interdisziplinäre Tagung zum Thema „Hunger und Unterernährung als Problem des Strafrechts“ statt. Veranstalter sind die Professoren David von Mayenburg vom Institut für Rechtsgeschichte und Tobias Singelnstein vom Institut für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität.

Die Details zu der Veranstaltung können hier eingesehen werden. 


25. September 2023 
Klausurnoten SoSe 2023
Die Klausurnoten aus dem SoSe 2023 werden voraussichtlich eine Woche vor der Vorlesungsbeginn im QIS bekanntgegeben. Von weiteren Rückfragen dazu bitten wir  abzusehen.Die korrigierten Klausuren und Seminararbeiten (Schwerpunktbereich) aus dem Sommersemester 2023 können ab 16. Oktober 2023 im Sekretariat des Lehrstuhles (RuW, Raum 4.134) gegen Vorlage des Studierendenausweises eingesehen werden. Die Einsicht kann in folgenden Zeiten erfolgen: Dienstags bis donnerstags, 08:00-12:00 Uhr, ggf. nach Vereinbarung. 

Die bestandenen Klausuren Strafrecht II dürfen zu den Sekretariatszeiten abgeholt werden. Mit der Einsicht beginnt die Frist zum Einspruch gegen die Bewertung der Klausur gem. § 34 Abs. 1 der Studien- und Prüfungsordnung. Remonstrationen müssen mithin spätestens am 16. November 2023 schriftlich, substantiiert begründet eingehen. 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: kriminologie@uni-frankfurt.de


19. September 2023
Neuerscheinung: "Impending Challenges to Penal Moderation in France and Germany A Strained Restraint"


Kirstin Drenkhahn, Fabien Jobard, Tobias Singelnstein: Impending Challenges to Penal Moderation in France and Germany A Strained Restraint, Routledge, Oxon./New York 2023. DOI: 10.4324/9781003256694 


13. September 2023 
Stellenausschreibung für wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)

An der Professur für Kriminologie und Strafrecht ist zum 01.10.2023 die Stelle für eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in [download] (m/w/d) zunächst befristet für die Dauer von drei Jahren zu besetzen. Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) bis zum 04.10.2023 per E-Mail in einer PDF-Datei an: kriminologie@uni-frankfurt.de.


18. Juli 2023
Sachverhalt der Hausarbeit Strafrecht II verfügbar

Der Sachverhalt für die Hausarbeit Strafrecht II (SoSe 2023) ist seit heute hier und im OLAT-Kurs zur Vorlesung verfügbar. Die Bearbeitungszeit beginnt am Dienstag, 18. Juli 2023.  Einzelheiten sind den Bearbeitungshinweisen am Ende des Sachverhalts zu entnehmen.


14. Juli 2023
21.-23. September 2023 in Innsbruck: 5. Kongress der deutschsprachigen Rechtssoziologie-Vereinigungen


Vom 21.-23. September 2023 findet in Innsbruck der 5. Kongress der deutschsprachigen Rechtssoziologie-Vereinigungen statt unter dem Titel: "Zugänge zum Recht - zugängliche Rechte?". Einzelheiten und das Tagungsprogramm können hier eingesehen werden.


14. Juli 2023
Aufnahme der Veranstaltung zu "Rassismus in der Polizei" verfügbar

Die Aufnahme des Streams der Veranstaltung zu "Rassismus in der Polizei", die am 13. Juli 2023 im Rahmen der Reihe "Soirèe am Dom" stattfand (s.u.), kann nun hier nachgesehen werden.


28. Juni 2023
Soirèe am Dom am 13. Juli 2023: Rassismus in der Polizei

Am Donnerstag, den 13. Juli 2023 von 19:30 bis 21:30 Uhr findet im Rahmen der Reihe "Soirèe am Dom" eine Veranstaltung statt zum Thema Diskriminierung und Rassismus in der und durch die Polizei. Dabei sollen vor allem Formen des institutionellen Rassismus in den Fokus gerückt werden, der in der öffentlichen Debatte oft eher im Hintergrund bleibt. In vier Inputs und einer anschließenden Diskussion mit dem Publikum wollen wir beleuchten, wie der Forschungsstand zum Thema heute aussieht, was sich durch die öffentliche Debatte der vergangenen Jahre (nicht) geändert hat und was gegen Rassismus in der Polizei getan werden kann.

Inputs:
Maximilian Pichl: Institutioneller Rassismus in der Polizei
Bernd Belina: Gefahrengebiete, Broken Windows und Predictive Policing
Luise Klaus: Formen und Folgen rassistisch motivierter polizeilicher Gewalt
Tobias Singelnstein: Racial Profiling als polizeiliche Praxis

Der Eintritt ist frei.


21. Juni 2023
Seminarankündigungen im WS 2023/2024: "Politisches Strafrecht" und "Aktuelle Fragen der Kriminologie"

Im Wintersemester 2023/2024 werden für den Schwerpunktbereich 6 (Kriminalwissenschaften) die folgenden beiden Blockseminare angeboten:

Die Plätze in den jeweils zweitägigen Seminaren sind begrenzt. Bei Interesse an einer Teilnahme können Bewerbungen bis zum 10. Juli 2023 per Mail (mit einem halbseitigen Motivationsschreiben, ggf. Themenvorschlag und Leistungsübersicht) erfolgen. Einzelheiten entnehmen Sie bitte den oben verlinkten Seminarbeschreibungen.

Die Themen werden in einer gemeinsamen Vorbesprechung vergeben, die am Donnerstag, den 13. Juli 2023 um 17 Uhr s.t. im Raum 4.101 stattfindet. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen.


16. Juni 2023
Abschlusstagung der Nachwuchsforschungsgruppe 020 am 14. September 2023

Am 14. September 2023 findet die Abschlusstagung der Nachwuchsforschungsgruppe 020 der Hans-Böckler-Stiftung zum Thema "Rechtsextreme Gewaltdelinquenz und Praxis der Strafverfolgung" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt. Das vollständige Programm kann hier eingesehen werden.


17. Mai 2023
Neuerscheinung: "Gewalt im Amt" mit den Ergebnissen des KviAPol-Projekt

Am 17. Mai erscheint das Buch „Gewalt im Amt. Übermäßige polizeiliche Gewaltanwendung und ihre Aufarbeitung“ mit den Ergebnissen des DFG-geförderten Forschungsprojekts KviAPol.

Es führt die Erkenntnisse aus einer quantitativen Befragung von Betroffenen zu dem Thema zusammen mit Befunden aus den Interviews, die mit zivilgesellschaftlichen Beratungsstellen, Anwält*innen, Polizeibeamt*innen, Richter*innen und Staatsanwält*innen geführt wurden. Es geht um Situationen, Formen und Folgen übermäßiger polizeilicher Gewalt in Deutschland, aber auch um die Bewertungen polizeilicher Gewalt und Umgangsweisen von Betroffenen und Polizist*innen sowie um die strafjustizielle Aufarbeitung. Das Buch erscheint Open Access, sodass der Online-Zugang für alle kostenlos verfügbar ist.

Abdul-Rahman, Laila; Espín Grau, Hannah; Klaus, Luise; Singelnstein, Tobias: Gewalt im Amt. Übermäßige polizeiliche Gewaltanwendung und ihre Aufarbeitung. Campus Verlag, Frankfurt a. M./New York 2023. DOI: 10.12907/978-3-593-45438-2.

11. April 2023
Einsicht in die Klausuren Kriminologie I aus dem WS 2022/2023

Die korrigierten Klausuren Kriminologie I aus dem Wintersemester 2022/2023 können ab 12.04.2023 im Sekretariat des Lehrstuhles (RuW, Raum 4.134) gegen Vorlage des Studierendenausweises eingesehen werden. Mit der Einsicht beginnt die Frist zum Einspruch gegen die Bewertung der Klausur gem. § 34 Abs. 1 der Studien- und Prüfungsordnung. Remonstrationen müssen mithin spätestens am 12. Mai 2023 schriftlich, substantiiert begründet eingehen.

Die Einsicht kann in folgenden Zeiten erfolgen:
Dienstags bis donnerstags (08:00 – 12:00 Uhr), ggf. nach Vereinbarung.
Bitte beachten Sie: Das Sekretariat ist vom 17.04.-21.04. geschlossen.
Der Einspruch ist ausschließlich beim Prüfungsamt einzureichen. Die Arbeiten werden nicht zurückgegeben. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: kasprzyk@jur.uni-frankfurt.de


23. März 2023
Rückgabe der Klausuren Strafprozessrecht (Strafrecht IV) aus dem WS 2022/2023

Die Rückgabe der korrigierten Klausuren im Strafprozessrecht aus dem Wintersemester 2022/2023 erfolgt am 4. April 2023 um 10:00 Uhr im Sekretariat des Lehrstuhles (RuW, Raum 4.134) gegen Vorlage des Studierendenausweises. Im Verhinderungsfalle besteht die Möglichkeit, eine dritte Person mit der Abholung zu betrauen. Voraussetzung ist in diesem Fall eine unterzeichnete Vollmacht sowie die Kopie der Studierendenausweise, wobei eine digitale Version genügt.

Mit der Rückgabe beginnt die Frist zum Einspruch gegen die Bewertung der Klausur gem. § 34 Abs. 1 der Studien- und Prüfungsordnung, auch wenn Klausuren erst später abgeholt werden. Remonstrationen müssen mithin spätestens am 4. Mai 2023 schriftlich, substantiiert begründet und unter Anfügung der ursprünglichen Arbeit inklusive des Originalvotums eingehen.

Es wird darauf hingewiesen, dass
1.) Klausuren von Nebenfachstudierenden nicht ausgegeben werden. Zur Einsicht wenden sich Nebenfachstudierende an das Prüfungsamt.
2.) Remonstrationen von Nebenfachstudierenden nicht an den Lehrstuhl, sondern an das Prüfungsamt zu richten sind.

25. Januar 2023
Seminarankündigung: "Die symbolische, kommunikative, ideologische Funktion
des Strafrechts" im SS 2023

Im Sommersemester 2023 wird im Schwerpunktbereich 6 (Kriminalwissenschaften) das zweitägige Blockseminar "Die symbolische, kommunikative, ideologische Funktion
des Strafrechts" angeboten. Das Seminar findet statt am 12.-13.07.2023.

Die Themen werden in einer Vorbesprechung am Dienstag, den 14.02.2023 um 16 Uhr vergeben. Die Plätze in den Seminaren sind begrenzt. Bei Interesse an einer Teilnahme können Bewerbungen bis zum 08.02.2023 per Mail (mit einem halbseitigen Motivationsschreiben, ggf. Themenvorschlag und Leistungsübersicht) erfolgen. 

Einzelheiten entnehmen Sie bitte der ausführlichen Seminarbeschreibung.


25. Januar 2023
Seminarankündigung: "Kritiken des Strafrechts" im SS 2023

Im Sommersemester 2023 wird im Schwerpunktbereich 6 (Kriminalwissenschaften) das einwöchige Blockseminar "Kritiken des Strafrechts" angeboten. Das Seminar wird grundlegenden, jüngeren Kritiken des Strafrechts nachgehen und diese gemeinsam diskutieren (möglich z.B. Foucault, Steinert, Waquant, materialistische Rechtstheorie, politische Ökonomie, kritische Theorie).

Das Seminar findet statt im Universitäts-Gästehaus "Haus Bergkranz", Kleinwalsertal (Österreich) in der Woche vom 03.07. bis 06.07.2023. Als Leistungen sind ein Referat bei der Blockveranstaltung und eine Seminararbeit bis Anfang August 2023 vorgesehen. 

Die Themen werden in einer Vorbesprechung am Dienstag, den 14.02.2023 um 16 Uhr vergeben. Die Plätze in den Seminaren sind begrenzt. Bei Interesse an einer Teilnahme können Bewerbungen bis zum 08.02.2023 per Mail (mit einem halbseitigen Motivationsschreiben, ggf. Themenvorschlag und Leistungsübersicht) erfolgen. 

Einzelheiten entnehmen Sie bitte der ausführlichen Seminarbeschreibung.


Januar 2023 
UniReport-Bericht über KviAPol-Forschungsprojek

In der Ausgabe 6/22 des UniReport werden Laila Abdul-Rahman und Tobias Singelnstein zum KviAPol-Forschungsprojekt und die Erforschung von Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamte und -beamtinnen interviewt ("Begegnungen mit polizeilicher Gewalt", UniReport 6/22, S. 7).


17. Januar 2023
Nachholtermin: Vortrag mit Annelotte Janse

Die Nachwuchsforschungsgruppe "Rechtsextreme Gewaltdelinquenz und Praxis der Strafverfolgung" (NFG 020) lädt am Dienstag, den 17.01.2023 zu einem Online-Vortrag mit Annelotte Janse (Universität Utrecht) ein. Ihr Thema: "Between 'coloreds' and 'foreigners' - The effect of Manfred Roeder's contagious encounters abroad on West-German right-wing extremism". Annelotte Janse wird einen Einblick in das transnationale Netzwerk des Kopfes der "Deutschen Aktionsgruppen" bieten und darstellen, welchen Einfluss diese internationalen Kontakte auf die rassistische Ausrichtung und die terroristische Praxis von Neonazi-Gruppen Anfang der 1980er Jahre hatte. Einwahl per Zoom. Alle weiteren Informationen finden sich im PDF.

November 2022
Open-Acess-Buch "Rassismus in der Polizei" erschienen

Das Werk "Rassismus in der Polizei. Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme", herausgegeben von Daniela Hunold und Tobias Singelnstein, ist erschienen. Der Open-Acess-Band arbeitet das Themenfeld Polizei und Rassismus in 33 Beiträgen umfassend auf und präsentiert damit einen interdisziplinär besetzten Grundlagenband zur aktuellen Debatte. Behandelt werden unter anderem Grundlagen zum Phänomen Rassismus, relevante Befunde zur Polizei als Organisation und zu ihrer Praxis, Entstehungszusammenhänge und Folgen von Rassismus in der Polizei, Methoden der wissenschaftlichen Untersuchung und Möglichkeiten und Grenzen des Umgangs mit dem Problem.
Das Buch kann hier kostenlos heruntergeladen werden.


25. Oktober 2022
"Akteure und soziale Kontexte rechter Gewalt": Veranstaltungsreihe WS 2022/23

Im Rahmen der Nachwuchsforschungsgruppe "NFG 020" geht die Online-Vortragsreihe in die nächste Runde. Erneut konnten renommierte Soziolog*innen, Kriminolog*innen und Historiker*innen gewonnen werden, die spannende und aufschlussreiche Einblicke in ihre
aktuellen Forschungen und Analysen rechter Gewalt, ihrer Akteure und den sozialen Kontexten geben werden - von rechtsextremen Netzwerke und Jugendkulturen von den 1970er bis in die 1990er Jahre über aktuelle Phänomene wie (vermeintlicher) Lone-Actor-Terrorismus oder rechtsextreme Online-Communities (z.B. „Incels“) bis zu Radikalisierungsprozessen der Impfgegner*innen-Bewegung auseinandersetzt. Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Programm. Der Auftaktsvortrag findet statt am:

Dienstag, 25. Oktober 2022 um 18:00 Uhr

Explaining radicalization processes in anti-vax protests during pandemic times: A relational approach to violence
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Donatella della Porta (Scuola Normale Superiore, Virence).
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.


4. Oktober 2022
Stellenausschreibung für studentische Hilfskraft (m/w/d)

An der Professur für Kriminologie und Strafrecht ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die
Stelle einer studentischen Hilfskraft (m/w/d) bei 5-10 Stunden Wochenarbeitszeit zu besetzen. Wir freuen uns auf schriftliche Bewerbungen (explizit auch aus sozialwissenschaftlichen Studiengängen) bis zum 16. Oktober 2022 per E-Mail. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.


13. Juni 2022
Seminarankündigungen: "Kriminologie des Krieges" / "Aktuelle Fragen der Kriminologie"

Im Wintersemester 2022/23 werden zwei neue Blockseminare im Schwerpunktbereich 6 (Kriminalwissenschaften) angeboten:
"Kriminologie des Krieges"
und "Aktuelle Fragen der Kriminologie", jeweils in der Woche vom 6.-10. Februar 2023 (zwei Tage). Die Plätze in den Seminaren sind begrenzt. Bei Interesse an einer Teilnahme können Bewerbungen bis zum 26. Juni 2022 per Mail (mit einem halbseitigen Motivationsschreiben, ggf. Themenvorschlag und Leistungsübersicht) erfolgen. Einzelheiten entnehmen Sie bitte den verlinkten Seminarbeschreibungen


März 2022
Sachbuch "Die Polizei – Helfer, Gegner, Staatsgewalt" erscheint

Am 10. März erscheint das von Benjamin Derin und Tobias Singelnstein gemeinsam verfasste Sachbuch "Die Polizei – Helfer, Gegner, Staatsgewalt". Darin zeigen sie die strukturellen Probleme einer mit weitgehenden Befugnissen und einer Gewaltlizenz ausgestatteten Organisation. Dazu gehören mangelnde Fehlerkultur und Transparenz, Korpsgeist und Rassismus, aber auch Überforderung aufgrund einer wachsenden Zahl an Aufgaben, für die die Beamt:innen nicht immer angemessen ausgebildet sind. Zugleich sorgt die Polizei durch ihre Lobbyarbeit für Polarisierung und neigt zur Verselbstständigung. Die Autoren zeigen, dass die Polizei sich wandeln muss, wenn sie den gesellschaftlichen Veränderungen gerecht werden will und damit eine rechtsstaatliche Einhegung gewährleistet ist


9. August 2021
Das Kriminologie-Lehrbuch ist in der 8. Auflage erschienen

Gemeinsam haben Karl-Ludwig Kunz und Tobias Singelnstein eine vollständig überarbeitete 8. Auflage ihres Lehrbuches „Kriminologie“ vorgelegt. Die Neuauflage mit nunmehr 520 Seiten bietet eine grundlegend überarbeitete und vollständig aktualisierte Fassung des seit 1994 bewährten Lehrbuches. Verschiedene neue Abschnitte behandeln aktuelle Entwicklungen wie zum Beispiel Digitalisierung, Migration und neuere Theorien. Außerdem hat der Band ein neues Layout erhalten.


11. November 2021
Zweiter Zwischenbericht des Forschungsprojekts KviAPol


Heute hat das Projektteam einen zweiten Zwischenbericht mit dem Titel „Rassismus und Diskriminierungserfahrungen im Kontext polizeilicher Gewaltausübung“ veröffentlicht. Zusätzlich wurde zusammen mit dem Mediendienst Integration eine Expertise erstellt, die die wichtigsten Ergebnisse des Berichts zusammenfasst. Den Auswertungen für den zweiten Zwischenbericht liegen sowohl die quantitativen als auch die qualitativen Daten zugrunde – in der Betroffenenbefragung wurden Diskriminierungserfahrungen im Kontext von als rechtswidrig wahrgenommener polizeilicher Gewaltanwendung erhoben und auch in Interviews mit Personen aus Polizei und Zivilgesellschaft wurden Rassismus und Diskriminierung thematisiert.