13.12.2024
Die Rückgabe
der korrigierten und bestandenen Hausarbeiten im „Strafrecht II“ aus dem
Sommersemester 2024 erfolgt am Montag, 16. Dezember 2024, von 12:30 bis 13:30
Uhr oder von 15:30 bis 16:30 Uhr im Sekretariat unserer Professur (RuW,
Raum 4.134) gegen Vorlage des Studierende
Mit der Rückgabe beginnt die Frist zum Einspruch gegen die Bewertung der Hausarbeit gem. § 34 Abs. 1 der Studien- und Prüfungsordnung, auch wenn Hausarbeiten erst später abgeholt werden. Remonstrationen müssen mithin spätestens am 16. Januar 2025 schriftlich, substantiiert begründet und unter Anfügung der ursprünglichen Arbeit inklusive des Originalvotums eingehen.
Es wird darauf hingewiesen, dass
1.)
Hausarbeiten von Nebenfachstudierenden grundsätzlich nicht ausgegeben werden.
Zur Einsichtnahme wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.
2.) Remonstrationen der Nebenfachstudierenden nicht an unsere Professur, sondern an das Prüfungsamt zu richten sind.
3.) Remonstrationen der Hauptfachstudierenden an unsere Professur zu richten sind.
06.12.2024
Spätestens
seit dem Pariser Klimaschutzabkommen haben global die
Rechtskämpfe um den Klimaschutz erheblich zugenommen. Die
Klimabewegung konnte im juridischen Feld zum Teil virulente
Erfolge erzielen, z. B. in Deutschland mit dem Beschluss des
Bundesverfassungsgerichts von 2021. Kritiker*innen werfen
einer solchen rechtebasierten Strategie jedoch zunehmend
vor, „anti-demokratisch“ zu sein und die Gerichte für
Interessen, die nicht „mehrheitsfähig“ sind, zu
instrumentalisieren. Der Vortrag analysiert die Rechtskämpfe
um den Klimaschutz aus der Perspektive einer
historisch-materialistischen Rechtstheorie und -kritik.
Dabei werden zugleich die Wechselwirkungen zwischen dem
politischen und juridischen Feld in den Blick genommen und
der These einer „anti-demokratischen“ Rechtsprechung die
Idee eines umfassenden emanzipatorischen Rechtskampfs im
Zeitalter des Anthropozäns entgegengestellt.
Die Infos zur letzten Veranstaltung mit Johan Horst und Doris Schweitzer finden Sie hier: https://contrust.uni-frankfurt.de/klima-vor-gericht-climate-contested/
25.11.2024
Die
Gesellschaft für Freiheitsrechte ist on Tour!
Am 10.12.2024 besucht sie
die Goethe Universität Frankfurt am Main, um über Rassismus in der
Polizei und die Möglichkeiten und Grenzen aktueller Reformansätze zu
sprechen. GFF Juristin Laura Kuttler diskutiert dazu mit dem Autor und
Journalisten Mohamed Amjahid, der Politikwissenschaftlerin Dr. Sonja
John und dem Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Tobias Singelnstein.
Mohamed Amjahid spricht zu seinem neuen Buch „Alles nur Einzelfälle? Das
System hinter der Polizeigewalt“, Prof. Dr. Singelnstein gibt Einblicke
in sein neustes Forschungsprojekt zu Rassismus und
Diskriminierungserfahrungen im Polizeikontakt (RaDiPol). Dr. Sonja John
bringt ihre Perspektive zu Polizei und Kriminalität im internationalen
Kontext und ihre Erfahrungen als Professorin an der Hessischen
Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit ein. Laura Kuttler
spricht zu ihrer Arbeit im "Mach Meldung!" Projekt der GFF, das
Whistleblowing in der Polizei etablieren will. Die Veranstaltung ist
eine Kooperation mit der Professur für Kriminologie und Strafrecht, im
Fokus stehen aktuelle Reformansätze, Kontroll- und Beschwerdemechanismen
sowie die Herausforderungen einer veralteten Fehler- und
Führungskultur.
22.11.2024
In den Medien finden sich immer wieder Darstellungen, die migrantische Viertel in Städten wie Frankfurt entmenschlichen und problematisieren. Orte wie das Bahnhofsviertel oder der Ostpark werden in der öffentlichen Wahrnehmung als Brennpunkte konstruiert, was die Kriminalisierung dieser öffentlichen Räume zur Folge hat. Diese Stereotypisierungen dienen nicht nur der Legitimation von Maßnahmen wie Racial Profiling, sondern etablieren auch einen Diskurs, der Menschen mit Migrationsgeschichte als Bedrohung wahrnimmt, anstatt sie zu schützen.
Prof. Dr. Tobias Singelnstein und Prof. Bernd Belina (Kritische Geographie, Goethe Universität Frankfurt) diskutieren mit einem betroffenen Jugendlichen über die weitreichenden Konsequenzen dieser Kriminalisierung für betroffene Communities. Dabei wird insbesondere auf die Themen Racial Profiling und systematische Diskriminierung in öffentlichen Räumen eingegangen. Moderiert wird die Veranstaltung von Ayesha Khan, Frankfurter Journalistin, freie Autorin und Netzaktivistin mit einem Schwerpunkt auf Sexismus, (Post-)Kolonialismus, Flucht/Migration und anti-muslimischer Rassismus.03. Dezember, 18 Uhr
Stadthaus Frankfurt
Nähere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung entnehmen Sie dem Flyer.
Eine Veranstaltung des Verbands binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V. und der Volkshochschule Frankfurt am Main.
14.11.2024
16.10.2024
Diverse Studien machen deutlich, dass sowohl die Arbeitsbedingungen und Gruppendynamiken als auch die institutionelle Kultur als solche die Entstehung rassistischer Einstellungen bei der Polizei begünstigen können. Der Auftrag der Polizei, Demokratie und Betroffene vor menschenfeindlichen Angriffen zu schützen und die reale Umsetzung klaffen somit häufig auseinander. Dennoch hält sich der Mythos von den sogenannten Einzelfällen hartnäckig, der dem Phänomen zum einen bei weitem nicht gerecht wird und zum anderen die Institution Polizei aus der Verantwortung nimmt.
Mit unserem Fachsymposium „Policing Racism – (Strukturellem) Rassismus in der Polizei begegnen“, das die Bildungsstätte Anne Frank gemeinsam mit der Professur für Kriminologie und Strafrecht der Goethe-Universität veranstaltet, wollen wir den Blick auf die Institution Polizei schärfen und das Schlaglicht auf behördliche Strukturen, Regeln, Routinen und die Rolle der Politik werfen.
Eine Anmeldung ist bis zum 06. November 2024 möglich.
Nähere Informationen entnehmen Sie dem Flyer.
10.10.2024
Die Fortsetzung der Vorlesungsreihe „Klima vor Gericht/Climate Contested. Interdisziplinäre Perspektiven auf Recht(e) in der ökologischen Krise“ thematisiert das komplexe Wechselspiel zwischen Klimawandel und Recht. Im Rahmen von Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Streitgesprächen wird aus interdisziplinärer Perspektive diskutiert, wie im und durch Recht um den Umgang mit der ökologischen Krise gerungen wird.
Campus Westend, jeweils 18-20 Uhr
Nähere Informationen zu den einzelnen Vorträgen entnehmen Sie dem Flyer.
Eine Teilnahme ist auch möglich via Zoom (Kenncode: 401979 der per Einwahl über die App. Webinar-ID: 650 7980 7777
Kenncode: 401979).
17.09.2024
Am Institut für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie veranstalten Prof. Dr. Matthias Jahn und Dr. Ronen Steinke im Wintersemester eine Ringvorlesung zum Umgang des Strafrechts mit dem NS-Unrecht nach 1945.
Die Termine entnehmen Sie dem Plakat.
24.06.2024
05.06.2024
Podiumsdiskussion mit Mohammed Ali Chahrour (Mitherausgeber des im Jahr 2023 erschienenen Sammelbands „Generalverdacht – Wie mit dem Mythos Clankriminalität Politik gemacht wird“ (Edition Nautilus)) und Dr. Robert Pelzer (Leiter des Bereichs „Sicherheit – Risiko – Kriminologie“ am Zentrum für Technik und Gesellschaft der TU Berlin).
18. Juni 2024, 18.30 Uhr
Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ 13
Weitere Informationen entnehmen Sie dem Infoflyer. Eine Veranstaltung in Kooperation mit Contrust.
05.06.2024
05.06.2024
"Policing the Climate Crisis - Podiumsdiskussion zur Kriminalisierung von Klimaprotesten" mit Dr. Stephan Lessenich (Institut für Sozialforschung & Goethe-Universität), Dr. Jannick Rienhoff (Rechtsanwalt, Marburg), ein:e Vertreter:in von Green Legal Impact Germany e.V., sowie einem Kollektivmitglied von Druckerei für Alle (ehemals Aktivistin bei end Fossil: occupy!).
Wann? 25.06.2024
Wo? Campus Westend, Hörsaalzentrum, HZ13 oder als Livestream per Zoom (Kenncode: 401979, Webinar-ID: 650 7980 7777)
Weitere Details zur Veranstaltungsreihe.
30.04.2024
"Die klassische Kriminologie nähert sich dem
Thema Wirtschafts- und Finanzkriminalität mit dem Repertoire der
Standarderklärungen. So diskutiert Gottschalk (2010) den Nutzen von
Verhaltens-, Organisations- und Managementtheorien für die Erklärung kriminellen
Verhaltens. Dabei geht es immer – der paradigmatische Ausgangspunkt konventioneller
kriminologischer Erklärungen – um Faktoren, die das (kriminelle) Verhalten der
Täter*innen bestimmen. Unterbelichtet bleiben Fragen der
(regulatorisch-juristischen) Definition von Straftaten/Kriminalität in diesem
Bereich, ein Thema, in dem die kritische Kriminologie traditionell zu Hause ist
und zur Erhellung entsprechender Phänomene beitragen könnte. Auch der meist
unhinterfragte Genderbias in dieser Diskussion bietet erhellende theoretische Anknüpfungspunkte,
um die Orthodoxie gegen den Strich zu bürsten (Davies 2003). Das chronische
Defizit an theoretisch nützlicher Empirie, sowie die Frage nach den
angemessenen Methoden – auch dies ein kritisch-kriminologischer Dauerbrenner –
lässt sich in diesem Feld gut analysieren."
Für das Schwerpunktheft willkommen sind Beiträge aus allen Disziplinen, die empirisch orientierte Fallanalysen, theoretische oder methodische Herausforderungen des Oberthemas behandeln. Die fertigen Beiträge müssen bis zum 31.03.25 vorliegen und können bis zu 45.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen. Wer einen Beitrag beisteuern möchte, möge bitte eine kurze Konzeption (ca. eine halbe Seite) bis zum 15.05.2024 senden an: Reinhard Kreissl und Tobias Singelnstein.
Nähere Informationen finden Sie im Call for Papers.
12.04.2024
Prof.
Dr. Louis Kotzé, Professor für Jura
an der juristischen Fakultät der North-West University, SA, Senior Professor
für Erdsystemrecht an der University of Lincoln, UK und Direktor des
Programms Governing the Planetary Commons: a Focus on the Amazon am
New Institute in Hamburg spricht zu „Courts, Climate
Litigation, and the Evolution of Earth System Law“.
Wann? 23.04.2024, 18 Uhr
Wo? Campus Westend, Seminarhaus, SH 4.104 oder als Livestream per Zoom (Kenncode: 401979, Webinar-ID: 650 7980 7777)
11.04.2024
Das Recht ist zu einem zentralen Schauplatz für gesellschaftliche Auseinandersetzungen um das Klima geworden – beispielsweise in Form von Klimaklagen, Auseinandersetzungen um „Rechte der Natur“ oder die Frage, wie Klimaproteste straf- oder gar verfassungsrechtlich einzuordnen sind.
Der zweite Teil der Vorlesungsreihe „Klima vor Gericht/Climate Contested. Interdisziplinäre Perspektiven auf Recht(e) in der ökologischen Krise“ thematisiert das komplexe Wechselspiel zwischen Klimawandel und Recht. Im Rahmen von Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Streitgesprächen wird aus interdisziplinärer Perspektive diskutiert, wie im und durch Recht um den Umgang mit der ökologischen Krise gerungen wird.
26.03.2024
Ein Jahr nach Veröffentlichung des Buchs „Gewalt im Amt. Übermäßige polizeiliche Gewaltanwendung und ihre Aufarbeitung“ veranstaltet das Team des Forschungsprojekts KviAPol am 29. Mai 2024 von 10 – 17.30 Uhr an der Goethe-Universität in Frankfurt a.M. einen Fachtag zum Thema „Perspektiven auf übermäßige polizeiliche Gewalt“. Gemeinsam mit Expert*innen aus Polizei, Justiz, Zivilgesellschaft und Wissenschaft werden wir in drei Panelsitzungen über Probleme und Lösungsansätze diskutieren.
Der Fachtag
richtet sich an ein interessiertes Fachpublikum aus den genannten Bereichen und
Institutionen. Wir bitten um Anmeldung bis zum 29. April 2024 an kviapol@uni-frankfurt.de unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Institution.
Bereits am Abend des 28. Mai 2024 um 18.30 Uhr werden wir außerdem die Studienergebnisse in einem öffentlichen Vortrag auf dem Campus Westend der Goethe-Universität vorstellen. Hierfür ist keine Anmeldung erforderlich.
Klima vor
Gericht/Climate Contested
Ringvorlesung im
Wintersemester 2023/24
Wir möchten Sie sehr gerne zum nächsten Termin unserer Veranstaltungsreihe am 12. Dezember 2023 einladen:
"Wer zahlt die Zeche? Wie Entschädigungsklagen zu einer gerechteren Verteilung der Kosten der Klimakrise beitragen können“
Zum Thema sprechen wird Dr. Miriam Saage-Maaß, Legal Director beim European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), welche die juristische Strategie und die politischen Überlegungen, die hinter dieser und anderen Klimaklagen stehen, erläutern wird. Über Videobeiträge zugeschaltet sein werden Kläger:innen der indonesischen Insel Pari.
Die Klimakrise verschäft soziale Ungleichheit sowohl im globalen als auch im nationalen Rahmen. Die Menschen, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, werden oft am härtesten von den Folgen getroffen. Entschädigungsklagen wie die der Inselbewohner:innen von Pari (Indonesien) gegen den Konzern Holcim in der Schweiz zielen darauf ab, einen der weltweit größten Emittenten von CO₂ für die Klimaschäden auf der Insel Pari zur Verantwortung zu ziehen.
Die Veranstaltung findet ab 18 Uhr vor Ort im Hörsaalzentrum HZ6 am Theodor-W.-Adorno-Platz 1 statt, kann aber auch per ZOOM als Webinar gestreamt werden:
https://uni-frankfurt.zoom.us/j/65079807777?pwd=RDdVUjdXT2FteG1wTGFvUUNnZ2JTZz09#success
Kenncode: 401979
Oder per Einwahl über die App:
Webinar-ID: 650 7980 7777
Kenncode: 401979
Weitere Termine und Details zur Veranstaltungsreihe finden Sie auch unter folgendem Link: https://contrust.uni-frankfurt.de/klima-vor-gericht-climate-contested/

Prof. Dr. Dr. hc. mult. Susanne Baer, LL.M. (Richterin des
Bundesverfassungsgerichts a.D.) wird sprechen zu „Die Konstitution des Klimas, oder: Was Verfassungsgerichte (nicht) zu
sagen haben“.
Die Diskussion wird moderiert von Prof. Dr. Tobias Singelnstein (Goethe-Universität).
Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 29. November 2023 ab 18 Uhr im Hörsaalzentrum HZ6 am Theodor-W.-Adorno-Platz 1, kann aber auch per ZOOM als Webinar gestreamt werden:
https://uni-frankfurt.zoom-x.de/j/65079807777?pwd=RDdVUjdXT2FteG1wTGFvUUNnZ2JTZz09
Kenncode: 401979
Oder per Einwahl über die App:
Webinar-ID: 650 7980 7777
Kenncode: 401979
Weitere Infos finden sich hier.

Das Recht ist zu einem zentralen Schauplatz für gesellschaftliche Auseinandersetzungen um das Klima geworden – beispielsweise in Form von Klimaklagen, Auseinandersetzungen um „Rechte der Natur“ oder die Frage, wie Klimaproteste straf oder gar verfassungsrechtlich einzuordnen sind.
Die Vorlesungsreihe „Klima vor Gericht/Climate Contested. Interdisziplinäre Perspektiven auf Recht(e) in der ökologischen Krise“ thematisiert das komplexe Wechselspiel zwischen Klimawandel und Recht. Im Rahmen von Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Streitgesprächen wird aus interdisziplinärer Perspektive diskutiert, wie im und durch Recht um den Umgang mit der ökologischen Krise gerungen wird.
Ort
HZ im Hörsaalzentrum Westend
Theodor-W.-Adorno-Platz 5
60323 Frankfurt am Main
Die Veranstaltung wird online über Zoom übertragen:
https://uni-frankfurt.zoom-x.de/j/62812280120?pwd=aEdDelVacUdZK2w1K09MSmZweGV1QT09
Webinar-ID: 628 1228 0120
Kenncode: 891211
12.-13. Oktober 2023
Workshop: Alternativen zum, im und
durch Strafrecht
Vom 12. bis 13. Oktober findet in Frankfurt eine interdisziplinäre Tagung zum Thema „Alternativen zum, im und durch Strafrecht“ statt. Veranstalter: Prof. Dr. Benno Zabel, Prof. Dr. Christoph Burchard, Prof. Dr. Charlotte Schmidt-Leonardy, Prof. Dr. Tobias Singelnstein.
Das detaillierte Programm ist hier verfügbar.
5.-6. Oktober 2023
Workshop: Hunger
und Unterernährung als Problem des Strafrechts
Am 5. und 6. Oktober fand auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt eine interdisziplinäre Tagung zum Thema „Hunger und Unterernährung als Problem des Strafrechts“ statt. Veranstalter sind die Professoren David von Mayenburg vom Institut für Rechtsgeschichte und Tobias Singelnstein vom Institut für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität.
Die Details zu der Veranstaltung können hier eingesehen werden.
Die bestandenen Klausuren Strafrecht II dürfen zu den Sekretariatszeiten abgeholt werden. Mit der Einsicht beginnt die Frist zum Einspruch gegen die Bewertung der Klausur gem. § 34 Abs. 1 der Studien- und Prüfungsordnung. Remonstrationen müssen mithin spätestens am 16. November 2023 schriftlich, substantiiert begründet eingehen.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: kriminologie@uni-frankfurt.de

Kirstin Drenkhahn, Fabien Jobard, Tobias Singelnstein: Impending Challenges to Penal Moderation in France and Germany A Strained Restraint, Routledge, Oxon./New York 2023. DOI: 10.4324/9781003256694
An der Professur für Kriminologie und Strafrecht ist zum 01.10.2023 die Stelle für eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in [download] (m/w/d) zunächst befristet für die Dauer von drei Jahren zu besetzen. Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) bis zum 04.10.2023 per E-Mail in einer PDF-Datei an: kriminologie@uni-frankfurt.de.
Der Sachverhalt für die Hausarbeit Strafrecht II (SoSe 2023) ist seit heute hier und im OLAT-Kurs zur Vorlesung verfügbar. Die Bearbeitungszeit beginnt am Dienstag, 18. Juli 2023. Einzelheiten sind den Bearbeitungshinweisen am Ende des Sachverhalts zu entnehmen.

Vom
21.-23. September 2023 findet in Innsbruck der 5. Kongress der
deutschsprachigen Rechtssoziologie-Vereinigungen statt unter dem Titel:
"Zugänge zum Recht - zugängliche Rechte?". Einzelheiten und das
Tagungsprogramm können hier eingesehen werden.
Die
Aufnahme des Streams der Veranstaltung zu "Rassismus in der Polizei",
die am 13. Juli 2023 im Rahmen der Reihe "Soirèe am Dom" stattfand
(s.u.), kann nun hier nachgesehen werden.
Am
Donnerstag, den 13. Juli 2023 von 19:30 bis 21:30 Uhr findet im Rahmen
der Reihe "Soirèe am Dom" eine Veranstaltung statt zum Thema
Diskriminierung und Rassismus in der und durch die Polizei. Dabei sollen
vor allem Formen des institutionellen Rassismus in den Fokus gerückt
werden, der in der öffentlichen Debatte oft eher im Hintergrund bleibt.
In vier Inputs und einer anschließenden Diskussion mit dem Publikum
wollen wir beleuchten, wie der Forschungsstand zum Thema heute aussieht,
was sich durch die öffentliche Debatte der vergangenen Jahre (nicht)
geändert hat und was gegen Rassismus in der Polizei getan werden kann.
Inputs:
Maximilian Pichl: Institutioneller Rassismus in der Polizei
Bernd Belina: Gefahrengebiete, Broken Windows und Predictive Policing
Luise Klaus: Formen und Folgen rassistisch motivierter polizeilicher Gewalt
Tobias Singelnstein: Racial Profiling als polizeiliche Praxis
Der Eintritt ist frei.
Im
Wintersemester 2023/2024 werden für den Schwerpunktbereich 6
(Kriminalwissenschaften) die folgenden beiden Blockseminare angeboten:
Die Plätze in den jeweils zweitägigen Seminaren sind begrenzt. Bei Interesse an einer Teilnahme können Bewerbungen bis zum 10. Juli 2023 per Mail (mit einem halbseitigen Motivationsschreiben, ggf. Themenvorschlag und Leistungsübersicht) erfolgen. Einzelheiten entnehmen Sie bitte den oben verlinkten Seminarbeschreibungen.
Die Themen werden in einer gemeinsamen Vorbesprechung vergeben, die am Donnerstag, den 13. Juli 2023 um 17 Uhr s.t. im Raum 4.101 stattfindet. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen.
Am 14. September 2023 findet die Abschlusstagung der Nachwuchsforschungsgruppe 020 der Hans-Böckler-Stiftung zum Thema "Rechtsextreme Gewaltdelinquenz und Praxis der Strafverfolgung" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt. Das vollständige Programm kann hier eingesehen werden.

Am
17. Mai erscheint das Buch „Gewalt im Amt. Übermäßige polizeiliche
Gewaltanwendung und ihre Aufarbeitung“ mit den Ergebnissen des
DFG-geförderten Forschungsprojekts KviAPol.
Es führt die
Erkenntnisse aus einer quantitativen Befragung von Betroffenen zu dem
Thema zusammen mit Befunden aus den Interviews, die mit
zivilgesellschaftlichen Beratungsstellen, Anwält*innen,
Polizeibeamt*innen, Richter*innen und Staatsanwält*innen geführt wurden.
Es geht um Situationen, Formen und Folgen übermäßiger polizeilicher
Gewalt in Deutschland, aber auch um die Bewertungen polizeilicher Gewalt
und Umgangsweisen von Betroffenen und Polizist*innen sowie um die
strafjustizielle Aufarbeitung. Das Buch erscheint Open Access, sodass
der Online-Zugang für alle kostenlos verfügbar ist.
Abdul-Rahman, Laila; Espín Grau, Hannah; Klaus, Luise; Singelnstein, Tobias: Gewalt im Amt. Übermäßige polizeiliche Gewaltanwendung und ihre Aufarbeitung. Campus Verlag, Frankfurt a. M./New York 2023. DOI: 10.12907/978-3-593-45438-2.
Die korrigierten Klausuren Kriminologie I aus dem Wintersemester 2022/2023 können ab 12.04.2023
im Sekretariat des Lehrstuhles (RuW, Raum 4.134) gegen Vorlage des
Studierendenausweises eingesehen werden. Mit der Einsicht beginnt die
Frist zum Einspruch gegen die Bewertung der Klausur gem. § 34 Abs. 1 der
Studien- und Prüfungsordnung. Remonstrationen müssen mithin spätestens
am 12. Mai 2023 schriftlich, substantiiert begründet eingehen.
Die Einsicht kann in folgenden Zeiten erfolgen:
Dienstags bis donnerstags (08:00 – 12:00 Uhr), ggf. nach Vereinbarung.
Bitte beachten Sie: Das Sekretariat ist vom 17.04.-21.04. geschlossen.
Der
Einspruch ist ausschließlich beim Prüfungsamt einzureichen. Die
Arbeiten werden nicht zurückgegeben. Bei Fragen wenden Sie sich bitte
an: kasprzyk@jur.uni-frankfurt.de
Die Rückgabe der korrigierten Klausuren im Strafprozessrecht aus dem Wintersemester 2022/2023 erfolgt am 4. April 2023 um 10:00 Uhr
im Sekretariat des Lehrstuhles (RuW, Raum 4.134) gegen Vorlage des
Studierendenausweises. Im Verhinderungsfalle besteht die Möglichkeit,
eine dritte Person mit der Abholung zu betrauen. Voraussetzung ist in
diesem Fall eine unterzeichnete Vollmacht sowie die Kopie der
Studierendenausweise, wobei eine digitale Version genügt.
Mit der
Rückgabe beginnt die Frist zum Einspruch gegen die Bewertung der
Klausur gem. § 34 Abs. 1 der Studien- und Prüfungsordnung, auch wenn
Klausuren erst später abgeholt werden. Remonstrationen müssen mithin
spätestens am 4. Mai 2023 schriftlich, substantiiert begründet und unter
Anfügung der ursprünglichen Arbeit inklusive des Originalvotums
eingehen.
Es wird darauf hingewiesen, dass
1.) Klausuren von
Nebenfachstudierenden nicht ausgegeben werden. Zur Einsicht wenden sich
Nebenfachstudierende an das Prüfungsamt.
2.) Remonstrationen von Nebenfachstudierenden nicht an den Lehrstuhl, sondern an das Prüfungsamt zu richten sind.
Im
Sommersemester 2023 wird im Schwerpunktbereich 6
(Kriminalwissenschaften) das zweitägige Blockseminar "Die symbolische,
kommunikative, ideologische Funktion
des Strafrechts" angeboten. Das
Seminar findet statt am 12.-13.07.2023.
Die Themen werden in einer Vorbesprechung am Dienstag, den 14.02.2023 um 16 Uhr vergeben. Die Plätze in den Seminaren sind begrenzt. Bei Interesse an einer Teilnahme können Bewerbungen bis zum 08.02.2023 per Mail (mit einem halbseitigen Motivationsschreiben, ggf. Themenvorschlag und Leistungsübersicht) erfolgen.
Einzelheiten entnehmen Sie bitte der ausführlichen Seminarbeschreibung.
Im
Sommersemester 2023 wird im Schwerpunktbereich 6
(Kriminalwissenschaften) das einwöchige Blockseminar "Kritiken des
Strafrechts" angeboten. Das Seminar wird grundlegenden, jüngeren
Kritiken des Strafrechts nachgehen und diese gemeinsam diskutieren
(möglich z.B. Foucault, Steinert, Waquant, materialistische
Rechtstheorie, politische Ökonomie, kritische Theorie).
Das Seminar findet statt im Universitäts-Gästehaus "Haus Bergkranz", Kleinwalsertal (Österreich) in der Woche vom 03.07. bis 06.07.2023. Als Leistungen sind ein Referat bei der Blockveranstaltung und eine Seminararbeit bis Anfang August 2023 vorgesehen.
Die Themen werden in einer Vorbesprechung am Dienstag, den 14.02.2023 um 16 Uhr vergeben. Die Plätze in den Seminaren sind begrenzt. Bei Interesse an einer Teilnahme können Bewerbungen bis zum 08.02.2023 per Mail (mit einem halbseitigen Motivationsschreiben, ggf. Themenvorschlag und Leistungsübersicht) erfolgen.
Einzelheiten entnehmen Sie bitte der ausführlichen Seminarbeschreibung.
In
der Ausgabe 6/22 des UniReport werden Laila Abdul-Rahman und Tobias
Singelnstein zum KviAPol-Forschungsprojekt und die Erforschung von
Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamte und -beamtinnen interviewt ("Begegnungen mit polizeilicher Gewalt", UniReport 6/22, S. 7).
Die
Nachwuchsforschungsgruppe "Rechtsextreme Gewaltdelinquenz und Praxis
der Strafverfolgung" (NFG 020) lädt am Dienstag, den 17.01.2023 zu einem
Online-Vortrag mit Annelotte Janse (Universität Utrecht) ein. Ihr
Thema: "Between 'coloreds' and 'foreigners' - The effect of Manfred
Roeder's contagious encounters abroad on West-German right-wing
extremism". Annelotte Janse wird einen Einblick in das transnationale
Netzwerk des Kopfes der "Deutschen Aktionsgruppen" bieten und
darstellen, welchen Einfluss diese internationalen Kontakte auf die
rassistische Ausrichtung und die terroristische Praxis von
Neonazi-Gruppen Anfang der 1980er Jahre hatte. Einwahl per Zoom. Alle
weiteren Informationen finden sich im PDF.

Das
Werk "Rassismus in der Polizei. Eine wissenschaftliche
Bestandsaufnahme", herausgegeben von Daniela Hunold und Tobias
Singelnstein, ist erschienen. Der Open-Acess-Band arbeitet das
Themenfeld Polizei und Rassismus in 33 Beiträgen umfassend auf und
präsentiert damit einen interdisziplinär besetzten Grundlagenband zur
aktuellen Debatte. Behandelt werden unter anderem Grundlagen zum
Phänomen Rassismus, relevante Befunde zur Polizei als Organisation und
zu ihrer Praxis, Entstehungszusammenhänge und Folgen von Rassismus in
der Polizei, Methoden der wissenschaftlichen Untersuchung und
Möglichkeiten und Grenzen des Umgangs mit dem Problem.
Das Buch kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
Im
Rahmen der Nachwuchsforschungsgruppe "NFG 020" geht die
Online-Vortragsreihe in die nächste Runde. Erneut konnten renommierte
Soziolog*innen, Kriminolog*innen und Historiker*innen gewonnen werden,
die spannende und aufschlussreiche Einblicke in ihre
aktuellen
Forschungen und Analysen rechter Gewalt, ihrer Akteure und den sozialen
Kontexten geben werden - von rechtsextremen Netzwerke und Jugendkulturen
von den 1970er bis in die 1990er Jahre über aktuelle Phänomene wie
(vermeintlicher) Lone-Actor-Terrorismus oder rechtsextreme
Online-Communities (z.B. „Incels“) bis zu Radikalisierungsprozessen der
Impfgegner*innen-Bewegung auseinandersetzt. Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Programm. Der Auftaktsvortrag findet statt am:
Explaining radicalization processes in anti-vax protests during pandemic times: A relational approach to violence
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Donatella della Porta (Scuola Normale Superiore, Virence).
Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
An der Professur für Kriminologie und Strafrecht ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die
Stelle
einer studentischen Hilfskraft (m/w/d) bei 5-10 Stunden
Wochenarbeitszeit zu besetzen. Wir freuen uns auf schriftliche
Bewerbungen (explizit auch aus sozialwissenschaftlichen Studiengängen)
bis zum 16. Oktober 2022 per E-Mail. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.
Im Wintersemester 2022/23 werden zwei neue Blockseminare im Schwerpunktbereich 6 (Kriminalwissenschaften) angeboten:
"Kriminologie des Krieges" und "Aktuelle Fragen der Kriminologie",
jeweils in der Woche vom 6.-10. Februar 2023 (zwei Tage). Die Plätze in
den Seminaren sind begrenzt. Bei Interesse an einer Teilnahme können
Bewerbungen bis zum 26. Juni 2022 per Mail
(mit einem halbseitigen Motivationsschreiben, ggf. Themenvorschlag und
Leistungsübersicht) erfolgen. Einzelheiten entnehmen Sie bitte den
verlinkten Seminarbeschreibungen

Am 10. März erscheint das von Benjamin Derin und Tobias Singelnstein gemeinsam verfasste Sachbuch "Die Polizei – Helfer, Gegner, Staatsgewalt". Darin zeigen sie die strukturellen Probleme einer mit weitgehenden Befugnissen und einer Gewaltlizenz ausgestatteten Organisation. Dazu gehören mangelnde Fehlerkultur und Transparenz, Korpsgeist und Rassismus, aber auch Überforderung aufgrund einer wachsenden Zahl an Aufgaben, für die die Beamt:innen nicht immer angemessen ausgebildet sind. Zugleich sorgt die Polizei durch ihre Lobbyarbeit für Polarisierung und neigt zur Verselbstständigung. Die Autoren zeigen, dass die Polizei sich wandeln muss, wenn sie den gesellschaftlichen Veränderungen gerecht werden will und damit eine rechtsstaatliche Einhegung gewährleistet ist
9. August 2021
Das Kriminologie-Lehrbuch ist in der 8. Auflage erschienen