Professur für Kriminologie und Strafrecht - Prof. Dr. Tobias Singelnstein

Willkommen auf der Seite der Professur für Kriminologie und Strafrecht

Lehre und Forschung an der Professur befassen sich sowohl mit kriminologischen Fragestellungen als auch mit solchen aus dem Strafrecht und dem Strafprozessrecht. Dabei wird auf eine kritische und reflexive Herangehensweise Wert gelegt, die Empirie und Dogmatik miteinander verbindet und Brücken zu den Grundlagenfächern schlägt, insbesondere zur Rechtstheorie und Rechtssoziologie. Theoretische Themen erhalten ebenso Raum wie Fragen des „law in action“, also der Praxis der Rechtsanwendung, und Zusammenhänge mit gesellschaftlichen Entwicklungen. mehr      

© für das Bild: Blachura Photography

Aktuelles

13.04.2026

Buchvorstellung: Zwischen Transformation und Abolitionismus. Das Strafrecht und die Vielfalt der Alternativen

Benno Zabel, Tobias Singelnstein und Christoph Burchard laden gemeinsam mit dem Institut für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie der Goethe-Universität Frankfurt sehr herzlich zur Buchvorstellung von „Zwischen Transformation und Abolitionismus. Das Strafrecht und die Vielfalt der Alternativen“ am Dienstag, den 12. Mai 2026, um 16 Uhr im Normative Orders Gebäude, Raum 1.01, auf dem Campus Westend der Goethe-Universität ein.

Im Rahmen der Veranstaltung möchten wir zentrale Gedanken und Thesen vorstellen und mit Ihnen in fachlichen Austausch treten.  

30.01.2026

AND NOW HANAU. Theater und Diskussion am 10. Februar 2026 in Frankfurt 

Der Arbeitsbereichs „Kriminologie und Strafrecht“ der Goethe-Universität Frankfurt (Tobias Singelnstein, Justine Diebel) und das Forschungsprojekt „Die Kunst der Gegenuntersuchung“ am Institut für Sozialforschung (Marie-Hélène Gutberlet, Arman Manafpour-Ossaloo, Anna Schlote, Felix Trautmann, Franziska Wildt) laden ein zum Theaterstück »And now Hanau« von Tuğsal Moğul über den rassistischen Anschlag in Hanau am 19. Februar 2020.


Es fragt nach den Kontinuitäten, aber auch nach den Nachwirkungen und der Kritik rechter Gewalt. Die Bühne bietet einen Raum, nicht nur um der Trauer Ausdruck zu verleihen und die Opfer zu Wort kommen zu lassen, sondern auch, um Fragen zu stellen: nach der gesellschaftlichen Wirkung der Tat, den Voraussetzungen, die sie möglich gemacht haben, und den politischen Konsequenzen – Fragen, die sich heute, fast sechs Jahre später, immer noch und immer wieder neu stellen. Auch im begleitenden Podiumsgespräch widmen wir uns diesen Fragen im Spannungsfeld juristischer, polizeilicher und politischer Aufklärung und diskutieren zugleich die Rolle und Möglichkeiten des Theaters als Ort der Gegenuntersuchung, der politischen Bildung und kritischen Revision.

16h30 Podiumsgespräch
Hörsaalzentrum, HZ 15
Mit: Waltraud Verleih (Rechtsanwältin), Narku Laing (Rassismusforscher), Tuğsal Moğul (Autor und Regisseur) und Armin Kurtović (Initiative 19. Februar, Hanau)
Moderation: Justine Diebel und Felix Trautmann
Eintritt frei, keine Anmeldung nötig. 

19h30 »And now Hanau«
Casino, Festsaal I
Gastspiel des Staatstheater Mainz
Text und Regie: Tuğsal Moğul 
Mit: Vincent Doddema, Flora Udochi Egbonu, Anneke Gies, Sabah Qalo
Dauer ca. 80 Minuten
Einlass ab 19h15 

Anmeldung
Aufgrund begrenzter Sitzplätze, ist die Teilnahme an der Theatervorstellung »And now Hanau« um 19h30 nur nach Anmeldung per Email möglich: kunstdergegenuntersuchung@gmail.com
Der Eintritt ist frei. Es besteht die Möglichkeit zur Spende an die Initiative „Echte Konsequenzen für Hanau. Wir ziehen vor Gericht!“ der Familie Kurtović. 

12.01.2026

​Neuerscheinung: Zwischen Transformation und Abolitionismus. Das Strafrecht und die Vielfalt der Alternativen (Velbrück, 2025)

Der gemeinsam mit Benno Zabel und Christoph Burchard herausgegebene Open-Access-Band greift die Debatte um Alternativen zu Strafe und Strafrecht mit dem Ziel auf, den interdisziplinären Austausch zu fördern und das Problembewusstsein in Theorie und Praxis zu schärfen. Vor diesem Hintergrund geht es etwa um Gefängniskritik, die Kritik der Ersatzfreiheitsstrafe, die Kontroverse um den carceral feminism oder die Polizeikritik. Der Band versammelt verschiedene Perspektiven auf das Strafrecht zwischen Wandel und Abschaffung des Strafens, ein besonderer Fokus liegt auf den Alternativen im, zum und durch das Strafrecht.

Das Buch kann hier kostenlos heruntergeladen werden.


02.12.2025

Seminarankündigung: Alternativen des Strafens (SoSe 2026)

Im Sommersemester 2026 findet ein weiteres Seminar aus dem Schwerpunktbereich 6 (Kriminalwissenschaften) vom 01. bis 04. Juli 2026 ebenfalls als Blockseminar im Haus Bergkranz, Kleinwalsertal (Österreich) statt:

Die Diskussion um Alternativen zum Strafen ist so alt wie das Strafrecht und die Kritik am Strafrecht selbst. Das Seminar schließt an das Seminar „Kritiken des Strafens“ an und zieht die Konsequenzen aus den dort behandelten grundlegenden, jüngeren Kritiken des Strafrechts, indem es der Frage nachgeht, wie Alternativen zum Strafen aussehen können und diskutiert werden. Dabei wird der Blick insbesondere auf Alternativen im und zum Strafrecht gerichtet, am Rande auch auf Alternativen bzw. gesellschaftliche Veränderungen mittels Strafrecht.

Die Plätze in dem Seminar sind begrenzt. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, dann bewerben Sie sich bitte bis 15. Februar 2026 per E-Mail mit einem halbseitigen Motivationsschreiben, ggf. einem Themenvorschlag und einer Leistungsübersicht (in einer PDF-Datei) bei Herrn Simon Klein, Sekretariat der Professur für Kriminologie und Strafrecht
(kriminologie@uni-frankfurt.de). Sie erhalten dann bis 20. Februar 2026 Bescheid, ob Sie ei-nen Platz bekommen haben.

Nähere Informationen und Organisatorisches entnehmen Sie der Seminarbeschreibung.


02.12.2025​

​Seminarankündigung: Kritiken des Strafens (SoSe 2026)

Im Sommersemester 2026 (29. Juni - 01. Juli 2026) findet ein Seminar aus dem Schwerpunktbereich 6 (Kriminalwissenschaften) als Blockseminar im Haus Bergkranz, Kleinwalsertal (Österreich) statt:

Das Strafrecht ist seit seinem Bestehen unterschiedlichen Formen der Kritik ausgesetzt – sowohl aus der Strafrechtswissenschaft selbst als auch aus der Kriminologie und anderen Disziplinen. In diesem Seminar wollen wir grundlegenden, jüngeren Kritiken des Strafrechts nachgehen, sie erörtern und gemeinsam diskutieren. Gegenstand können sowohl theoreti-sche als auch empirische Ansätze sein, die das Strafrecht und seine Funktion in der Gesell-schaft analysieren und dabei einer grundsätzlichen bzw. radikalen Kritik unterziehen. Einer-seits können Arbeiten bzw. das Werk einzelner Autor*innen in den Blick genommen werden (z. B. Michel Foucault, Heinz Steinert, Loic Waquant), andererseits besteht die Möglichkeit, bestimmte Fragestellungen (z. B. materialistische Rechtstheorie und Strafrecht, politische Ökonomie des Strafrechts, postkoloniale Perspektiven) zu bearbeiten.

Die Plätze in dem Seminar sind begrenzt. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, dann bewerben Sie sich bitte bis 15. Februar 2026 per E-Mail mit einem halbseitigen Motivati-onsschreiben, ggf. einem Themenvorschlag und einer Leistungsübersicht (in einer PDF-Datei) bei Herrn Simon Klein, Sekretariat der Professur für Kriminologie und Strafrecht
(kriminologie@uni-frankfurt.de). Sie erhalten dann bis 20. Februar 2026 Bescheid, ob Sie ei-nen Platz bekommen haben.

Nähere Informationen und Organisatorisches entnehmen Sie der Seminarbeschreibung.


06.06.2025

Neuerscheinung: Police Use of Excessive Force in Germany (Campus Verlag, 2025)

Die englische Übersetzung unserer umfassenden empirischen Studie zu übermäßiger polizeilicher Gewalt in Deutschland ist jetzt verfügbar. 

Die Studie basiert auf einer Mixed-Methods-Erhebung mit über 3.000 Betroffenen sowie 63 qualitativen Interviews mit Expert*innen aus Polizei, Justiz und Zivilgesellschaft. Ein zentrales Ergebnis: Die Polizei verfügt über erhebliche Definitionsmacht bei der institutionellen Aufarbeitung von Gewaltvorwürfen. 

Wir freuen uns über Interesse an Rezensionsexemplaren, Anschaffungsvorschläge für Bibliotheken und Einladungen zur Präsentation unserer Forschung. 

Weitere Informationen finden Sie beim Campus Verlag.


27.05.2025

​​​Seminarankündigung:  Kontinuitäten des Nationalsozialismus im Recht und in der Justiz (WiSe 2025/26)

Im Wintersemester 2025/26 wird ein weiteres Seminar im Schwerpunkbereich 6 (Kriminalwissenschaften) angeboten. Es handelt sich um ein Blockseminar mit einer Exkursion zum historischen Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus in der Villa Ten Hompel in Münster.

Das Seminar vermittelt ein tiefgehendes Verständnis für Kontinuitäten des Nationalsozialismus im Recht und in der Justiz. In einem Workshop am Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster wird die Rolle der Justiz während des Nationalsozialismus und der Entnazifizierung analysiert und werden aktuelle Bezüge zum Berufsalltag von Jurist:innen hergestellt. Dabei soll herausgearbeitet werden, welche Kontinuitäten und Brüche es im Hinblick auf verschiedene Diskriminierungsfaktoren seit 1945 gab und welchen Einfluss diese auf und durch das Recht haben. Dabei werden die Studierenden dazu angehalten, ihr eigenes Geschichtsbild sowie ihre Rolle als Jurist:innen zu hinterfragen.

Das Seminar findet als Blockveranstaltung mit zwei Blöcken statt. Es besteht aus einer Exkursion zur Villa ten Hompel in Münster am 21. und 22.1.2026. Am 27.1.2026 findet dann von 14-16 Uhr in Raum RuW 1.101 ein Nachbereitungstermin statt. Für die Reise- und Unterkunftskosten gibt es eine finanzielle Förderung. Für die Verpflegung müssen die Teilnehmenden selbst aufkommen. Im Rahmen der inhaltlichen und organisatorischen Vorbesprechung am 23.9.2025 um 16 Uhr in Raum 4.101 erhalten Sie eine Leseliste mit Literatur, die Sie vor der Exkursion lesen sollten. Außerdem erfolgt eine verbindliche Anmeldung für das Seminar und die damit verbundene Reise, um das Anfallen von Stornierungskosten etc. zu vermeiden.

Die Plätze in dem Seminar sind begrenzt. Wenn Sie Interesse haben, dann bewerben Sie sich bitte bis 15. September 2025 per E-Mail mit einem halbseitigen Motivationsschreiben und einer Leistungsübersicht (in einer PDF-Datei) bei Herrn Simon Klein, Sekretariat der Professur für Kriminologie und Strafrecht (kriminologie@uni-frankfurt.de). Sie erhalten dann bis 20. September 2025 Bescheid, ob Sie einen Platz bekommen haben.

Weitere Informationen finden Sie in der Seminarbeschreibung.

27.05.2025

​​Seminarankündigung: Aktuelle Fragen der Kriminologie (WiSe 2025/26)

Im Wintersemester 2025/2026 findet am 10. und 11. Februar ein Seminar im Schwerpunktbereich 6 (Kriminalwissenschaften) zum Thema "Aktuelle Fragen der Kriminologie" statt.

In dem Seminar werden aktuelle Fragen und Diskussionen aus der Kriminologie aufgegriffen und vertiefend behandelt. Dies umfasst – in einem weit verstandenen Sinne – theoretische Zugänge ebenso wie Themen aus den Bereichen Kriminalität und abweichendes Verhalten, soziale Kontrolle oder Bezüge zur Gesellschaftstheorie. Interessierte können selbst Vorschläge für Themen machen, die sie bearbeiten möchten; unabhängig davon wird eine Themenliste mit möglichen zu bearbeitenden Themen ausgegeben. Vertiefte Vorkenntnisse in der Kriminologie sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich. Wichtige Voraussetzung ist aber die Bereitschaft, sich intensiv mit Theorien und Befunden der sozialwissenschaftlichen Kriminologie auseinanderzusetzen.

Die Plätze in dem Seminar sind begrenzt. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, dann bewerben Sie sich bitte bis 15. September 2025 per Mail mit einem halbseitigen Motivationsschreiben, ggf. einem Themenvorschlag und einer Leistungsübersicht (in einer pdf-Datei) beim Sekretariat der Professur für Kriminologie und Strafrecht, Herr Simon Klein (kriminologie@uni-frankfurt.de). Sie erhalten dann bis zum 20. September 2025 Bescheid, ob Sie einen Platz bekommen haben.

Weitere Informationen finden Sie in der Seminarbeschreibung.


13.04.2025

​Öffentliche Ringvorlesung "Rassismus in der Polizei – Empirische Befunde, methodische Herangehensweisen und Kontroversen"

Berichte von Menschen, die von Rassismus betroffen sind, über anlasslose Polizeikontrollen, Herabwürdigungen oder problematische Gewaltanwendungen durch die Polizei reißen nicht ab. Sie beschäftigen die öffentliche Debatte; zahlreiche politische Initiativen kämpfen teils seit Jahrzehnten um Aufklärung. In den vergangenen Jahren haben sich auch empirische Sozialforschung und Polizeiforschung zunehmend des Themas angenommen.

Rassismus in der Polizei hat verschiedene Dimensionen – von individuellen Einstellungen bis zu strukturellen Formen – und lässt sich auf unterschiedliche Weisen untersuchen. Im Rahmen der Ringvorlesung stellen Forschende in drei Vorträgen aktuelle empirische Studien zu rassistischen Einstellungen und Wissensstrukturen, institutionellen Reproduktionsmechanismen von Rassismus sowie zu Betroffenenperspektiven vor.  

Nähere Informationen entnehmen Sie dem Plakat.

08.04.2025

Einsichtnahme in die Klausur "Kriminologie I" (WiSe 2024/25)

Liebe Studierende,

die Einsichtnahme in die Bewertung Ihrer Klausur „Kriminologie I“ (WiSe 2024/25) erfolgt am Donnerstag, 10. April 2024, von 12:30 bis 16:30 Uhr oder am Dienstag, 15. April 2025, von 11 bis 15 Uhr bei Herrn Simon Klein im Sekretariat unserer Professur (Raum RuW 4.134) gegen Vorlage Ihres Studierendenausweises. Im Verhinderungsfall besteht die Möglichkeit, einen individuellen Termin zu vereinbaren oder eine Person mit der Einsichtnahme zu betrauen. Voraussetzung für die vertretungsweise Einsicht ist eine von Ihnen unterzeichnete Vollmacht sowie die Kopie Ihres Studierendenausweises, wobei eine digitale Version genügt.

Mit der Möglichkeit der Einsichtnahme beginnt die Frist zum Einspruch gegen die Bewertung der Klausur gem. § 34 Abs. 1 der Studien- und Prüfungsordnung, auch wenn Klausuren erst später eingesehen werden. Remonstrationen müssen mithin spätestens am 10. Mai 2025 
schriftlich, substantiiert begründet und unter Verweis auf die ursprüngliche Arbeit inklusive des Originalvotums eingehen. Es wird darauf hingewiesen, dass Remonstrationen nicht an unsere Professur, sondern an das Prüfungsamt zu richten sind.


27.3.2025

​Eröffnungsvortrag beim Strafverteidiger*innentag

Beim 46. Strafverteidiger*innentag in Bochum hält Tobias Singelnstein den Eröffnungsvortrag. Die Tagung steht unter dem Motto "die HÄRTE des Rechtsstaats. Droht eine Renaissance des starken Staates?"


17.01.2025

Seminarankündigung: Kritiken des Strafens (SoSe 2025)

Im Sommersemester 2025 (12.-15. Juli 2025) findet ein weiteres Seminar aus dem Schwerpunktbereich 6 (Kriminalwissenschaften) als Blockseminar im Haus Bergkranz, Kleinwalsertal (Österreich) statt:

Das Strafrecht ist seit seinem Bestehen unterschiedlichen Formen der Kritik ausgesetzt – sowohl aus der Strafrechtswissenschaft selbst als auch aus der Kriminologie und anderen Disziplinen. In diesem Seminar wollen wir grundlegenden, jüngeren Kritiken des Strafrechts nachgehen, sie erörtern und gemeinsam diskutieren. Gegenstand können sowohl theoretische als auch empirische Ansätze sein, die das Strafrecht und seine Funktion in der Gesellschaft analysieren und dabei einer grundsätzlichen bzw. radikalen Kritik unterziehen. Einerseits können Arbeiten bzw. das Werk einzelner Autor*innen in den Blick genommen werden (z. B. Michel Foucault, Heinz Steinert, Loic Waquant), andererseits besteht die Möglichkeit, bestimmte Fragestellungen zu bearbeiten (z. B. materialistische Rechtstheorie und Strafrecht, politische Ökonomie des Strafrechts, postkoloniale Perspektiven).

Die Plätze in dem Seminar sind begrenzt. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, dann bewerben Sie sich bitte bis 5. März 2025 per E-Mail mit einem halbseitigen Motivationsschreiben, ggf. einem Themenvorschlag und einer Leistungsübersicht (in einer PDF-Datei) bei Herrn Simon Klein, Sekretariat der Professur für Kriminologie und Strafrecht. Sie erhalten dann bis 10. März 2025 Bescheid, ob Sie einen Platz bekommen haben.


Nähere Informationen und Organisatorisches entnehmen Sie der Seminarbeschreibung.


17.01.2025

​"Recht im Anthropozän" – Vortrag von Dr. Johan Horst und Prof'in.Dr. Doris Schweitzer

Wir laden herzlich ein zum Vortrag von Dr. Johan Horst und Prof'in.Dr. Doris Schweitzer am 28. Januar 2025, 18:00 c. t.  im Seminarhaus Campus Westend im Raum SH 2.104.


Eine Teilnahme ist auch per ZOOM als Webinar möglich:https://uni-frankfurt.zoom.us/j/65079807777?pwd=RDdVUjdXT2FteG1wTGFvUUNnZ2JTZz09#success
Kenncode: 401979
Oder per Einwahl über die App: Webinar-ID: 650 7980 7777; Kenncode: 401979

Die Veranstaltungsreihe „Klima vor Gericht/Climate Contested. Interdisziplinäre Perspektiven auf Recht(e) in der ökologischen Krise“ thematisiert das komplexe Wechselspiel zwischen Klimawandel und Recht. Im Rahmen von Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Streitgesprächen wird aus interdisziplinärer Perspektive diskutiert, wie im und durch Recht um den Umgang mit der ökologischen Krise gerungen wird.

08.01.2025

Seminarankündigung: Polizieren gesellschaftlicher Konflikte in der Stadt – gemeinsam mit Prof. Dr. Bernd Belina (SoSe 2025)

Im Sommersemester 2025 (15.-18. Juli 2025) bieten die Fachbereiche Rechtswissenschaften und Geographie ein gemeinsames Blockseminar im Haus Bergkranz, Kleinwalsertal (Österreich) an:

Die Ordnung in Gesellschaft und Stadt wird u. a. durch die Polizei und andere Institutionen sozialer Kontrolle (Ordnungsamt, Soziale Arbeit u. v. a. m.) hergestellt. Da diese Ordnung von strukturellen Ungleichheiten – zwischen arm und reich, zwischen „Inländer*innen“ und „Ausländer*innen“, zwischen den Geschlechtern und Sexualitäten etc. – geprägt ist, reproduzieren Polizei und Institutionen sozialer Kontrolle häufig eben diese Strukturen.

Im Blockseminar befassen wir uns anhand einschlägiger Beispiele mit der Rolle von Polizei und anderen Institutionen sozialer Kontrolle in konkreten städtischen Konflikten, wie diese Rolle jeweils rechtlich organisiert ist, welche (Ermessens-)Spielräume für sozial selektives Polizieren das (Polizei-, Straf-, Verwaltungs-)Recht bietet und wie diese Möglichkeiten im Dienste konkreter Interessen und/oder der Aufrechterhaltung gesellschaftlicher Ungleichheiten genutzt werden.

Die Plätze in dem Seminar sind begrenzt. Bewerbung bis 12. März 2025 per E-Mail mit einem halbseitigen Motivationsschreiben, ggf. einem Themenvorschlag und einer Leistungsübersicht (in einer PDF-Datei) bei Herrn Simon Klein, Sekretariat der Professur für Kriminologie und Strafrecht. Sie erhalten dann bis 20. März 2025 Bescheid, ob Sie einen Platz bekommen haben.

Nähere Informationen entnehmen Sie der Seminarankündigung.


Weitere Informationen zu vergangenen Veranstaltungen und Hinweisen finden sich im Archiv.