© für das Bild: Blachura Photography
13.04.2026
30.01.2026
12.01.2026
Der gemeinsam mit Benno Zabel und Christoph Burchard herausgegebene Open-Access-Band greift die Debatte um Alternativen zu Strafe und Strafrecht mit dem Ziel auf, den interdisziplinären Austausch zu fördern und das Problembewusstsein in Theorie und Praxis zu schärfen. Vor diesem Hintergrund geht es etwa um Gefängniskritik, die Kritik der Ersatzfreiheitsstrafe, die Kontroverse um den carceral feminism oder die Polizeikritik. Der Band versammelt verschiedene Perspektiven auf das Strafrecht zwischen Wandel und Abschaffung des Strafens, ein besonderer Fokus liegt auf den Alternativen im, zum und durch das Strafrecht.
02.12.2025
Im Sommersemester 2026 findet ein weiteres Seminar aus dem Schwerpunktbereich 6 (Kriminalwissenschaften) vom 01. bis 04. Juli 2026 ebenfalls als Blockseminar im Haus Bergkranz, Kleinwalsertal (Österreich) statt:
Die Diskussion um Alternativen zum Strafen ist so alt wie das Strafrecht und die Kritik am Strafrecht selbst. Das Seminar schließt an das Seminar „Kritiken des Strafens“ an und zieht die Konsequenzen aus den dort behandelten grundlegenden, jüngeren Kritiken des Strafrechts, indem es der Frage nachgeht, wie Alternativen zum Strafen aussehen können und diskutiert werden. Dabei wird der Blick insbesondere auf Alternativen im und zum Strafrecht gerichtet, am Rande auch auf Alternativen bzw. gesellschaftliche Veränderungen mittels Strafrecht.
Die Plätze in dem Seminar sind begrenzt. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, dann bewerben Sie sich bitte bis 15. Februar 2026 per E-Mail mit einem halbseitigen Motivationsschreiben, ggf. einem Themenvorschlag und einer Leistungsübersicht (in einer PDF-Datei) bei Herrn Simon Klein, Sekretariat der Professur für Kriminologie und Strafrecht
(kriminologie@uni-frankfurt.de). Sie erhalten dann bis 20. Februar 2026 Bescheid, ob Sie ei-nen Platz bekommen haben.
Nähere Informationen und Organisatorisches entnehmen Sie der Seminarbeschreibung.
02.12.2025
Im Sommersemester 2026 (29. Juni - 01. Juli 2026) findet ein Seminar aus dem Schwerpunktbereich 6 (Kriminalwissenschaften) als Blockseminar im Haus Bergkranz, Kleinwalsertal (Österreich) statt:
Das Strafrecht ist seit seinem Bestehen unterschiedlichen Formen der Kritik ausgesetzt – sowohl aus der Strafrechtswissenschaft selbst als auch aus der Kriminologie und anderen Disziplinen. In diesem Seminar wollen wir grundlegenden, jüngeren Kritiken des Strafrechts nachgehen, sie erörtern und gemeinsam diskutieren. Gegenstand können sowohl theoreti-sche als auch empirische Ansätze sein, die das Strafrecht und seine Funktion in der Gesell-schaft analysieren und dabei einer grundsätzlichen bzw. radikalen Kritik unterziehen. Einer-seits können Arbeiten bzw. das Werk einzelner Autor*innen in den Blick genommen werden (z. B. Michel Foucault, Heinz Steinert, Loic Waquant), andererseits besteht die Möglichkeit, bestimmte Fragestellungen (z. B. materialistische Rechtstheorie und Strafrecht, politische Ökonomie des Strafrechts, postkoloniale Perspektiven) zu bearbeiten.
Die Plätze in dem Seminar sind begrenzt. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, dann bewerben Sie sich bitte bis 15. Februar 2026 per E-Mail mit einem halbseitigen Motivati-onsschreiben, ggf. einem Themenvorschlag und einer Leistungsübersicht (in einer PDF-Datei) bei Herrn Simon Klein, Sekretariat der Professur für Kriminologie und Strafrecht
(kriminologie@uni-frankfurt.de). Sie erhalten dann bis 20. Februar 2026 Bescheid, ob Sie ei-nen Platz bekommen haben.
Nähere Informationen und Organisatorisches entnehmen Sie der Seminarbeschreibung.
06.06.2025
Die englische Übersetzung unserer umfassenden empirischen Studie zu übermäßiger polizeilicher Gewalt in Deutschland ist jetzt verfügbar.
Die Studie basiert auf einer Mixed-Methods-Erhebung mit über 3.000 Betroffenen sowie 63 qualitativen Interviews mit Expert*innen aus Polizei, Justiz und Zivilgesellschaft. Ein zentrales Ergebnis: Die Polizei verfügt über erhebliche Definitionsmacht bei der institutionellen Aufarbeitung von Gewaltvorwürfen.
Wir freuen uns über Interesse an Rezensionsexemplaren, Anschaffungsvorschläge für Bibliotheken und Einladungen zur Präsentation unserer Forschung.
Weitere Informationen finden Sie beim Campus Verlag.
27.05.2025
Im Wintersemester 2025/26 wird ein weiteres Seminar im Schwerpunkbereich 6 (Kriminalwissenschaften) angeboten. Es handelt sich um ein Blockseminar mit einer Exkursion zum historischen Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus in der Villa Ten Hompel in Münster.
Das Seminar vermittelt ein tiefgehendes Verständnis für Kontinuitäten des Nationalsozialismus im Recht und in der Justiz. In einem Workshop am Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster wird die Rolle der Justiz während des Nationalsozialismus und der Entnazifizierung analysiert und werden aktuelle Bezüge zum Berufsalltag von Jurist:innen hergestellt. Dabei soll herausgearbeitet werden, welche Kontinuitäten und Brüche es im Hinblick auf verschiedene Diskriminierungsfaktoren seit 1945 gab und welchen Einfluss diese auf und durch das Recht haben. Dabei werden die Studierenden dazu angehalten, ihr eigenes Geschichtsbild sowie ihre Rolle als Jurist:innen zu hinterfragen.
Das Seminar findet als Blockveranstaltung mit zwei Blöcken statt. Es besteht aus einer Exkursion zur Villa ten Hompel in Münster am 21. und 22.1.2026. Am 27.1.2026 findet dann von 14-16 Uhr in Raum RuW 1.101 ein Nachbereitungstermin statt. Für die Reise- und Unterkunftskosten gibt es eine finanzielle Förderung. Für die Verpflegung müssen die Teilnehmenden selbst aufkommen. Im Rahmen der inhaltlichen und organisatorischen Vorbesprechung am 23.9.2025 um 16 Uhr in Raum 4.101 erhalten Sie eine Leseliste mit Literatur, die Sie vor der Exkursion lesen sollten. Außerdem erfolgt eine verbindliche Anmeldung für das Seminar und die damit verbundene Reise, um das Anfallen von Stornierungskosten etc. zu vermeiden.
Die Plätze in dem Seminar sind begrenzt. Wenn Sie Interesse haben, dann bewerben Sie sich bitte bis 15. September 2025 per E-Mail mit einem halbseitigen Motivationsschreiben und einer Leistungsübersicht (in einer PDF-Datei) bei Herrn Simon Klein, Sekretariat der Professur für Kriminologie und Strafrecht (kriminologie@uni-frankfurt.de). Sie erhalten dann bis 20. September 2025 Bescheid, ob Sie einen Platz bekommen haben.
Weitere Informationen finden Sie in der Seminarbeschreibung.27.05.2025
Im Wintersemester 2025/2026 findet am 10. und 11. Februar ein Seminar im Schwerpunktbereich 6 (Kriminalwissenschaften) zum Thema "Aktuelle Fragen der Kriminologie" statt.
In dem Seminar werden aktuelle Fragen und Diskussionen aus der Kriminologie
aufgegriffen und vertiefend behandelt. Dies umfasst – in einem weit
verstandenen Sinne – theoretische Zugänge ebenso wie Themen aus den Bereichen
Kriminalität und abweichendes Verhalten, soziale Kontrolle oder Bezüge zur
Gesellschaftstheorie. Interessierte können selbst Vorschläge für Themen machen,
die sie bearbeiten möchten; unabhängig davon wird eine Themenliste mit
möglichen zu bearbeitenden Themen ausgegeben. Vertiefte Vorkenntnisse in der
Kriminologie sind von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich. Wichtige
Voraussetzung ist aber die Bereitschaft, sich intensiv mit Theorien und
Befunden der sozialwissenschaftlichen Kriminologie auseinanderzusetzen.
Die Plätze in dem Seminar sind begrenzt. Wenn Sie Interesse an einer
Teilnahme haben, dann bewerben Sie sich bitte bis 15. September 2025 per Mail mit
einem halbseitigen Motivationsschreiben, ggf. einem Themenvorschlag und einer
Leistungsübersicht (in einer pdf-Datei) beim Sekretariat der Professur für
Kriminologie und Strafrecht, Herr Simon Klein (kriminologie@uni-frankfurt.de). Sie erhalten dann bis zum 20. September 2025 Bescheid, ob Sie einen
Platz bekommen haben.
Weitere Informationen finden Sie in der Seminarbeschreibung.
13.04.2025
Berichte von Menschen, die von Rassismus betroffen sind, über anlasslose Polizeikontrollen, Herabwürdigungen oder problematische Gewaltanwendungen durch die Polizei reißen nicht ab. Sie beschäftigen die öffentliche Debatte; zahlreiche politische Initiativen kämpfen teils seit Jahrzehnten um Aufklärung. In den vergangenen Jahren haben sich auch empirische Sozialforschung und Polizeiforschung zunehmend des Themas angenommen.
Rassismus in der Polizei hat verschiedene Dimensionen – von individuellen Einstellungen bis zu strukturellen Formen – und lässt sich auf unterschiedliche Weisen untersuchen. Im Rahmen der Ringvorlesung stellen Forschende in drei Vorträgen aktuelle empirische Studien zu rassistischen Einstellungen und Wissensstrukturen, institutionellen Reproduktionsmechanismen von Rassismus sowie zu Betroffenenperspektiven vor.
Nähere I
08.04.2025
Liebe Studierende,
die Einsichtnahme in die Bewertung Ihrer Klausur „Kriminologie I“ (WiSe
2024/25) erfolgt am Donnerstag, 10. April 2024, von 12:30
bis 16:30 Uhr oder am Dienstag, 15. April 2025, von 11 bis 15 Uhr bei
Herrn Simon Klein im Sekretariat unserer Professur (Raum RuW 4.134)
gegen Vorlage Ihres Studierendenausweises. Im Verhinderungsfall besteht
die Möglichkeit, einen individuellen Termin zu vereinbaren oder eine Person mit
der Einsichtnahme zu betrauen. Voraussetzung für die vertretungsweise Einsicht
ist eine von Ihnen unterzeichnete Vollmacht sowie die Kopie Ihres
Studierendenausweises, wobei eine digitale Version genügt.
Mit der Möglichkeit der Einsichtnahme
beginnt die Frist zum Einspruch gegen die Bewertung der Klausur gem. § 34 Abs.
1 der Studien- und Prüfungsordnung, auch wenn Klausuren erst später eingesehen
werden. Remonstrationen müssen mithin spätestens am 10. Mai 2025
schriftlich, substantiiert begründet und unter Verweis auf die ursprüngliche
Arbeit inklusive des Originalvotums eingehen. Es wird darauf hingewiesen,
dass Remonstrationen nicht an unsere Professur, sondern an das Prüfungsamt
zu richten sind.
27.3.2025
Beim 46. Strafverteidiger*innentag in Bochum hält Tobias Singelnstein den Eröffnungsvortrag. Die Tagung steht unter dem Motto "die HÄRTE des Rechtsstaats. Droht eine Renaissance des starken Staates?"
17.01.2025
Das Strafrecht ist seit seinem Bestehen unterschiedlichen Formen der Kritik ausgesetzt – sowohl aus der Strafrechtswissenschaft selbst als auch aus der Kriminologie und anderen Disziplinen. In diesem Seminar wollen wir grundlegenden, jüngeren Kritiken des Strafrechts nachgehen, sie erörtern und gemeinsam diskutieren. Gegenstand können sowohl theoretische als auch empirische Ansätze sein, die das Strafrecht und seine Funktion in der Gesellschaft analysieren und dabei einer grundsätzlichen bzw. radikalen Kritik unterziehen. Einerseits können Arbeiten bzw. das Werk einzelner Autor*innen in den Blick genommen werden (z. B. Michel Foucault, Heinz Steinert, Loic Waquant), andererseits besteht die Möglichkeit, bestimmte Fragestellungen zu bearbeiten (z. B. materialistische Rechtstheorie und Strafrecht, politische Ökonomie des Strafrechts, postkoloniale Perspektiven).
Die Plätze in dem Seminar sind begrenzt. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, dann bewerben Sie sich bitte bis 5. März 2025 per E-Mail mit einem halbseitigen Motivationsschreiben, ggf. einem Themenvorschlag und einer Leistungsübersicht (in einer PDF-Datei) bei Herrn Simon Klein, Sekretariat der Professur für Kriminologie und Strafrecht. Sie erhalten dann bis 10. März 2025 Bescheid, ob Sie einen Platz bekommen haben.
Nähere Informationen und Organisatorisches entnehmen Sie der Seminarbeschreibung.
17.01.2025
Eine Teilnahme ist auch per ZOOM als Webinar möglich:https://uni-frankfurt.zoom.us/j/65079807777?pwd=RDdVUjdXT2FteG1wTGFvUUNnZ2JTZz09#success
Kenncode: 401979
Oder per Einwahl über die App: Webinar-ID: 650 7980 7777;
Kenncode: 401979
08.01.2025
Die Plätze in dem Seminar sind begrenzt.
Bewerbung bis 12. März 2025 per E-Mail mit einem halbseitigen Motivationsschreiben, ggf. einem
Themenvorschlag und einer Leistungsübersicht (in einer PDF-Datei) bei Herrn Simon Klein, Sekretariat der Professur für Kriminologie und Strafrecht. Sie erhalten dann bis 20. März 2025 Bescheid, ob Sie einen Platz
bekommen haben.
Nähere Informationen entnehmen Sie der Seminarankündigung.
Weitere Informationen zu vergangenen Veranstaltungen und Hinweisen finden sich im Archiv.