Professur für Kriminologie und Strafrecht - Prof. Dr. Tobias Singelnstein

Willkommen auf der Seite der Professur für Kriminologie und Strafrecht

Lehre und Forschung an der Professur befassen sich sowohl mit kriminologischen Fragestellungen als auch mit solchen aus dem Strafrecht und dem Strafprozessrecht. Dabei wird auf eine kritische und reflexive Herangehensweise Wert gelegt, die Empirie und Dogmatik miteinander verbindet und Brücken zu den Grundlagenfächern schlägt, insbesondere zur Rechtstheorie und Rechtssoziologie. Theoretische Themen erhalten ebenso Raum wie Fragen des „law in action“, also der Praxis der Rechtsanwendung, und Zusammenhänge mit gesellschaftlichen Entwicklungen. mehr


(c) für das Bild: Blachura Photography

     

Aktuelles

13. Juni 2022:
Seminarankündigungen: "Kriminologie des Krieges" / "Aktuelle Fragen der Kriminologie"


Im Wintersemester 2022/23 werden zwei neue Blockseminare im Schwerpunktbereich 6 (Kriminalwissenschaften) angeboten:
"Kriminologie des Krieges"
und "Aktuelle Fragen der Kriminologie", jeweils in der Woche vom 6.-10. Februar 2023 (zwei Tage). Die Plätze in den Seminaren sind begrenzt. Bei Interesse an einer Teilnahme können Bewerbungen bis zum 26. Juni 2022 per Mail (mit einem halbseitigen Motivationsschreiben, ggf. Themenvorschlag und Leistungsübersicht) erfolgen. Einzelheiten entnehmen Sie bitte den verlinkten Seminarbeschreibungen

März 2022:
Sachbuch "Die Polizei – Helfer, Gegner, Staatsgewalt" erscheint

Am 10. März erscheint das von Benjamin Derin und Tobias Singelnstein gemeinsam verfasste Sachbuch "Die Polizei – Helfer, Gegner, Staatsgewalt". Darin zeigen sie die strukturellen Probleme einer mit weitgehenden Befugnissen und einer Gewaltlizenz ausgestatteten Organisation. Dazu gehören mangelnde Fehlerkultur und Transparenz, Korpsgeist und Rassismus, aber auch Überforderung aufgrund einer wachsenden Zahl an Aufgaben, für die die Beamt:innen nicht immer angemessen ausgebildet sind. Zugleich sorgt die Polizei durch ihre Lobbyarbeit für Polarisierung und neigt zur Verselbstständigung. Die Autoren zeigen, dass die Polizei sich wandeln muss, wenn sie den gesellschaftlichen Veränderungen gerecht werden will und damit eine rechtsstaatliche Einhegung gewährleistet ist.

9. August 2021:
Das Kriminologie-Lehrbuch ist in der 8. Auflage erschienen

Gemeinsam haben Karl-Ludwig Kunz und Tobias Singelnstein eine vollständig überarbeitete 8. Auflage ihres Lehrbuches „Kriminologie“ vorgelegt. Die Neuauflage mit nunmehr 520 Seiten bietet eine grundlegend überarbeitete und vollständig aktualisierte Fassung des seit 1994 bewährten Lehrbuches. Verschiedene neue Abschnitte behandeln aktuelle Entwicklungen wie zum Beispiel Digitalisierung, Migration und neuere Theorien. Außerdem hat der Band ein neues Layout erhalten.

11. November 2020:
Zweiter Zwischenbericht des Forschungsprojekts KviAPol


Heute hat das Projektteam einen zweiten Zwischenbericht mit dem Titel „Rassismus und Diskriminierungserfahrungen im Kontext polizeilicher Gewaltausübung“ veröffentlicht. Zusätzlich wurde zusammen mit dem Mediendienst Integration eine Expertise erstellt, die die wichtigsten Ergebnisse des Berichts zusammenfasst. Den Auswertungen für den zweiten Zwischenbericht liegen sowohl die quantitativen als auch die qualitativen Daten zugrunde – in der Betroffenenbefragung wurden Diskriminierungserfahrungen im Kontext von als rechtswidrig wahrgenommener polizeilicher Gewaltanwendung erhoben und auch in Interviews mit Personen aus Polizei und Zivilgesellschaft wurden Rassismus und Diskriminierung thematisiert.

Professur für Kriminologie und Strafrecht
Goethe-Universität Frankfurt a.M.
Fachbereich Rechtswissenschaft
Institut für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie

Besuchsadresse
Campus Westend | RuW-Gebäude

Theodor-W.-Adorno-Platz 4
60323 Frankfurt am Main

Postadresse

60629 Frankfurt am Main
Germany 

Prof. Dr. Tobias Singelnstein
Raum 4.133
Tel: 069 / 798 34 348
Fax: 069 / 798 34 525
singelnstein@jur.uni-frankfurt.de
Twitter: https://twitter.com/tsingelnstein

Sekretariat
Agnieszka Kasprzyk
Raum 4.134
Tel: 069 / 798 34 348
Fax: 069 / 798 34 525
kriminologie@uni-frankfurt.de