Lehrstuhl für Öffentliches Recht mit Schwerpunkt im Sozialrecht

Herzlich Willkommen

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen unseres Lehrstuhls, eine Vorstellung unseres Teams, Informationen zu unseren Lehrveranstaltungen sowie Veröffentllichungen.


E-Mail: professur-wallrabenstein@jura.uni-frankfurt.de


Wir suchen

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (E 13 TV-G-U)

zunächst befristet bis zum 31.12.2019 zu besetzen.

Die Stelle gehört zum Institut für Europäische Gesundheitspolitik und Sozialrecht (ineges), das als Forschungsstelle an die Professur für Öffentliches Recht und Sozialrecht angegliedert ist. Es widmet sich rechtlichen, (rechts-)politischen, sozialwissenschaftlichen und gesundheitsökonomischen Fragen des Gesundheitswesens. Hierzu werden regelmäßig Tagungen in Frankfurt und Berlin veranstaltet, eine Schriftenreihe herausgegeben sowie wissenschaftlich publiziert.

Die Aufgaben des/der Stelleninhabers/in liegt in der Mitarbeit bei den Projekten des ineges. Dies umfasst insbesondere die inhaltliche Konzeption sowie Vor- und Nachbereitung von Tagungen, die Recherche und Mitarbeit an wissenschaftlichen Publikationen zum Recht des Gesundheitswesens sowie die organisatorische Abwicklung. Die Entwicklung eigener Projekte zum deutschen und/oder europäischen Gesundheits- und Sozialrecht ist erwünscht.

Es wird die Möglichkeit zur eigenständigen wissenschaftlichen Tätigkeit, etwa zur Promotion, geboten.

Einstellungsvoraussetzung ist mindestens eine überdurchschnittlich abgeschlossene juristische Prüfung oder ein im Ausland erworbener vergleichbarer und gleichwertiger Abschluss. Erfahrung mit Projekt-und Tagungsorganisation ist erforderlich. Vorerfahrungen oder Vorkenntnisse im Bereich des Gesundheitswesens oder des europäischen Sozialrechts sind von Vorteil.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 24.02.2019 an Prof. Dr. Astrid Wallrabenstein E-Mail: professur-wallrabenstein@jura.uni-frankfurt.de.

 


Tagung am 12. März 2019

INEGES Wissenschaftliche Tagung

beim Verband der Ersatzkassen e.V. in Berlin

Ein Europa der Patientinnen und Patienten? Status quo und Herausforderungen grenzüberschreitender Gesundheitsversorgung

Im Rahmen unserer halbjährlichen Tagung freuen wir uns erneut auf das Fachpublikum aus Gesundheitswesen, Politik und Rechtswissenschaft. Dieses Mal widmen wir uns dem Thema Patientenmobilität. Angesichts der Bedeutung des Wirtschaftssektors „Gesundheitswesen“ nicht nur im nationalen, sondern auch im europäischen Raum stehen die Patientinnen und Patienten inmitten eines Spannungsfeldes zwischen (Wohlfahrts-)Staat und (Binnen-)Markt. In diesem  Kontext verfolgt die sog. Patientenrichtlinie (RL 201124/EU) das Ziel, den freien Zugang zu grenzüberschreitender Gesundheitsversorgung in der Europäischen Union für alle Patientinnen und   Patienten zu erleichtern. Fünf Jahre sind seit dem Ablauf der Umsetzungsfrist für die Richtlinie vergangen – ein guter Zeitpunkt, um den Status quo einer kritischen Bewertung zu unterziehen. Dabei widmen sich die Beiträge unter anderem folgenden Fragen: Wie ist es um die Umsetzung der    Patientenrichtlinie in Deutschland und den Mitgliedstaaten bestellt? Wie stark und von wem werden die gewährleisteten Rechte wahr-genommen? Welche Hindernisse stehen einer grenzüberschreitenden Nutzung von Gesundheitsleistungen entgegen und welche Ungleichheiten bestehen hier weiterhin? Darüber hinaus wollen wir im Jahr der Europawahl den Blick auf die    aktuellen gesundheitspolitischen Aktivitäten der Europäischen Union lenken und die Heraus-forderungen einer weiteren Vergemeinschaftung der Gesundheitspolitik am Beispiel der Patientenmobilität diskutieren.

Flyer