Informationen

Der Hugo Sinzheimer Moot Court Competition (HSMCC) ist ein englischsprachiger Wettbewerb im Europäischen Arbeitsrecht. Es wird ein Verfahren simuliert, bei dem die Teams die Parteien eines fiktiven Falls vertreten. Dabei wird von jedem Team jeweils eine Klageschrift und Klageerwiderung verfasst. In den mündlichen Verhandlungen müssen die Teams ihre Partei überzeugend vor Gericht vertreten. An dem HSMCC nehmen jährlich ein dutzend Länder teil. Der Austragungsort wechselt jedes Jahr zwischen den teilnehmenden Ländern. 2020 wird der Moot Court in Tiflis, Georgien ausgetragen. Das Law-Giving-Country ist in diesem Jahr Österreich. Behandelt wird europäisches Anti-Diskriminierungsrecht in Bezug auf Behinderung und völkerrechtliche Verträge der ILO (International Labour Organisation). Der HSMCC bietet die Möglichkeit außerhalb des Regelstudiums prägende Erfahrungen und anwaltliche Fertigkeiten zu erlangen. Überdies können im internationalen Austausch frühzeitig persönliche Netzwerke geknüpft und Kontakt zu Kanzleien aufgebaut werden.

 

Ablauf des Moot Courts:

Die Schriftsätze werden vom 1. Februar bis zum 1. Mai geschrieben. Direkt im Anschluss werden die mündlichen Verhandlungen vorbereitet, welche dann Mitte Juni stattfinden.

 

Leistungen & Freisemester:

Die Teilnahme am HSMCC wird als Seminarleistung gewertet. Außerdem kann das Sommersemester als sogenanntes Freisemester gewertet werden, soweit keine weiteren Prüfungsleistungen mehr erbracht werden.

 

Anforderungen:

Die Professur Waas stellt jedes Jahr das deutsche Team für den Wettbewerb. Die Bewerber*innen müssen vor allem Motivation, gute Englischkenntnisse, Teamfähigkeit und zeitliche Kapazitäten mitbringen. Auch ist eine bestandene Zwischenprüfung erforderlich. Kenntnisse im deutschen Arbeitsrecht sind gerne gesehen, vorherige Kenntnisse im europäischen Arbeitsrecht werden hingegen nicht erwartet.

 

Kosten:

Die Kosten für Reise und Unterbringung werden vom Lehrstuhl getragen. Jedoch wird das aktive Bemühen um Sponsorengelder gewünscht.

 

Bewerbungsverfahren:

Bewerbungen werden vom 1. Mai bis 20. Oktober des Jahres vor dem Wettbewerb angenommen. Die Bewerbung sollte eine Notenübersicht, einen tabellarischen Lebenslauf und ein einseitiges englisches Motivationsschreiben beinhalten und an grote@jura.uni-frankfurt.de oder skraba@jura.uni-frankfurt.de gerichtet werden. Nach Bewerbungsschluss wird eine erste Vorauswahl getroffen und zu Bewerbungsgesprächen eingeladen. Daraufhin werden die vier Mitglieder des deutschen Teams ausgewählt.