Dr. Kevin Kulp

Dr. Kevin Kulp

Raum: RuW 4.118

Tel.: 069 / 798-34332

e-mail: kulp@jur.uni-frankfurt.de

ORCID: 0009-0003-7281-4492

Zur Person

Kevin Kulp studierte bis 2020 Rechtswissenschaft an der Goethe-Universität. 2022 wurde er mit einer kirchenrechtshistorischen Arbeit zum sexuellen Kindesmissbrauch und zum Sodomiedelikt im mittelalterlichen Kirchenrecht promoviert. Die mit summa cum laude bewertete Dissertation erschien 2025 unter dem Titel „Geweihte Sünder. Sexueller Kindesmissbrauch und Sodomie im mittelalterlichen Kirchenrecht.“

Seit 2024 ist Kulp Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Habilitand am Lehrstuhl für Neuere Rechtsgeschichte, Geschichte des Kirchenrechts und Zivilrecht (Prof. Dr. David von Mayenburg, M.A.). Sein Habilitationsprojekt befasst sich mit den Wahlkapitulationen der deutschen Fürstbischöfe und Konflikten um ihre Gültigkeit bzw. Reichweite im 18. Jahrhundert vor dem Reichshofrat.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Geschichte des mittelalterlichen Kirchenrechts, der Rechts- und Verfassungsgeschichte geistlicher Territorien des Alten Reiches sowie der Rechtsgeschichte der Republik Venedig. Zudem forscht Kulp im Bereich des geltenden Zivilrechts und Zivilprozessrechts, u.a. zu Haftungsfragen im Zusammenhang mit Cyberangriffen.

Werdegang

Seit 2024

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Habilitand am Lehrstuhl für Neuere Rechtsgeschichte, Geschichte des Kirchenrechts und Zivilrecht (Prof. Dr. David von Mayenburg, M.A.)

2022–2024

Juristischer Vorbereitungsdienst im Bezirk des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main
2022–2023

Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei einer international tätigen Kanzlei im Bereich des Gesellschafts- und Kartellrechts 
2020–2022

Promotion an der Goethe-Universität Frankfurt am Main bei Prof. Dr. David von Mayenburg; Zweitgutachter: Prof. Dr. Albrecht Cordes
2017–2021

Studentische und Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Neuere Rechtsgeschichte, Geschichte des Kirchenrechts und Zivilrecht (Prof. Dr. David von Mayenburg, M.A.)
2015–2020
Studium der Rechtswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Auszeichnungen

  • 2025: Aufnahme in die Shortlist für den Hedwig-Hintze-Preis des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD)
  • 2022: Anerkennung des Hessischen Ministers der Justiz für eine „herausragende Leistung“ im Rahmen der Ersten Juristischen Prüfung
  • 2020: Ernst-Levy-Preis 2019 des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Goethe-Universität für die beste rechtshistorische Wissenschaftliche Hausarbeit

Förderung und Stipendien

  • 2021 und 2022: Forschungsstipendien am Deutschen Studienzentrum in Venedig / Centro Tedesco di Studi Veneziani
  • 2021–2022: Promotionsstipendium der Gerda Henkel Stiftung
  • 2020–2021: Orientierungsstipendium des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main
  • 2016–2019: Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

Mitgliedschaften

Verein Deutsches Studienzentrum in Venedig e. V.

Iuris Canonici Medii Aevi Consociatio (ICMAC) / International Society of Medieval Canon Law

Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte des Kirchenrechts
  • Rechts- und Verfassungsgeschichte geistlicher Territorien des Alten Reiches
  • Rechtsgeschichte der Republik Venedig
  • Strafrechtsgeschichte

Habilitationsprojekt

Das Habilitationsprojekt untersucht die Wahlkapitulationen deutscher Fürstbischöfe und Konflikte um ihre Gültigkeit bzw. Reichweite im 18. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Streitigkeiten zwischen den Fürstbischöfen und ihren Domkapiteln, die vor dem Reichshofrat ausgetragenen wurden. Die Domkapitel verstanden sich als Mitregenten und Erbherren ihrer jeweiligen Stifte. Hiervon zeugen die Wahlkapitulationen, mit deren Hilfe die Domherren die fürstbischöfliche Macht begrenzten. Ihr Selbstverständnis als Mitregenten kollidierte zwangsläufig mit den Ideen absolutistischer Herrschaft. Als Papst Innocenz XII. 1695 Wahlkapitulationen verbat, witterten nicht wenige Fürstbischöfe die Chance, den Einfluss der Domkapitel abzuschütteln. Wie argumentierten die Fürstbischöfe vor Gericht? Welchen Stellenwert maßen die Richter den Wahlkapitulationen als leges fundamentales der jeweiligen Stifte bei? Was sagt diese Streitfälle über das komplizierte Verhältnis von weltlicher und geistlicher Gewalt gegen Ende des Alten Reiches aus, das nicht zuletzt in der Funktion eines Fürstbischofs selbst zum Ausdruck kam? 

Promotionsprojekt (abgeschlossen)

Das Promotionsprojekt untersucht den kirchenrechtlichen Umgang mit sexuellem Kindesmissbrauch von der Antike bis zur Reformation. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das mittelalterliche Kirchenrecht ein Delikt im Hinblick auf sexuelles Fehlverhalten von Klerikern gegenüber Kindern konstruierte. Eine besondere Schwierigkeit liegt dabei in den historischen Begrifflichkeiten: Die Konzepte „Kindheit“, „Sexualität“ oder „sexueller Missbrauch“, wie wir sie heute verstehen, lagen dem mittelalterlichen (Rechts-)denken nicht zugrunde. 

Eine Untersuchung des mittelalterlichen kanonischen Rechts ergibt ein disparates Bild: Zwar war den Kirchenjuristen die Gefährdung von Kindern bspw. in Klostergemeinschaften bewusst, doch war für eine rechtliche Bewertung weniger das Alter oder die Gewaltanwendung zentral als vielmehr der Verstoß des Klerikers gegen seine Keuschheitspflichten. Teilweise wurden sogar die betroffenen Kinder selbst als verunreinigt angesehen und ihnen Bußen auferlegt. Zugleich entwickelte die Kirche keine einheitliche Sanktionspraxis, sondern schwankte zwischen rigorosen Forderungen nach öffentlicher Sanktion und Amtsenthebung sowie dem Versuch, Täter bloß innerhalb der Gemeinschaft zu sanktionieren und sie dem Zugriff des bracchium saeculare zu entziehen.

Monographie

Geweihte Sünder. Sexueller Kindesmissbrauch und Sodomie im mittelalterlichen Kirchenrecht (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, Bd. 345), Frankfurt am Main 2025.

Aufsätze und Beiträge in Sammelbänden

Das Dekret Burchards von Worms – schon nach wenigen Jahren überholt? Eine Untersuchung anhand des Simoniedelikts, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 112 (2026), 139–174.

Qui fornicatus fuerit sicut Sodomitae. Das Sodomiedelikt im Dekret des Burchard von Worms – eine systematische Darstellung?, in: Ingrid Baumgärtner/Klaus Herbers/Ludger Körntgen (Hgg.), Burchard von Worms und die vorgratianischen Sammlungen (Quellen und Forschungen zum Recht im Mittelalter, Bd. 16), Ostfildern 2025, 217–241.

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder im venezianischen Kloster Madonna dell'Orto. Zur Überschneidung kirchenrechtlicher Bestimmungen mit politischen Notwendigkeiten, in: Silvia di Paolo/David von Mayenburg (Hgg.), Kirche in der Krise und die Antworten des Rechts (500–1500) (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, Bd. 334), Frankfurt am Main 2025, 675–711.

Sexueller Kindesmissbrauch und das klassische Kirchenrecht – eine Bilanz, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 111 (2025), 250–276.

Ira Dei venit de coelo in filios diffidentiae. Zur Verbindung von Häresie und Sodomie aus kanonistischer Perspektive, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 109 (2023), 106–131.

Das römische ius fetiale als Schnittstelle zwischen Recht, Religion und Staatskunst, in: Zeitschrift für Altorientalische und Biblische Rechtsgeschichte 27 (2021), 75–108.

Lexikonartikel

Beiträge „Sittlichkeitsdelikte“, „Sodomie“, „Täuschung“, „Tridentinum“, „Vatikanische Konzilien“ und „Venedig“ im Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte [im Erscheinen].

Rezensionen

Dorothea Weltecke (Hg.), Religiöse Gewalt in historischer Dimension, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 112 (2026), 404–406.

Johannes Michael Rainer/Daniele Mattiangeli/Camilla Camplani, Die wiedergefundenen Bullen von Papst Clemens IV. und die Auflösung des Templerordens, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 111 (2025), 328–330.

Adrian Loretan (Hg.), Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt in der Kirche, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 111 (2025), 408–411.

Aufsätze und Beiträge in Sammelbänden

Man in the Middle. Eine dogmatische Auseinandersetzung mit den zivilrechtlichen Folgen der Cyberkriminalität, in: Archiv für civilistische Praxis (AcP) 226 (2026), 185–227.

Anspruch des Erwerbers eines Gewerbemietobjekts auf Herausgabe einer „Barkaution zur freien Verfügung“. Wider eine Analogiebildung zu § 566a BGB, in: Neue Zeitschrift für Mietrecht (NZM) 2026, 131–138.

Zwangsvollstreckungsrecht im Referendarexamen, in: Juristische Schulung (JuS) 2026, 203–207.

Referendarexamensklausur – Zivilrecht: BGB AT, Erbrecht und Zwangsvollstreckungsrecht – Mein ganzes Erspartes, in: Juristische Schulung (JuS) 2025, 1144–1150.

ZR-Examensklausur zum Schuld- und Sachenrecht. Eine schrecklich nette Familie, in: JURA 2025, 1011–1020.

Si tacuisses... Zur Begründungsbedürftigkeit des Schenkungswiderrufs im Lichte der aktuellen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, gemeinsam mit Fritz Kaspar, in: JuristenZeitung (JZ) 80 (2025), 145–149.

Monographie

Geweihte Sünder. Sexueller Kindesmissbrauch und Sodomie im mittelalterlichen Kirchenrecht (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, Bd. 345), Frankfurt am Main 2025.

Aufsätze und Beiträge in Sammelbänden

Das Dekret Burchards von Worms – schon nach wenigen Jahren überholt? Eine Untersuchung anhand des Simoniedelikts, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 112 (2026), 139–174.

Qui fornicatus fuerit sicut Sodomitae. Das Sodomiedelikt im Dekret des Burchard von Worms – eine systematische Darstellung?, in: Ingrid Baumgärtner/Klaus Herbers/Ludger Körntgen (Hgg.), Burchard von Worms und die vorgratianischen Sammlungen (Quellen und Forschungen zum Recht im Mittelalter, Bd. 16), Ostfildern 2025, 217–241.

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder im venezianischen Kloster Madonna dell'Orto. Zur Überschneidung kirchenrechtlicher Bestimmungen mit politischen Notwendigkeiten, in: Silvia di Paolo/David von Mayenburg (Hgg.), Kirche in der Krise und die Antworten des Rechts (500–1500) (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, Bd. 334), Frankfurt am Main 2025, 675–711.

Sexueller Kindesmissbrauch und das klassische Kirchenrecht – eine Bilanz, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 111 (2025), 250–276.

Ira Dei venit de coelo in filios diffidentiae. Zur Verbindung von Häresie und Sodomie aus kanonistischer Perspektive, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 109 (2023), 106–131.

Das römische ius fetiale als Schnittstelle zwischen Recht, Religion und Staatskunst, in: Zeitschrift für Altorientalische und Biblische Rechtsgeschichte 27 (2021), 75–108.

Lexikonartikel

Beiträge „Sittlichkeitsdelikte“, „Sodomie“, „Täuschung“, „Tridentinum“, „Vatikanische Konzilien“ und „Venedig“ im Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte [im Erscheinen].

Rezensionen

Dorothea Weltecke (Hg.), Religiöse Gewalt in historischer Dimension, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 112 (2026), 404–406.

Johannes Michael Rainer/Daniele Mattiangeli/Camilla Camplani, Die wiedergefundenen Bullen von Papst Clemens IV. und die Auflösung des Templerordens, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 111 (2025), 328–330.

Adrian Loretan (Hg.), Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt in der Kirche, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 111 (2025), 408–411.

Aufsätze und Beiträge in Sammelbänden

Man in the Middle. Eine dogmatische Auseinandersetzung mit den zivilrechtlichen Folgen der Cyberkriminalität, in: Archiv für civilistische Praxis (AcP) 226 (2026), 185–227.

Anspruch des Erwerbers eines Gewerbemietobjekts auf Herausgabe einer „Barkaution zur freien Verfügung“. Wider eine Analogiebildung zu § 566a BGB, in: Neue Zeitschrift für Mietrecht (NZM) 2026, 131–138.

Zwangsvollstreckungsrecht im Referendarexamen, in: Juristische Schulung (JuS) 2026, 203–207.

Referendarexamensklausur – Zivilrecht: BGB AT, Erbrecht und Zwangsvollstreckungsrecht – Mein ganzes Erspartes, in: Juristische Schulung (JuS) 2025, 1144–1150.

ZR-Examensklausur zum Schuld- und Sachenrecht. Eine schrecklich nette Familie, in: JURA 2025, 1011–1020.

Si tacuisses... Zur Begründungsbedürftigkeit des Schenkungswiderrufs im Lichte der aktuellen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, gemeinsam mit Fritz Kaspar, in: JuristenZeitung (JZ) 80 (2025), 145–149.

Vorträge

2026

„Maneat usus et tollatur abusus – Vereinbarungen zwischen Bischöfen und ihren Wählern als Problem des klassischen Kirchenrechts“, 19. Jahrestagung der Gesellschaft für Bayerische Rechtsgeschichte, Augsburg, 10.–11. Juli 2026.

„Financial Powers of a Bishop in Burchard's Decretum“, International Medieval Congress, University of Leeds, 6.–10. Juli 2026, Session „Clashes of Church Law: Clerical Power Struggles in Burchard's Decretum“; zugleich Organisation der Session.

„Rückstände nationalsozialistischen Strafrechts in der Bundesrepublik Deutschland von 1945 bis heute“, Heimat- und Geschichtsverein Neu-Anspach, 19. Februar 2026.

2025
The Offence of Simony in Burchard's Decretum: Outdated after Just 20 Years?“, International Medieval Congress, University of Leeds, 7.–11. Juli 2025; zugleich Organisation der Session „Burchard's Decretum: Transmission, Reception and Digital Potentials“.

1000 Jahre Burchard von Worms. Eine Reise in die Welt des Mittelalters“, Heimat- und Geschichtsverein Neu-Anspach, 25. Juni 2025.

Konklave – (nicht) unter Ausschluss der Öffentlichkeit“, Goethe-Universität Frankfurt am Main, 7. Mai 2025, gemeinsam mit Prof. Dr. David von Mayenburg.

2024
Peccatori consacrati. Abusi sessuali sui minori e sodomia nel diritto canonico medieval“, International School of Ius Commune, Erice, Sizilien, 23.–27. September 2024.

Zwischen Theorie und Praxis. Die Vorschläge der Dekretistik zum Umgang mit geistlichen Sexualstraftätern“, 17th International Congress of Medieval Canon Law, Canterbury, 7.–13. Juli 2024.

Weitere Vorträge

„Der Umgang des katholischen Kirchenrechts mit sexualisierter Gewalt gegen Kinder“, mehrfach im Rahmen des Kolloquiums „Einführung in die Rechtsgeschichte“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main seit dem Sommersemester 2024.

„Sexualisierte Gewalt gegen Kinder im venezianischen Kloster Madonna dell'Orto“, Tagung „Kirche in der Krise“, Villa Vigoni, 2022.

Medien & Wissenschaftskommunikation

seit 2025: Mitarbeit am Projekt „Interdisziplinärer Podcast zur Kriminalgeschichte“ an der Universität Zürich (Prof. Dr. Johannes Liebrecht)

7. Mai 2025: Gesprächsgast bei hr2-kultur / hr-info in der Sendung Der Tag: „Rote Mäntel, weißer Rauch – wer wird der neue Papst?“ anlässlich des Konklaves zur Wahl Papst Leos XIV.

7. Mai 2025: Experteneinschätzung zur Papstwahl im Rahmen einer dpa-Meldung ("Historiker: Papst-Wahl als Krimi und mystischer Akt")

WiSe 2026/27

SoSe 2026

  • Propädeutikum Zivilrecht III
  • Propädeutikum Rechtsgeschichte II

WiSe 2025/2026

  • Propädeutikum Zivilrecht III
  • Tutorien ZPO II

SoSe 2025

  • Kolloquium: Einführung in die Geschichte des Kirchenrechts
  • Tutorien ZPO II

WiSe 2024/2025

  • Tutorien ZPO II
  • Tutorien Zivilrecht V - Erbrecht

SoSe 2024

  • Propädeutikum Rechtsgeschichte II

SoSe 2022

  • Propädeutikum Rechtsgeschichte II
Zur Person

Kevin Kulp studierte bis 2020 Rechtswissenschaft an der Goethe-Universität. 2022 wurde er mit einer kirchenrechtshistorischen Arbeit zum sexuellen Kindesmissbrauch und zum Sodomiedelikt im mittelalterlichen Kirchenrecht promoviert. Die mit summa cum laude bewertete Dissertation erschien 2025 unter dem Titel „Geweihte Sünder. Sexueller Kindesmissbrauch und Sodomie im mittelalterlichen Kirchenrecht.“

Seit 2024 ist Kulp Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Habilitand am Lehrstuhl für Neuere Rechtsgeschichte, Geschichte des Kirchenrechts und Zivilrecht (Prof. Dr. David von Mayenburg, M.A.). Sein Habilitationsprojekt befasst sich mit den Wahlkapitulationen der deutschen Fürstbischöfe und Konflikten um ihre Gültigkeit bzw. Reichweite im 18. Jahrhundert vor dem Reichshofrat.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Geschichte des mittelalterlichen Kirchenrechts, der Rechts- und Verfassungsgeschichte geistlicher Territorien des Alten Reiches sowie der Rechtsgeschichte der Republik Venedig. Zudem forscht Kulp im Bereich des geltenden Zivilrechts und Zivilprozessrechts, u.a. zu Haftungsfragen im Zusammenhang mit Cyberangriffen.

Werdegang

Seit 2024

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Habilitand am Lehrstuhl für Neuere Rechtsgeschichte, Geschichte des Kirchenrechts und Zivilrecht (Prof. Dr. David von Mayenburg, M.A.)

2022–2024

Juristischer Vorbereitungsdienst im Bezirk des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main
2022–2023

Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei einer international tätigen Kanzlei im Bereich des Gesellschafts- und Kartellrechts 
2020–2022

Promotion an der Goethe-Universität Frankfurt am Main bei Prof. Dr. David von Mayenburg; Zweitgutachter: Prof. Dr. Albrecht Cordes
2017–2021

Studentische und Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Neuere Rechtsgeschichte, Geschichte des Kirchenrechts und Zivilrecht (Prof. Dr. David von Mayenburg, M.A.)
2015–2020
Studium der Rechtswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Auszeichnungen

  • 2025: Aufnahme in die Shortlist für den Hedwig-Hintze-Preis des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD)
  • 2022: Anerkennung des Hessischen Ministers der Justiz für eine „herausragende Leistung“ im Rahmen der Ersten Juristischen Prüfung
  • 2020: Ernst-Levy-Preis 2019 des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Goethe-Universität für die beste rechtshistorische Wissenschaftliche Hausarbeit

Förderung und Stipendien

  • 2021 und 2022: Forschungsstipendien am Deutschen Studienzentrum in Venedig / Centro Tedesco di Studi Veneziani
  • 2021–2022: Promotionsstipendium der Gerda Henkel Stiftung
  • 2020–2021: Orientierungsstipendium des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte, Frankfurt am Main
  • 2016–2019: Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

Mitgliedschaften

Verein Deutsches Studienzentrum in Venedig e. V.

Iuris Canonici Medii Aevi Consociatio (ICMAC) / International Society of Medieval Canon Law

Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte des Kirchenrechts
  • Rechts- und Verfassungsgeschichte geistlicher Territorien des Alten Reiches
  • Rechtsgeschichte der Republik Venedig
  • Strafrechtsgeschichte

Habilitationsprojekt

Das Habilitationsprojekt untersucht die Wahlkapitulationen deutscher Fürstbischöfe und Konflikte um ihre Gültigkeit bzw. Reichweite im 18. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Streitigkeiten zwischen den Fürstbischöfen und ihren Domkapiteln, die vor dem Reichshofrat ausgetragenen wurden. Die Domkapitel verstanden sich als Mitregenten und Erbherren ihrer jeweiligen Stifte. Hiervon zeugen die Wahlkapitulationen, mit deren Hilfe die Domherren die fürstbischöfliche Macht begrenzten. Ihr Selbstverständnis als Mitregenten kollidierte zwangsläufig mit den Ideen absolutistischer Herrschaft. Als Papst Innocenz XII. 1695 Wahlkapitulationen verbat, witterten nicht wenige Fürstbischöfe die Chance, den Einfluss der Domkapitel abzuschütteln. Wie argumentierten die Fürstbischöfe vor Gericht? Welchen Stellenwert maßen die Richter den Wahlkapitulationen als leges fundamentales der jeweiligen Stifte bei? Was sagt diese Streitfälle über das komplizierte Verhältnis von weltlicher und geistlicher Gewalt gegen Ende des Alten Reiches aus, das nicht zuletzt in der Funktion eines Fürstbischofs selbst zum Ausdruck kam? 

Promotionsprojekt (abgeschlossen)

Das Promotionsprojekt untersucht den kirchenrechtlichen Umgang mit sexuellem Kindesmissbrauch von der Antike bis zur Reformation. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das mittelalterliche Kirchenrecht ein Delikt im Hinblick auf sexuelles Fehlverhalten von Klerikern gegenüber Kindern konstruierte. Eine besondere Schwierigkeit liegt dabei in den historischen Begrifflichkeiten: Die Konzepte „Kindheit“, „Sexualität“ oder „sexueller Missbrauch“, wie wir sie heute verstehen, lagen dem mittelalterlichen (Rechts-)denken nicht zugrunde. 

Eine Untersuchung des mittelalterlichen kanonischen Rechts ergibt ein disparates Bild: Zwar war den Kirchenjuristen die Gefährdung von Kindern bspw. in Klostergemeinschaften bewusst, doch war für eine rechtliche Bewertung weniger das Alter oder die Gewaltanwendung zentral als vielmehr der Verstoß des Klerikers gegen seine Keuschheitspflichten. Teilweise wurden sogar die betroffenen Kinder selbst als verunreinigt angesehen und ihnen Bußen auferlegt. Zugleich entwickelte die Kirche keine einheitliche Sanktionspraxis, sondern schwankte zwischen rigorosen Forderungen nach öffentlicher Sanktion und Amtsenthebung sowie dem Versuch, Täter bloß innerhalb der Gemeinschaft zu sanktionieren und sie dem Zugriff des bracchium saeculare zu entziehen.

Monographie

Geweihte Sünder. Sexueller Kindesmissbrauch und Sodomie im mittelalterlichen Kirchenrecht (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, Bd. 345), Frankfurt am Main 2025.

Aufsätze und Beiträge in Sammelbänden

Das Dekret Burchards von Worms – schon nach wenigen Jahren überholt? Eine Untersuchung anhand des Simoniedelikts, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 112 (2026), 139–174.

Qui fornicatus fuerit sicut Sodomitae. Das Sodomiedelikt im Dekret des Burchard von Worms – eine systematische Darstellung?, in: Ingrid Baumgärtner/Klaus Herbers/Ludger Körntgen (Hgg.), Burchard von Worms und die vorgratianischen Sammlungen (Quellen und Forschungen zum Recht im Mittelalter, Bd. 16), Ostfildern 2025, 217–241.

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder im venezianischen Kloster Madonna dell'Orto. Zur Überschneidung kirchenrechtlicher Bestimmungen mit politischen Notwendigkeiten, in: Silvia di Paolo/David von Mayenburg (Hgg.), Kirche in der Krise und die Antworten des Rechts (500–1500) (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, Bd. 334), Frankfurt am Main 2025, 675–711.

Sexueller Kindesmissbrauch und das klassische Kirchenrecht – eine Bilanz, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 111 (2025), 250–276.

Ira Dei venit de coelo in filios diffidentiae. Zur Verbindung von Häresie und Sodomie aus kanonistischer Perspektive, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 109 (2023), 106–131.

Das römische ius fetiale als Schnittstelle zwischen Recht, Religion und Staatskunst, in: Zeitschrift für Altorientalische und Biblische Rechtsgeschichte 27 (2021), 75–108.

Lexikonartikel

Beiträge „Sittlichkeitsdelikte“, „Sodomie“, „Täuschung“, „Tridentinum“, „Vatikanische Konzilien“ und „Venedig“ im Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte [im Erscheinen].

Rezensionen

Dorothea Weltecke (Hg.), Religiöse Gewalt in historischer Dimension, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 112 (2026), 404–406.

Johannes Michael Rainer/Daniele Mattiangeli/Camilla Camplani, Die wiedergefundenen Bullen von Papst Clemens IV. und die Auflösung des Templerordens, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 111 (2025), 328–330.

Adrian Loretan (Hg.), Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt in der Kirche, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 111 (2025), 408–411.

Aufsätze und Beiträge in Sammelbänden

Man in the Middle. Eine dogmatische Auseinandersetzung mit den zivilrechtlichen Folgen der Cyberkriminalität, in: Archiv für civilistische Praxis (AcP) 226 (2026), 185–227.

Anspruch des Erwerbers eines Gewerbemietobjekts auf Herausgabe einer „Barkaution zur freien Verfügung“. Wider eine Analogiebildung zu § 566a BGB, in: Neue Zeitschrift für Mietrecht (NZM) 2026, 131–138.

Zwangsvollstreckungsrecht im Referendarexamen, in: Juristische Schulung (JuS) 2026, 203–207.

Referendarexamensklausur – Zivilrecht: BGB AT, Erbrecht und Zwangsvollstreckungsrecht – Mein ganzes Erspartes, in: Juristische Schulung (JuS) 2025, 1144–1150.

ZR-Examensklausur zum Schuld- und Sachenrecht. Eine schrecklich nette Familie, in: JURA 2025, 1011–1020.

Si tacuisses... Zur Begründungsbedürftigkeit des Schenkungswiderrufs im Lichte der aktuellen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, gemeinsam mit Fritz Kaspar, in: JuristenZeitung (JZ) 80 (2025), 145–149.

Monographie

Geweihte Sünder. Sexueller Kindesmissbrauch und Sodomie im mittelalterlichen Kirchenrecht (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, Bd. 345), Frankfurt am Main 2025.

Aufsätze und Beiträge in Sammelbänden

Das Dekret Burchards von Worms – schon nach wenigen Jahren überholt? Eine Untersuchung anhand des Simoniedelikts, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 112 (2026), 139–174.

Qui fornicatus fuerit sicut Sodomitae. Das Sodomiedelikt im Dekret des Burchard von Worms – eine systematische Darstellung?, in: Ingrid Baumgärtner/Klaus Herbers/Ludger Körntgen (Hgg.), Burchard von Worms und die vorgratianischen Sammlungen (Quellen und Forschungen zum Recht im Mittelalter, Bd. 16), Ostfildern 2025, 217–241.

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder im venezianischen Kloster Madonna dell'Orto. Zur Überschneidung kirchenrechtlicher Bestimmungen mit politischen Notwendigkeiten, in: Silvia di Paolo/David von Mayenburg (Hgg.), Kirche in der Krise und die Antworten des Rechts (500–1500) (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, Bd. 334), Frankfurt am Main 2025, 675–711.

Sexueller Kindesmissbrauch und das klassische Kirchenrecht – eine Bilanz, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 111 (2025), 250–276.

Ira Dei venit de coelo in filios diffidentiae. Zur Verbindung von Häresie und Sodomie aus kanonistischer Perspektive, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 109 (2023), 106–131.

Das römische ius fetiale als Schnittstelle zwischen Recht, Religion und Staatskunst, in: Zeitschrift für Altorientalische und Biblische Rechtsgeschichte 27 (2021), 75–108.

Lexikonartikel

Beiträge „Sittlichkeitsdelikte“, „Sodomie“, „Täuschung“, „Tridentinum“, „Vatikanische Konzilien“ und „Venedig“ im Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte [im Erscheinen].

Rezensionen

Dorothea Weltecke (Hg.), Religiöse Gewalt in historischer Dimension, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 112 (2026), 404–406.

Johannes Michael Rainer/Daniele Mattiangeli/Camilla Camplani, Die wiedergefundenen Bullen von Papst Clemens IV. und die Auflösung des Templerordens, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 111 (2025), 328–330.

Adrian Loretan (Hg.), Machtmissbrauch und sexuelle Gewalt in der Kirche, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte: Kanonistische Abteilung 111 (2025), 408–411.

Aufsätze und Beiträge in Sammelbänden

Man in the Middle. Eine dogmatische Auseinandersetzung mit den zivilrechtlichen Folgen der Cyberkriminalität, in: Archiv für civilistische Praxis (AcP) 226 (2026), 185–227.

Anspruch des Erwerbers eines Gewerbemietobjekts auf Herausgabe einer „Barkaution zur freien Verfügung“. Wider eine Analogiebildung zu § 566a BGB, in: Neue Zeitschrift für Mietrecht (NZM) 2026, 131–138.

Zwangsvollstreckungsrecht im Referendarexamen, in: Juristische Schulung (JuS) 2026, 203–207.

Referendarexamensklausur – Zivilrecht: BGB AT, Erbrecht und Zwangsvollstreckungsrecht – Mein ganzes Erspartes, in: Juristische Schulung (JuS) 2025, 1144–1150.

ZR-Examensklausur zum Schuld- und Sachenrecht. Eine schrecklich nette Familie, in: JURA 2025, 1011–1020.

Si tacuisses... Zur Begründungsbedürftigkeit des Schenkungswiderrufs im Lichte der aktuellen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, gemeinsam mit Fritz Kaspar, in: JuristenZeitung (JZ) 80 (2025), 145–149.

Vorträge

2026

„Maneat usus et tollatur abusus – Vereinbarungen zwischen Bischöfen und ihren Wählern als Problem des klassischen Kirchenrechts“, 19. Jahrestagung der Gesellschaft für Bayerische Rechtsgeschichte, Augsburg, 10.–11. Juli 2026.

„Financial Powers of a Bishop in Burchard's Decretum“, International Medieval Congress, University of Leeds, 6.–10. Juli 2026, Session „Clashes of Church Law: Clerical Power Struggles in Burchard's Decretum“; zugleich Organisation der Session.

„Rückstände nationalsozialistischen Strafrechts in der Bundesrepublik Deutschland von 1945 bis heute“, Heimat- und Geschichtsverein Neu-Anspach, 19. Februar 2026.

2025
The Offence of Simony in Burchard's Decretum: Outdated after Just 20 Years?“, International Medieval Congress, University of Leeds, 7.–11. Juli 2025; zugleich Organisation der Session „Burchard's Decretum: Transmission, Reception and Digital Potentials“.

1000 Jahre Burchard von Worms. Eine Reise in die Welt des Mittelalters“, Heimat- und Geschichtsverein Neu-Anspach, 25. Juni 2025.

Konklave – (nicht) unter Ausschluss der Öffentlichkeit“, Goethe-Universität Frankfurt am Main, 7. Mai 2025, gemeinsam mit Prof. Dr. David von Mayenburg.

2024
Peccatori consacrati. Abusi sessuali sui minori e sodomia nel diritto canonico medieval“, International School of Ius Commune, Erice, Sizilien, 23.–27. September 2024.

Zwischen Theorie und Praxis. Die Vorschläge der Dekretistik zum Umgang mit geistlichen Sexualstraftätern“, 17th International Congress of Medieval Canon Law, Canterbury, 7.–13. Juli 2024.

Weitere Vorträge

„Der Umgang des katholischen Kirchenrechts mit sexualisierter Gewalt gegen Kinder“, mehrfach im Rahmen des Kolloquiums „Einführung in die Rechtsgeschichte“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main seit dem Sommersemester 2024.

„Sexualisierte Gewalt gegen Kinder im venezianischen Kloster Madonna dell'Orto“, Tagung „Kirche in der Krise“, Villa Vigoni, 2022.

Medien & Wissenschaftskommunikation

seit 2025: Mitarbeit am Projekt „Interdisziplinärer Podcast zur Kriminalgeschichte“ an der Universität Zürich (Prof. Dr. Johannes Liebrecht)

7. Mai 2025: Gesprächsgast bei hr2-kultur / hr-info in der Sendung Der Tag: „Rote Mäntel, weißer Rauch – wer wird der neue Papst?“ anlässlich des Konklaves zur Wahl Papst Leos XIV.

7. Mai 2025: Experteneinschätzung zur Papstwahl im Rahmen einer dpa-Meldung ("Historiker: Papst-Wahl als Krimi und mystischer Akt")

WiSe 2026/27

SoSe 2026

  • Propädeutikum Zivilrecht III
  • Propädeutikum Rechtsgeschichte II

WiSe 2025/2026

  • Propädeutikum Zivilrecht III
  • Tutorien ZPO II

SoSe 2025

  • Kolloquium: Einführung in die Geschichte des Kirchenrechts
  • Tutorien ZPO II

WiSe 2024/2025

  • Tutorien ZPO II
  • Tutorien Zivilrecht V - Erbrecht

SoSe 2024

  • Propädeutikum Rechtsgeschichte II

SoSe 2022

  • Propädeutikum Rechtsgeschichte II