Aktuelles

2022-06-14

Hausarbeiten - Rechtsgeschichte I

Die Hausarbeiten zur Vorlesung Rechtsgeschichte I sind nun korrigiert. Die Noten werden in dieser Woche an das Prüfungsamt weitergeleitet und kurz darauf in QIS eingetragen. Sobald die Noten im QIS-System erscheinen, können Sie in Ihre Bearbeitung und das Votum Einsicht nehmen. Senden Sie hierfür bitte eine Mail von Ihrer studentischen Mail-Adresse, mit der Nennung Ihrer Matrikelnummer und einem Scans Ihres Studienausweises an lehrstuhl.mayenburg@jura.uni-frankfurt.de . Die Einsicht in nicht bestandene Hausarbeiten, sowie der Nebenfachstudierenden erfolgt über das Prüfungsamt.

Eine Besprechung der Hausarbeit findet am 20.06.2022 um 12.00 Uhr in HZ 8 statt.


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2021-11-21

Ankündigung - Seminar: Theater des Schreckens – Mittelalterrezeption in der Strafrechtsgeschichte von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert

Die Erzählung des düsteren Mittelalters hält sich hartnäckig nicht nur in der allgemeinen öffentlichen, sondern ebenso der wissenschaftlichen Wahrnehmung. Folter, Hexenprozesse, Willkür und fehlende Rechtssicherheit sind Begrifflichkeiten, die die meisten von uns unmittelbar mit dieser Epoche assoziieren. Doch zurecht? In diesem Seminar sollen die gängigen Narrative über das mittelalterliche Strafrecht von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert untersucht und mit unserem heutigen Kenntnisstand überprüft werden.

Das Seminar ist geöffnet für Studierende des Schwerpunktbereichs 3, sowie Studierende, die Ihre Grundlagenklausur durch ein Seminar ersetzen möchten. 

Die Vorbesprechung wird am 26.01.2021 um 15 Uhr s.t. in digitaler Form stattfinden. Die Zugangsdaten finden Sie im dazugehörigen OLAT-Kurs.

Die Veranstaltung wird als Blockseminar vom 05. - 07. Juli 2022 durchgeführt.

Auskunft erteilen: Katharina Leifgen (leifgen@jur.uni-frankfurt.de) und Annika Zell (zell@jura.uni-frankfurt.de)

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2021-09-13

Uni-Präsident Schleiff: Mit der Impfung zurück zur Präsenzlehre

Zum Wintersemester will die Goethe-Universität wieder in Präsenz starten. Damit das gelingt, müssen möglichst viele Uni-Angehörige geimpft sein. „Nutzen Sie bitte die Chance auf eine Impfung“, ist daher auch der dringende Appell von Universitätspräsident Enrico Schleiff. Außerdem bedankt er sich bei den Mitarbeitenden der Goethe-Universität für ihren großen Einsatz bei der Gestaltung des dritten Semesters unter Corona-Bedingungen.

Zur ganzen Ansprache gelangen Sie hier.

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2021-06-11

Ankündigung - Seminar: Rechtshistorische Aspekte der Verkehrsplanung und des Verkehrsrechts 


Seit der Antike nutzen die Menschen Europas Verkehrsmittel zu Lande und zu Wasser (neuerdings auch zur Luft) zum Transport von Waren und Personen über kleine und große Entfernungen. Der Bau von Straßen und die Erschließung von Wasserwegen über Meere und Flüsse waren zunächst eine technologische Herausforderung. Mit unterschiedlicher Kunstfertigkeit bauten die Römer, später die Menschen des Mittelalters, und dann schließlich auch die Ingenieure der Moderne befestigte Straßen, schiffbare Flüsse, Schienennetze und moderne Hafen- und Flughafenanlagen, um das Reisen so schnell und bequem wie möglich zu machen. Angetrieben wurden sie dabei nicht nur vom menschlichen Bedürfnis nach Kommunikation, sondern auch durch Bedürfnisse des Handels und des Militärs. Die Planungen und die Organisation der Verkehrswege mussten dabei nahezu notwendig auch Konflikte mit sich bringen, die auch das Recht herausforderten: Der Bau von Straßen und Eisenbahnanlagen, die Begradigung von Flüssen bedeuteten folgenschwere Eingriffe in die Umwelt und in die Eigentumsverhältnisse der Anrainer. Auch die Nutzung von Verkehrswegen konnte Konflikte erzeugen, etwa über die Kosten und Bedingungen des Zugangs oder über die Duldung von Lärm. Auch Fragen der Verkehrssicherheit waren zu klären. Das betraf sowohl die präventive Unfallvorsorge durch Sicherheitsvorschriften als auch die Haftung (Gefährdungshaftung) im Falle eines Unfalls. Auch das Strafrecht war involviert, beispielsweise im Umgang mit ungebetenen Gästen (Piraten, Straßenräubern, Pferdedieben, Schwarzfahrern). Das Seminar beschäftigt sich mit dem Versuch, der artige Konflikte mit den Mitteln des Rechts zu bewältigen. Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung bemühten sich um ihre Entschärfung und um Sanktionen bei Rechtsbrüchen. Auch wenn ein Schwerpunkt auf dem 19. und 20. Jahrhundert liegen soll, wird das Seminar auch ausgewählte Themen aus der Welt der Antike, des Mittelalters und der Frühen Neuzeit behandeln.

Die Teilnehmerzahl ist auf 16 begrenzt. Eine Öffnung für Studierende des Grundstudiums und Nebenfachstudierende ist möglich, sofern entsprechende Kapazitäten zur Verfügung stehen. Studierende außerhalb des Schwerpunktbereichs 3 können nur nach Rücksprache mit dem Veranstalter einen Seminarschein erwerben.

Die Veranstaltung wird als Blockseminar am 18./19. Februar 2022 durchgeführt.

Auskunft erteilt: Lucas Gräbner (graebner@jur.uni-frankfurt.de).

Kontakt

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Prof. Dr. David von Mayenburg, M.A.

Lehrstuhl für Neuere Rechtsgeschichte, Geschichte des Kirchenrechts und Zivilrecht

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Postanschrift:

Prof. David von Mayenburg

Goethe-Universität Frankfurt a.M.

Rechts- und Wirtschaftswissenschaften

Theodor-W.-Adorno-Platz 4
60629 Frankfurt am Main


Sitz/Hausanschrift::

Campus Westend

RuW-Gebäude

Raum: RuW 4.115

Theodor-W.-Adorno-Platz 4

60629 Frankfurt am Main

Hauspostfach: RuW 15

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Telefon: +49 (0) 69 798 34329
Fax: +49 (0) 69 798 34520

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Mittwoch & Donnerstag 9 - 11 Uhr 

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Termine nach vorheriger Vereinbarung per E-Mail