Professur für Arbeitsrecht und Bürgerliches Recht unter Berücksichtigung der europäischen und internationalen Bezüge des Arbeitsrechts

Willkommen auf der Homepage von Professor Dr. Waas

Lehrstuhl für Arbeitsrecht und Bürgerliches Recht

unter Berücksichtigung der europäischen und internationalen Bezüge des Arbeitsrechts.

Prof. Dr. Bernd Waas                                  (English Version)


Seminar: International Issues in Labour Law (WS 2016/17)

In Zusammenarbeit mit Associate Professor Colin Fenwick (University of Melbourne) bietet der Lehrstuhl ein Seminar

zum Thema

International Issues in Labour Law

an, das als Blockveranstaltung am 06./07.03.2017, jeweils von 9 - 18 Uhr, stattfindet.

Hierzu gibt es eine Vorbesprechung am 14. Dezember 2016, 14 Uhr, RuW 3.101.

Die Veranstaltung wird mit 2 SWS in den Schwerpunktbereichen 1 und 5 angerechnet. Voraussetzung für den Erwerb eines Seminarscheins ist die Anfertigung eines kurzen Essays (5-6 Seiten, Englisch), eine Präsentation (ca. 15-20 Min.) sowie Mitarbeit während des Seminars. Den Teilnehmern werden Lesematerialien zu den einzelnen Themen zur Verfügung gestellt.

Vorgesehen zur Bearbeitung sind die folgenden Themen:

1.    Philosophy and theory: Why do we protect labour rights?

2.    The role and relevance of the ILO in setting International standards

3.    International labour standards: freedom of association and collective bargaining

4.    International labour law and developing countries

5.    International trade and labour standards

6.    Labour regulation through private sector initiatives

7.    Improving compliance with international labour standards


Bei Interesse an der Teilnahme oder sonstigen Informationen zu dieser Veranstaltung bitte E-Mail an: stolzenberg@jur.uni-frankfurt.de


Arbeitsrechtliches Seminar (WS 2016/17)

Das arbeitsrechtliche Seminar

zum Thema

Arbeitsrechtliche Probleme der Digitalisierung: Arbeitsrecht 4.0

findet als Blockveranstaltung am 15./16.02.2017 (RuW 2.101) statt.

 

Abgabeschluss für die Seminararbeiten ist Montag, der 16. Januar 2017 (Eingang am Lehrstuhl, in zweifacher Ausfertigung).

Es ist noch ein Thema zur Bearbeitung zu vergeben. Bei Interesse oder sonstigen Informationen zu dieser Veranstaltung bitte E-Mail an: beckerle@jur.uni-frankfurt.de


Hinweis zu den Abschlussklausuren

Sommersemester 2016

Die korrigierten Klausuren zu den Vorlesungen „Arbeitsrecht I“ und „Arbeitsrecht II“ sowie die Klausuren im Schwerpunktbereich sind im Zimmer 2.148 abzuholen.


Exkursion an den Europäischen Gerichtshof

Sommersemester 2016

Im Rahmen des Kolloquiums "Europäisches Arbeitsrecht" fuhren 15 Studierende der Goethe-Universität und der Dozent Dr. Heuschmid nach Luxemburg zum Europäischen Gerichtshof.

Nach einer kurzweiligen Busfahrt erreichten wir den luxemburgischen Flughafen und fuhren von dort in das neu entstehende Europaviertel, das den Europäischen Gerichtshof umgibt. Gefolgt von einem kleinen Rundgang durch das Europaviertel mit Ausblick auf die alte Stadt Luxemburg, ging es in den Gerichtshof.

Dort wurden wir vom luxemburgischen Richter François Biltgen in Empfang genommen.
Biltgen war von 1999 bis 2009 Minister für Arbeit und Beschäftigung und von 2009 bis 2013 Justizminister von Luxemburg, daran anschließend Richter am Europäischen Gerichtshof.

In seinem 45-minütigen deutschsprachigen Vortrag erläuterte er uns den Aufbau des Europäischen Gerichtshofs, die Zuständigkeiten der Kammern und die prozentuale Verteilung der gestellten Anträge.

Er erklärte uns das für europäische Richter geltende Beratungsgeheimnis und ging zum Schluss noch auf die Rolle des EuGH im europäischen Arbeitsrechts ein, indem er uns bedeutende Fälle auf diesem Gebiet vorstellte. Nach seinem Vortrag stellte er sich unseren Fragen und beantwortete diese umfassend.

Nach dem Vortrag wurden wir durch die imposanten Hallen und Sitzungssäle des EuGH geführt. Dabei wurden uns die geschichtlichen Entwicklungen des EuGH sowie die weiteren bevorstehenden baulichen Maßnahmen erläutert. Der verantwortliche Architekt, Dominique Perrault, achtete bei der Modernisierung des EuGH vor allem darauf, dass viele regionale Baustoffe zum Einsatz kamen. So entstand das heutige moderne Erscheinungsbild des EuGH.

Nach der Führung ging es wieder mit dem Bus in Richtung Frankfurt. Um 21 Uhr erreichten wir den Frankfurter Hauptbahnhof und machten uns beschwingt von dem ereignisreichen Tag auf den Heimweg.

Johannes Höller


Neues von dem EU-geförderten Forschungsprojekt: ELLN Restatement of Labour Law in Europe

Der Lehrstuhl für Arbeitsrecht und Bürgerliches Recht unter Berücksichtigung der europäischen und internationalen Bezüge des Arbeitsrechts an der Goethe Universität Frankfurt am Main erhielt den Zuschlag für ein zweijähriges Forschungsprojekt zum Thema "Verbesserung des Kenntnisstandes im Bereich der Arbeitsbeziehungen" (VP/2014/004), das zur Haushaltslinie Arbeitsbeziehungen und sozialer Dialog der Europäische Kommission gehört.

Prof. Dr. Bernd Waas wird das europäische Forschungsprojekt „Restatement of Labour Law in Europe“ leiten.

 

©Horst Wagner

 

Ab dem 1. Januar 2015 wird das "Restatement of labour Law in Europe" von der Europäischen Kommission unterstützt. Projektpartner sind:

● European Trade Union Confederation/European Trade Union Institute (ETUC/ETUI),

● Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA),

● European Employment Lawyers Association (EELA),

● European Association of Labour Court Judges (EALCJ), und

● European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions (EUROFOUND).

Zwei Projekte der Arbeit an dem Restatement werden bis zum Ende des Jahres 2016 abgeschlossen und veröffentlicht werden: Ein Restatement des Arbeitnehmerbegriffes und ein Restatement der "atypischen Beschäftigungsverhältnisse" (Teilzeit, befristete Beschäftigung und Leiharbeit).

Die erste Sitzung des ELLN-Projekts „Restatement of labour law in Europe“ fand am 12. bis 14. Februar 2015 in der Hessischen Landesvertretung in Brüssel, Belgien statt. Das Thema dieses Initialen Treffen war das "Restatement" des Arbeitnehmerbegriffs. Das Treffen wurde von dem Projektteam der Goethe Universität organisiert und bot die Möglichkeit zur Kommunikation und Austausch von Informationen über den aktuellen Stand, für die sorgfältige Planung des weiteren Vorgehens und die Perspektiven des Projekts.