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Für weitere Informationen zur Preisverleihung wenden Sie sich bitte an die 

Professur Jahn.

 

des Instituts für Europäische Gesundheitspolitik und Sozialrecht (ineges) der Goethe-Universität Frankfurt am Main am 15. September 2026 ab 10 Uhr in Frankfurt am Main

Sehr geehrte Damen und Herren,

 spätestens seit der Corona-Pandemie ist die Krisenresilienz auch ein Thema der Gesundheitspolitik: Sind die ambulante und stationäre Versorgung sowie der Öffentliche Gesundheitsdienst auf Krisen und Katastrophen vorbereitet? Enthält das Gesundheitsrecht sinnvolle und ausreichende Regelungen für die Beschaffung und Bevorratung von Arzneimitteln? Sobald sich der Ernstfall realisiert, stellt sich die Frage, wie die Patientensteuerung zur Bewältigung der Krise beitragen kann und nach welchen Grundsätzen dies zu erfolgen hat. Im schlimmsten Fall kommt es zur Triage, bei der derzeit offen ist, wie und durch wen sie – unabhängig vom Infektionsschutzrecht – geregelt werden kann. Gesundheitskrisen können sich auch zu Katastrophen entwickeln, so dass das Katastrophenschutzrecht zur Anwendung kommt, das derzeit jedoch nur punktuell mit dem Gesundheitsrecht verknüpft ist. Dies wirft die Frage nach der Notwendigkeit eines übergeordneten „Gesundheitskrisenrechts“ und dem Potential des geplanten Gesundheitssicherstellungsgesetzes auf.

Diesen Fragen soll auf der Tagung nicht nur am Beispiel von Pandemien, sondern auch am Beispiel des Verteidigungsfalls und von Klimawandelfolgen wie Phasen extremer Hitze nachgegangen werden. 

Das Programm können Sie dem Flyer entnehmen, den Sie unten als PDF-Datei herunterladen können.

Die Tagung wird in Präsenz stattfinden. Ein Tagungsbeitrag wird nicht erhoben.