Wie geht es mit der Ukraine weiter? Und was ist angesichts neuer Geopolitik zu berücksichtigen, wenn es um friedenstiftende Politikansätze geht?
Peter-Alexis Albrecht und Herwig Roggemann analysieren die Ukraine als geopolitischen Brennpunkt zwischen Ost und West. Ausgehend von langjährigen wissenschaft- lichen und persönlichen Erfahrungen beleuchten sie die strukturellen Ursachen und internationalen Dynamiken des Ukraine-Konflikts. Peter-Alexis Albrecht (em. Professor für Strafrecht und Kriminologie, Universität Frankfurt/M.) widmet sich der Erosion des Rechts als Mittel ge-
sellschaftlicher Steuerung und diskutiert Alternativen jenseits traditioneller völkerrechtlicher Ansätze. Herwig Roggemann (em. Professor, Freie Universität Berlin / Osteuropa-Institut) ergänzt diese Perspektive mit einer detaillierten Analyse der historischen Entwicklungen, ins- besondere rund um den Maidan 2014, und stellt zentrale Fragen zur europäischen Friedensordnung.
Das Werk liefert tiefgreifende Einblicke in die komplexe Gemengelage aus geopolitischen Interessen, wirtschaft- licher Einflussnahme und völkerrechtlichen Heraus- forderungen. Gleichzeitig formulieren die Autoren einen eindringlichen Appell an die Vernunft internationaler Akteure - und an Europas Verantwortung für eine fried- liche Zukunft. Ein Buch für Leserinnen und Leser, die jenseits tagespolitischer Narrative und Feindbilder an fundierter Aufklärung und langfristigen Lösungsansätzen interessiert sind, die alle Interessen der geopolitischen Akteure in den Blick nehmen.
Schriftenreihe der Dr. Walter und Margarete Cajewitz- Stiftung (Hg.), Band 12