Sommersemester 2026

3. Fachsemester

Vorlesung "Strafrecht III"

Zeit und Ort

Montags, 13.04.2026 bis 06.07.2026, jeweils von 16.00 bis 19.00 Uhr (c.t.) in HZ 3.

Leistungsnachweise

Klausur und Hausarbeit (Fortgeschrittenenschein)

Zum Inhalt
Die Vorlesung Strafrecht III schließt an die Vorlesung Strafrecht II an und umfasst die (neben den Tötungs- und Körperverletzungsdelikten) wichtigsten Bereiche des Besonderen Teils des Strafrechts, nämlich insbesondere die Straftaten gegen die persönliche Freiheit, Straftaten gegen die Ehre, Hausfriedensbruch, Urkundenstraftaten, gemeingefährliche Straftaten (insb. Brandstiftung), Verkehrsstraftaten, Straftaten gegen die Rechtspflege, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Diebstahl und Unterschlagung, Raub und Erpressung, Betrug und betrugsähnliche Straftaten, Sachbeschädigung und Anschlussdelikte.

3. Fachsemester

Propädeutikum zur Vorlesung "Strafrecht III"

Zeit und Ort

Dienstags (zweiwöchig), 14.04.2026 bis 14.07.2026, jeweils von 08.00 bis 10.00 Uhr in HZ 6.

Am 26.05.2026 fällt das Propädeutikum aus. Nachgeholt wird der Termin am 02.06.2026 von 08.00 bis 10.00 Uhr (c.t.) in HZ 6.

Achtung: Das Propädeutikum findet zweiwöchig statt!

Schwerpunktbereich 6 „Kriminalwissenschaften“

Kolloquium "Strafrecht im digitalen Zeitalter"

Zeit und Ort

Dienstags (zweiwöchig), 14.04.2026 bis 30.06.2026, jeweils von 10.00 bis 14.00 Uhr in RuW 1.301.

Am 26.05.2026 fällt das Kolloquium aus. Nachgeholt wird der Termin am 02.06.2026 von 10.00 bis 14.00 Uhr in RuW 1.101.

Achtung: Das Kolloquium findet zweiwöchig statt!

Leistungsnachweise

Klausur

Zum Inhalt
Die Digitalisierung hat die gesellschaftliche Wirklichkeit grundlegend verändert – Kommunikation, wirtschaftliche Prozesse, soziale Beziehungen und wissenschaftliches Arbeiten finden zunehmend in digitalen Räumen statt. Diese Entwicklung stellt auch das Strafrecht vor neue Herausforderungen. Das Kolloquium „Strafrecht im digitalen Zeitalter“ widmet sich der Frage, wie sich das Strafrecht unter den Bedingungen technischer Innovation wandelt und welche normativen Grenzen dabei zu beachten sind. Themen, mit denen wir uns dabei beschäftigen, sind das IT-Strafrecht (insb. Datenmanipulation und Angriffe auf informationstechnische Systeme), „Hass und Hetze“ im Internet, der Schutz der Privatsphäre, digitale Formen sexueller Belästigungen und Gewalt sowie digitalisierungsspezifische Besonderheiten des Strafprozessrechts. Dabei stellt sich stets auch die („analoge“) Frage, welche Verhaltensweisen der Staat überhaupt unter Strafe stellen darf bzw. soll. Auch die Rechtswissenschaft selbst bleibt von der Digitalisierung nicht unberührt. Der Einsatz Künstlicher Intelligenz beim Verfassen (straf-)rechtswissenschaftlicher Arbeiten wirft Fragen nach Autorenschaft, wissenschaftlicher Redlichkeit, Verantwortung und möglicher Regulierung auf. Diesen Fragen widmen wir uns im Rahmen eines integrierten Workshops.

Schwerpunktbereich 6 „Kriminalwissenschaften“

Seminar "Geschlechterspezifische Fragen im Strafrecht"

Zeit und Ort
  • Mittwoch, 15. April 2026 um 10 Uhr per Zoom (Vorbesprechung)
  • Dienstag, 14. Juli 2026 von 08.00 bis 18.00 Uhr in RuW 1.301
  • Mittwoch, 15. Juli 2026 von 08.00 bis 18.00 Uhr in RuW 1.301
Leistungsnachweise

Seminararbeit

Teilnahmebedingungen
Die Teilnehmendenzahl ist auf 14 beschränkt; bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 10.3.2026 per E-Mail (fstam@uni-potsdam.de) mit einer Übersicht Ihrer bisherigen Leistungen und einer kurzen Begründung, weshalb Sie an dem Seminar teilnehmen möchten.

Zum Inhalt
Das Seminar widmet sich aktuellen und grundlegenden Fragestellungen des Strafrechts, die in besonderer Weise geschlechtsbezogene, sexuelle und identitätsbezogene Dimensionen aufweisen. Im Mittelpunkt stehen rechtspolitische, dogmatische und kriminalpolitische Herausforderungen, die sich aus gesellschaftlichen Entwicklungen, neuen Erscheinungsformen von Kriminalität sowie aus bestehenden und geplanten strafrechtlichen Regelungen ergeben. Thematisch bewegt sich das Seminar im Spannungsfeld von sexuellem Selbstbestimmungsrecht, Persönlichkeits- und Intimsphärenschutz, Diskriminierungs- und Gleichstellungsfragen sowie dem strafrechtlichen Umgang mit geschlechtsbezogener Gewalt.