Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung

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Willkommen

Herzlich Willkommen

Willkommen auf den Seiten der Professur für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung von Frau Prof. Dr. Beatrice Brunhöber.

Aktuelle Hinweise zur Corona-Pandemie:
Die Lehre von Frau Professorin Brunhöber wird ab der Woche vom 20.4.2020 im Sommersemester 2020 virtuell erfolgen. Alle Informationen zur virtuellen Lehre, insbesondere zur Einwahl über ZOOM und zu den Lehrmaterialen, sind auf OLAT zu finden. Dort können Sie sich mit Ihrem HRZ-Account einloggen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Christina Birnbaum unter sekretariat.brunhoeber@jura.uni-frankfurt.de.

Aktuelles

Aktuelles

Aktuelle Informationen zu der Zwischenprüfungsklausur und Hausarbeit in Strafrecht I


Vorlesung Strafrecht I - Zwischenprüfungsklausur am 19. August 2020

Die Zwischenprüfungsklausur Strafrecht I wird aufgrund der coronabedingten Einschränkungen auf den  19. August 2020 von 14 bis 17 Uhr  verschoben. Stattfinden wird die Klausur in diversen Hörsäälen auf dem Campus Westend. Bitte beachten Sie, dass Sie sich für die Klausur anmelden müssen. Die Anmeldung erfolgt im üblichen Verfahren über das QIS/Zwischenprüfungsamt  (nicht über den Lehrstuhl). Nach Abschluss des Anmeldeverfahrens wird allen Teilnehmenden durch das Zwischenprüfungsamt mitgeteilt, welchem Hörsaal sie zugewiesen sind. Nicht angemeldete Studierende können an der Klausur nicht teilnehmen.


Vorlesung Strafrecht I - Hausarbeit: Ausgabe am 20. Juli 2020

Der Sachverhalt zur Hausarbeit zur Vorlesung Strafrecht I wird für den Zeitraum vom 20. Juli bis 12. Oktober 2020 zur Bearbeitung ausgegeben. Dieser wird am dem 20. Juli 2020 auf OLAT hochgeladen. Hier finden sie auch weitere Informationen, u.a. zur Abgabe der Hausarbeit. Bitte beachten Sie, dass Sie sich auch zur Hausarbeit anmelden müssen. Die Anmeldung erfolgt im üblichen Verfahren über das QIS  (nicht über den Lehrstuhl).


Aktuelle Hinweise zur Corona-Pandemie:

Die Lehre von Frau Professorin Brunhöber wird ab der Woche vom 20.4.2020 im Sommersemester 2020 virtuell erfolgen. Alle Informationen zur virtuellen Lehre, insbesondere zur Einwahl über ZOOM und zu den Lehrmaterialen, sind auf OLAT zu finden. Dort können Sie sich mit Ihrem HRZ-Account einloggen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Christina Birnbaum unter sekretariat.brunhoeber@jura.uni-frankfurt.de.

Stellenangebote:

Bewerbungen um eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeitende können per E-Mail an sekretariat.brunhoeber@jura.uni-frankfurt.de mit den üblichen Unterlagen (Abiturzeugnis, Übersicht der Noten im Studium, Lebenslauf) in einer pdf-Datei gerichtet werden.

Neuerscheinungen:

Münchener Kommentar StGB
Kommentierung des § 217 StGB (Geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung) im Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch, Band 4, München: C.H. Beck Verlag, 3. Aufl., 2018).

Funktionswandel des Strafrechts in der Sicherheitsgesellschaft, Puschke, Jens/Singelnstein, Tobias (Hrsg.), Der Staat in der Sicherheitsgesellschaft, Schriftenreihe Staat – Souveränität – Nation. Beiträge zur aktuellen Staatsdiskussion Heidelberg: Verlag Springer VS, 2018.

Inhaberin der Professur

Prof. Dr. Beatrice Brunhöber

Prof. Dr. Beatrice Brunhöber ist seit dem 1. Februar 2019 Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung an der Goethe-Universität. Sie studierte Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin, wo sie 2009 promoviert wurde und sich 2016 habilitierte. Sie war Visiting Scholar an der George-Washington University Law School (Washington D.C.) und Junior Fellow an der DFG-Kollegforschergruppe „Normenbegründung in der Medizinethik und Biopolitik“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, bevor sie Anfang 2017 an der Leibniz Universität Hannover zur Universitätsprofessorin ernannt wurde. 2018 nahm sie einen Ruf an die Universität Bielefeld an, wo sie den Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung unter besonderer Berücksichtigung interdisziplinärer Rechtsforschung innehatte. Seit November 2018 ist sie Principal Investigator zunächst am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ und seit dessen Auslaufen an dem anschließenden Forschungsverbund an der Goethe-Universität. Seit April 2020 hat sie ein Goethe-Fellowship am Humanwissenschaftlichen Kolleg der Goethe-Universität inne. Sie ist zudem Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie an der Goethe-Universität.

Im Strafrecht befasst sie sich mit Grundfragen des materiellen Strafrechts sowie mit Medizin-, Datenschutz-, Computer- und Internetstrafrecht. Daneben hat sie einen Schwerpunkt in der Rechtsphilosophie, wo sie sich vor allem mit Kriminalisierungstheorien, Staats- und Verfassungstheorie sowie mit medizin- und bioethischen Fragen beschäftigt. Weiterhin interessiert sie sich für die Rechtsvergleichung mit dem kontinentaleuropäischen und angelsächsischen Raum. Bücher (Auswahl): Die Erfindung „demokratischer Repräsentation“ in den Federalist Papers (2009) (Auswahl zum juristischen Buch des Jahres 2010); Strafrecht und Verfassung (Mithrsg., 2013); Strafrecht im Präventionsstaat (Hrsg., 2014); Strafrechtlicher Schutz der informationellen Selbstbestimmung (Habilitationsschrift im Erscheinen).

Akademischer Werdegang    Schriftenverzeichnis     Forschungsschwerpunkte und Forschungsprojekte

Team

Sekretariat

Christina Birnbaum
RuW 4.128
E-Mail: sekretariat.brunhoeber@jura.uni-frankfurt.de 
Tel. 069/798-34341

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und wissenschaftliche Hilfskräfte

Dr. Sascha Holznagel, wissenschaftlicher Mitarbeiter
RuW 4.145
E-Mail: sekretariat.brunhoeber@jura.uni-frankfurt.de
Tel.: 069/798-34356

Luise Kixmöller, wissenschaftliche Mitarbeiterin
RuW 4.145
E-Mail: kixmoeller@jur.uni-frankfurt.de
Tel.: 069/798-34354

Jonas Pauli, wissenschaftlicher Mitarbeiter
RuW 4.128a
E-Mail: pauli@jur.uni-frankfurt.de
Tel.: 069/798-34356

Luisa Sif Elnasr, wissenschaftliche Hilfskraft
RuW 4.145
E-Mail: sifelnasr@jur.uni-frankfurt.de
Tel.: 069/798-34354

 

Studentische Hilfskräfte

Jens Adam
RuW 4.142
E-Mail: adam@jur.uni-frankfurt.de
Tel.: 069/798-34387

Jill Manhart
RuW 4.142
E-MAil: manhart@jur.uni-frankfurt.de
Tel.: 069/798-34387

Ben Praxl
RuW 4.142
Tel.: 069/798-34387

Adrian Schneider
RuW 4.142
E-Mail: a.schneider@jur.uni-frankfurt.de
Tel.: 069/798-34387

Ronja Thümmler
RuW 4.142
E-Mail: thuemmler@jur.uni-frankfurt.de
Tel.: 069/798-34387

 

Lehre

Lehrveranstaltungen

Sommersemester 2020

Aktuelle Hinweise zur Corona-Pandemie:
Die Lehre von Frau Professorin Brunhöber wird ab der Woche vom 20.4.2020 im Sommersemester 2020 virtuell erfolgen. Alle Informationen zur virtuellen Lehre, insbesondere zur Einwahl über ZOOM und zu den Lehrmaterialen, sind auf OLAT zu finden. Dort können Sie sich mit Ihrem HRZ-Account einloggen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Christina Birnbaum unter sekretariat.brunhoeber@jura.uni-frankfurt.de.

Strafrecht I - Pflichtfachstudium (Vorlesung und Tutorium)  

Datum: Donnerstags, 16:00 (s.t.) - 18:30 Uhr in der Zeit vom 23.04. - 16.07.2020

Leistungsnachweis: Klausur und Hausarbeit (Anfängerschein im Strafrecht)

Die Klausur Strafrecht I wird am 19. August 2020 von 14 bis 17 Uhr stattfinden. Die Hausarbeit wird für den Zeitraum vom 20. Juli bis 12. Oktober 2020 zur Bearbeitung ausgegeben. Nähere Informationen zu beiden Prüfungsleistungen entnehmen Sie bitte dem Reiter "Aktuelles".

Gegenstand der Vorlesung ist nach einer Einführung in die Grundlagen und Grundprinzipien des Strafrechts der Allgemeine Teil des Strafgesetzbuches. Im Schwerpunkt behandelt die Vorlesung die Lehre von der Straftat. Dabei stehen stets auch die kriminalpolitischen Hintergründe ebenso wie die rechtsphilosophischen Begründungen im Mittelpunkt. Die Vorlesung vermittelt darüber hinaus die Falllösungstechnik, die anhand der begleitend angebotenen Tutorien eingeübt werden kann. Die Vorlesung zum Allgemeinen Teil erstreckt sich über zwei Semester, wird also im Wintersemester fortgeführt.


Cyberkriminalität - Schwerpunktbereich 6 (Blockseminar)
 

Datum: Montag, 13.07.2020, 9:30-15:45 Uhr

Leistungsnachweis: Seminararbeit

Abgabetermin: Die Abgabe wird auf Montag, den 31.08.2020, verschoben. 

Mit den neuen Informationstechnologien entstehen auch neue Möglichkeiten der Begehung von Straftaten, die meist als Cyberkriminalität oder als Internet- und Computerstrafrecht bezeichnet werden. Die neuen Informationstechnologien verändern aber auch die Strafverfolgung, weil sie neue Ermittlungsmaßnahmen wie die automatisierte Datenauswertung ermöglichen. Das Seminar wird sich kritisch mit diesen Entwicklungen auseinandersetzen. Es stellen sich unter anderem Fragen danach, ob neue Straftatbestände im Bereich der Cyberkriminalität zu einer „Überkriminalisierung“ führen und ob die neuen Ermittlungsmaßnahmen die Rechte des Beschuldigten angemessen berücksichtigen.

Die Vorbesprechung fand am 06.02.2020 um 17 Uhr in RuW 1.301 statt.

Medizinstrafrecht - Schwerpunktbereich 6 (Blockseminar)


Datum: Mittwoch, 08.07.2020, 9:15-13:00 Uhr und Donnerstag, 09.07.2020, 9:15-15:00 Uhr

Leistungsnachweis: Seminararbeit

Abgabetermin: Die Abgabe wird auf Montag, den 31.08.2020 verschoben. 

Das Medizinstrafrecht befindet sich aktuell in einem starken Wandel. Das klassische Arztstrafrechts hat sich beispielsweise dadurch verändert, dass die Patientenautonomie immer wichtiger geworden ist. Ärzte und Ärztinnen sind zudem neuen Strafbarkeitsrisiken ausgesetzt, weil viele neuere medizinische Behandlungsmöglichkeiten stark reguliert sind (etwa die Reproduktionsmedizin) und weil sich durch die Verbesserung der Medizin (straf-)rechtlich ungeklärte Fragen auftun (etwa im Bereich der Lebenserhaltung). Zudem wächst die Bedeutung von wirtschaftsstrafrechtlichen Regelungen auch im Medizinstrafrecht. Das Seminar möchte grundsätzlichen und aktuellen Fragen des Medizinstrafrechts im Wandel nachgehen.

Die Vorbesprechung fand am 06.02.2020 um 16 Uhr in RuW 1.301 statt.


Wintersemester 2019/20

Prof. Dr. Brunhöber bietet im Wintersemester 2019/2020 aufgrund eines Forschungsfreisemesters keine Lehrveranstaltungen an.


Sommersemester 2019

Strafrecht I - Pflichtfachstudium (Vorlesung und Tutorium)

Philosophische Grundlagen des Strafrechts - Schwerpunktbereiche 3 & 6 (Kolloquium)

Medizinstrafrecht - Schwerpunktbereich 6 (Blockseminar)

Forschung

Forschung

Prof. Dr. Beatrice Brunhöber hat die Venia Legendi für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie, Rechtsvergleichung und Medizinstrafrecht. Sie ist Principal Investigator am Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität und Mitglied des Instituts für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie am Fachbereich Rechtswissenschaft.

Aktuell sind vier Themenbereiche Forschungsschwerpunkte der Professur:

Digitalisierung und Strafrecht

Die zunehmende Technisierung und Digitalisierung unserer Lebenswelt führt dazu, dass einerseits immer mehr personenbezogene Informationen anfallen und dass es andererseits immer leichter ist, Informationen zu sammeln, zu archivieren und auszuwerten. Zum Schutz des Einzelnen greift der Staat hier u.a. mit dem Datenschutzrecht regulierend ein, dessen Verletzung teilweise strafrechtlich sanktioniert ist. Im Rahmen des Forschungsschwerpunkts Digitalisierung und Strafrecht werden die strafrechtlichen Vorschriften des Datenschutzrechts in den Mittelpunkt gerückt, deren Erforschung bisher stark vom öffentlichen Recht und vom Privatrecht dominiert ist. Die aufgeworfenen Fragen werden nicht nur rechtsdogmatisch beantwortet, sondern auch interdisziplinär erforscht, sodass konkrete technische Entwicklungen, philosophische Erkenntnisse ebenso wie soziologische und historische Ansätze einbezogen werden können.

Präventionsstrafrecht und Risikogesellschaft

Strafrecht reagiert klassischerweise auf begangenes Unrecht, während die Gefahrenabwehr dem Polizeirecht vorbehalten ist. Neuerdings lässt sich jedoch im materiellen Recht eine Vorverlagerung der Strafbarkeit und im Strafprozessrecht eine Tendenz zu Präventivmaßnahmen beobachten. Diese Tendenz kann man in eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung einordnen, die Prävention immer mehr in den Mittelpunkt stellt. In dem Themenfeld Präventionsstrafrecht und Risikogesellschaft soll diese Entwicklung – auch rechtsphilosophisch, historisch und soziologisch informiert – über innerdisziplinäre Grenzen hinweg analysiert und kritisch begleitet werden.

Medizinstrafrecht und Bioethik

Beim Medizinstrafrecht handelt es sich in großen Teilen um eine relative junge, aber bereits etablierte Materie. Die Materie ist rasant angewachsen, einerseits weil medizinische Innovationen neue rechtliche Probleme aufwerfen und andererseits weil die stärkere Betonung der Patientenautonomie gewandelte rechtliche Wertungen und Vorgaben nach sich zieht. Oft reagiert der Gesetzgeber auf neue medizinische Entwicklungen mit strafrechtlichen Verboten (z.B. in der Reproduktionsmedizin). Dies wirft die Frage auf, welchen Schranken diese Kriminalisierungen unterliegen und wie normative ethische Vorgaben zu entwickeln sind. Die Antworten sollen unter Berücksichtigung medizinischer Entwicklungen ebenso wie philosophischer und soziologischer Erkenntnisse interdisziplinär gesucht werden.

Strafrechtsvergleichung und Globalisierung

Strafrecht ist traditionell eine stark national geprägte Rechtsmaterie. Die zunehmende Globalisierung führt aber dazu, dass einerseits auf kriminelle Handlungen auch grenzüberschreitend reagiert werden muss und dass andererseits auch das Strafrecht immer mehr internationalen und europäischen Vorgaben unterworfen ist. In dem Themenfeld Strafrechtsvergleichung und Globalisierung soll diese Entwicklung rechtswissenschaftlich begleitet werden. Dabei steht weniger ein „Nebeneinanderstellen“ verschiedener nationalrechtlicher Lösungsmodelle im Fokus, als vielmehr die Herausarbeitung rechtlicher Strukturvorgaben und Prinzipien, die sich in den meisten Rechtsordnungen auffinden lassen.

 

Hier finden Sie das Schriftenverzeichnis von Prof. Dr. Beatrice Brunhöber.

Forschungsverbund

Forschungsverbund "Normative Ordnungen"

Prof. Dr. Beatrice Brunhöber ist Principal Investigator am Forschungsverbund "Normative Ordnungen".

 

Freiheit und Gerechtigkeit, Toleranz und Teilhabe: über solche Rechte und Prinzipien in der Gesellschaft denken die Wissenschaftler*innen in dem Forschungsverbund "Normative Ordnungen" nach. Wie etablieren und verändern sich politische, rechtliche, religiöse oder ökonomische Ordnungen, wie kristallisieren sich daraus Herrschaftsstrukturen, wie verteilen sich Macht und Lebenschancen – auch auf transnationaler Ebene? Das Thema hat gesellschaftliche Brisanz: die Welt, deren Ordnungen mit Macht verteidigt werden und trotzdem immer wieder aus den Fugen geraten. Es geht um die gegenwärtigen sozialen Auseinandersetzungen, insbesondere um eine gerechte Ordnung der Gesellschaft in Zeiten der Globalisierung, und deren lange Vorgeschichten. Untersucht werden die normativen Vorstellungen, die bei derartigen Prozessen und Konflikten eine Rolle spielen. Und wie sie kritisiert oder gerechtfertigt werden können. Es sind vor allem die Grundlagen der Politik und des Rechts, geistes- und sozialwissenschaftlich beleuchtet.

Die Fragen sind komplex. Deshalb arbeitet der Forschungsverbund "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt interdisziplinär: von der Philosophie, den Geschichtswissenschaften, der Politikwissenschaft und der Rechtswissenschaft über die Ethnologie und die Ökonomie bis zur Soziologie und Theologie.

Normative Ordnungen werden dabei als „Rechtfertigungsordnungen“ verstanden, die historisch gegründet sind und auf „Rechtfertigungsnarrativen“ beruhen. Sie zeichnen bestimmte Legitimationen aus, wobei Normen und Werte verschiedenster Art (Moral, Recht, Religion, um nur einige zu nennen) ineinander greifen bzw. Spannungen erzeugen. Solche Ordnungen legitimieren sich aus bestimmten Normen und bringen ihrerseits Normen hervor, doch stets in einem dynamischen Sinne.

Der Forschungsverbund "Normative Ordnungen" ist ein Forschungsnetzwerk, an dem sich folgende Partnerinstitutionen beteiligen: Frobenius-Institut (Frankfurt am Main), Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (Frankfurt am Main), Institut für Sozialforschung (Frankfurt am Main), Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht (Heidelberg), Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte (Frankfurt am Main), Point Sud, Centre for Research on Local Knowledge (Bamako, Mali) und Technische Universität Darmstadt.

Der Forschungsverbund wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert.

Link zur Website des Forschungsverbunds "Normative Ordnungen" an der Goethe-Universität Frankfurt am Main!

Institut für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie

Institut für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie

Das Frankfurter Institut für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie ist das ständige Debattenforum der in Frankfurt am Main lehrenden Professoren, Wissenschaftlichen Mitarbeiter und Lehrbeauftragten.

Link zur Website des Instituts für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie

Promotion

Promotion

Gerne betreue ich Dissertationen in den von mir vertretenen Bereichen der gesamten Strafrechtswissenschaften. Das gewählte Thema muss einen originellen und grundlagenorientierten Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion versprechen.

Die Annahme ist grundsätzlich von überdurchschnittlichen Ergebnissen im Ersten Juristischen Staatsexamen oder einem gleichwertigen ausländischen Abschluss abhängig. Bitte informieren Sie sich über die Zulassungsvoraussetzungen zur Promotion am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität (Promotionsordnung).

Wenn Sie bei mir promovieren möchten, bewerben Sie sich bitte schriftlich mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Übersicht über die Studienleistungen, Examenszeugnis, Abiturzeugnis etc.) sowie einem Schreiben, das Ihr Interessengebiet und Ihre Motive für die Bewerbung erkennen lässt. Übersenden Sie die Unterlagen bitte in einer pdf-Datei an mein Sekretariat (sekretariat.brunhoeber@jura.uni-frankfurt.de).

Ich freue mich auf Ihre Bewerbung!