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Wintersemester 2023/24

Kolloquium Klimakrise und Strafrecht

Die Klimakrise wirft auch im Hinblick auf die Theorie und Praxis des Strafrechts grundlegende Fragen auf. Beispielsweise ist jüngst der Begriff des „Klimastrafrechts“ (verstanden in einem engen Sinne als Klimaschutzstrafrecht) in den strafrechtswissenschaftlichen Diskurs eingeführt worden, um die Möglichkeiten und Grenzen des Strafrechts im Klimaschutz auszuloten. Versteht man den Begriff des Klimastrafrechts in einem weiten Sinne, nimmt er als Leit- und Schlüsselbegriff die Strafrechtsordnung in Zeiten des zunehmend krisenhaft verlaufenden anthropogenen Klimawandels in den Blick. Aus diesem weiten Feld stechen aktuell insbesondere die vielfältigen strafrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit den medial omnipräsenten Klimaprotesten der „Letzten Generation“ heraus.


Unter dem Titel „Klimakrise und Strafrecht“ soll die als digitale Ringvorlesung organisierte Veranstaltung in drei Themenblöcken (Klimastrafrecht im engeren Sinne – Klimastrafrecht im weiteren Sinne – Grundlagen) Referent:innen aus dem In- und Ausland zusammenführen, um ausgewählte Aspekte des Themas aus unterschiedlichen (z.B. dogmatischen, kriminologischen, rechtstheoretischen) Perspektiven zu beleuchten. 



Im Vorfeld der Veranstaltungsreihe findet eine gemeinsam mit Prof. Singelnstein sowie von Mitarbeiter:innen des Instituts für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie organisierte Podiumsdiskussion zu den Klimaprotesten der „Letzten Generation“ statt. 

Vortrag im Rahmen des deutsch-brasilianischen Workshops "Departamento de derecho penal y criminología"

Vortrag im Rahmen des deutsch-brasilianischen Workshops "Estrategias de Enfrentamento da Criminalidade Ambiental"