Lehrveranstaltungen von Professor Dr. Felix Maultzsch im Wintersemester 2017/2018


Zivilrecht I (BGB Allgemeiner Teil)

Veranstaltungszeitpunkt: Do 8:30-10 Uhr und Fr 10-12 Uhr

Veranstaltungsort: Hz 1

Veranstaltungsbeginn: 19. Oktober 2017

Semesterzuordnung: 1. Semester

Programm: Die Vorlesung Zivilrecht I führt in die Grundstrukturen und die Grundprinzipien des Zivilrechts ein und behandelt den Allgemeinen Teil des Bürgerlichen Gesetzbuches mit einem Schwerpunkt auf der Rechtsgeschäftslehre. Im Zentrum steht dabei der Vertrag als wichtigste Form des rechtsgeschäftlichen Handelns. Begleitend wird in Tutorien die Fallbearbeitung geübt.

Literaturempfehlungen: Literaturhinweise erfolgen zu Beginn der Veranstaltung.

Leistungsnachweis: keiner / Eine Probeklausur wird angeboten.

Teilnahmebescheinigungen für Studierende anderer Fächer / mündliche Prüfung für ausländische Studierende: Studierende anderer Fächer, die an der Vorlesung Zivilrecht I als fachfremde Studienveranstaltung teilnehmen und am Vorlesungsende eine Teilnahmebescheinigung erhalten möchten, sowie ausländische Studierende (Erasmus, LL.M. etc.), die am Vorlesungsende eine mündliche Prüfung absolvieren möchten, müssen eine regelmäßige Teilnahme an der Veranstaltung nachweisen. Die Überprüfung der Teilnahme erfolgt durch eine Teilnahmekontrolle an vier unangekündigten Terminen der Vorlesung. Die Ausstellung einer Teilnahmebescheinigung / die Zulassung zur mündlichen Prüfung setzt die Anwesenheit an mindestens zwei dieser Termine voraus.


> Materialien zu der Veranstaltung
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Kolloquium „Einführung in die Rechtsvergleichung"

Veranstaltungstermin: Do 16-18 Uhr

Veranstaltungsort: RuW 1.303

Veranstaltungsbeginn: 19. Oktober 2017

Schwerpunktbereiche: SPB 1 (Internationalisierung und Europäisierung des Rechts) und SPB 3 (Grundlagen des Rechts)

Programm: Die Veranstaltung dient der Einführung in die Rechtsvergleichung auf dem Gebiet des Privatrechts und soll die Grundkompetenzen vermitteln, die zur Bearbeitung von Fragestellungen mit einem rechtsordnungsübergreifenden Bezug erforderlich sind. Den Schwerpunkt der Veranstaltung bilden einerseits die Ziele, Methoden und rechtskulturellen Grundlagen der Rechtsvergleichung. Andererseits wird ein vergleichender Einblick in die Grundcharakteristika der wichtigsten Rechtskreise (deutscher, romanischer und anglo-amerikanischer Rechtskreis) gegeben.

Die Veranstaltung ist auch für ERASMUS-Studierende und im Ausland graduierte Juristinnen und Juristen geeignet.

Literaturempfehlungen: Literaturhinweise erfolgen zu Beginn der Veranstaltung.

Leistungsnachweis: Klausur für Schwerpunktbereichs- und Nebenfachstudierende (eine gegebenenfalls erforderliche Nachprüfung findet unter Umständen als mündliche Prüfung statt) / mündliche Prüfung für ausländische Studierende.

Die Berechtigung zur Teilnahme an der Prüfung setzt eine hinreichende Anwesenheit in den Kolloquiumsveranstaltungen voraus. Einzelheiten werden zu Beginn des Kolloquiums bekannt gegeben.

Offen für Studierende vor Ablegung der Zwischenprüfung, sofern die Veranstaltungen Zivilrecht I und II besucht wurden.


> Materialien zu der Veranstaltung

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Seminar „Grundbegriffe des Privatrechts“

Veranstaltungstermin: Blockseminar am 29. und 30. Januar 2018 jeweils ganztägig in RuW 2.102

Schwerpunktbereiche: SPB 3 (Grundlagen des Rechts)

Programm: Die Arbeit mit juristischen Begriffen bildet den Kern der klassischen Privatrechtsdogmatik. Die Rechtsbegriffe sollen dabei die aus Sicht des Rechtssystems maßgeblichen Wertungen gleichsam in sich einschließen und dadurch dogmatische Arbeit möglich machen, ohne dass bei der Rechtsanwendung in jedem Einzelfall auf die im Hintergrund stehenden Wertungen zurückgegriffen werden müsste. Dieses klassische Verständnis ist indessen bereits seit längerer Zeit unter Druck geraten. Man „misstraut“ den Begriffen und meint, das Operieren mit ihnen müsse durch offene und wertungspluralistische Methoden der Rechtsanwendung abgelöst werden. Damit einher geht ein abnehmendes Interesse an der präzisen dogmatischen Durchdringung von Rechtsbegriffen. Das Seminar soll diese Entwicklung am Beispiel wichtiger „Grundbegriffe“ des Privatrechts hinterfragen. Lassen sich diese Begriffe jeweils in einer Art und Weise konkretisieren, die der klassischen Privatrechtsdogmatik neue Kraft verleiht? Oder gilt das Zeitalter begrifflicher juristischer Arbeit zu Recht als überwunden?

Nähere Informationen zu dem Seminar finden Sie hier.

 

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