Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/21

Recht und Staat nach Michel Foucault II

Blockseminar am 11. und 12.02.2021 von 10:00-18:00

Die Vorbesprechung wird am Donnerstag, den 09.07.2020 um 12:00 über Zoom stattfinden. Den Link erhalten Sie über den OLAT-Kurs.

Auf den ersten Blick scheinen die Kategorien "Recht und Staat" bei Michel Foucault, der längst als Galionsfigur moderner Sozialwissenschaften bezeichnet werden kann, hinter Themenkomplexen wie "Disziplinarmacht, Biopolitik und Gouvernementalität" zurückzutreten. Als vermeintliche Relikte vergangener Regierungstechniken wurden sie in der Forschung zu Michel Foucault erst in jüngerer Zeit vermehrt zum Ausgangspunkt für auf die gegenwärtige Gesellschaft bezogene rechts- und staatstheoretische Überlegungen.

Während sich das erste Seminar im Sommersemester 2020 zunächst den Primärtexten Michel Foucaults gewidmet hat, sollen im Wintersemester 2020/2021 daran anschließend die rechts- und staatstheoretischen Konsequenzen dieser Überlegungen in einer gegenwartsbezogenen Perspektive untersucht und kritisch hinterfragt werden.

Eine Teilnahme an dem vorherigen Seminar ist nicht notwendig. Gleichwohl sollten Grundkenntnisse bezüglich des Werkes und der Wirkung von Michel Foucault bestehen


Rechtstheoretisches Kolloquium - Prof. Dr. Thomas Vesting/RicardoCampos

Wintersemester 2020/21

Netzwerkregulierung II - Meinungsfreiheit unter neuen Bedingungen

Im Wintersemester 20/21 veranstalten wir ein weiteres Kolloquium zum Thema Netzwerkregulierung. Insbesondere soll es darum gehen, neue Entwicklungen bei der Regulierung von sozialen Netzwerken einerseits unter dem Gesichtspunkt der Selbstregulierung und anderseits der Gesetzgebung und Rechtsprechung zu behandeln.

All diese Formen der Regulierung haben erhebliche Auswirkungen sowohl auf das Recht der Meinungsfreiheit als auch auf die Strukturierung der Öffentlichkeit insgesamt. Ziel des Kolloquiums ist es deshalb, Texte zu diskutieren, die sich sowohl mit den Auswirkungen von Regulierungsformen auf die Grundrechte als auch mit der aktuellen Bedeutung digitaler Plattformen für die Strukturierung des öffentlichen Raums befassen.

Die Vorbesprechung wird am 04.11.2020 um 17:00 Uhr als Zoom-Konferenz stattfinden.

Das Kolloquium wird als virtuelle Blockveranstaltung am Ende des Semesters am 08. und am 09.02.2021 von ca. 10 bis 18 Uhr stattfinden. Eine Teilnahme am Seminar des vergangenen Semesters wird nicht vorausgesetzt. 

Den Leistungsnachweis erhält, wer ein Impulsreferat (10-15 Minuten) zu einem der Texte hält sowie eine Kurzhausarbeit (10 Seiten) mit Abgabetermin am 01.04.2021 verfasst.

Alle Informationen zur Veranstaltung sowie den Link zur Zoom-Konferenz erhalten Sie über den entsprechenden OLAT-Kurs (https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/9707388933). Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ricardo Campos (campos@jur.uni-frankfurt.de)."

Programm


Kolloquium Staatstheorie

Wintersemester 2020/21

Di. 14:00 bis 17:00 - Schwerpunkte 3 und 4

RuW 1.303


3.11.2020 bis 02.02.2021 

Programm


Die Veranstaltung findet bis auf weiteres in elektronischer Form statt.

Leistungsnachweis:Impulsreferat (10-15 Minuten) zu einer Sitzung sowie eine Kurzhausarbeit (10 Seiten)

Im Kolloquium Staatstheorie soll es um die Darstellung der Strukturen des modernen Staates gehen. Dieser bildet sich zunächst als souveräner Staat, dann als Nationalstaat und liberaler Verfassungsstaat heraus. Im 20. Jahrhundert erlebt der moderne Staat eine Transformation zum Wohlfahrtsstaat, der heute um den Netzwerkstaat ergänzt wird. Die Vorlesung will diese Begriffe (souveräner Staat, Nationalstaat, liberaler Verfassungsstaat, Wohlfahrtsstaat und Netzwerkstaat) näher klären und erläutern, um abschließend eine Einschätzung über die Zukunft des Staates in einer globalisierten Welt geben zu können.

Alle Informationen zur Veranstaltung sowie den Link zur Zoom-Konferenz erhalten Sie über den entsprechenden OLAT-Kurs (https://olat-ce.server.uni-frankfurt.de/olat/auth/RepositoryEntry/9707388936).
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ricardo Campos.