Das Reichsgerichtsgebäude und seine Nutzer Dauerausstellung im Gebäude des BVerwG

Die Ausstellung entstand auf Anregung des bis Ende Mai 2007 amtierenden Präsidenten des Bundesverwaltungsgerichts, Dr. h.c. Eckart Hien.

Anläßlich der Amtsübergabe an die jetzige Präsidentin, Marion Eckertz-Höfer, wurde die Ausstellung am 31. Mai 2007 eröffnet.

Die Ausstellung informiert über das Gebäude und seine (wechselnden) Nutzer und ist in vier thematische Abteilungen gegliedert:

Abteilung 1:
Das Gebäude und seine kunsthistorische Bedeutung

Abteilung 2:
Das Reichsgericht (1879-1945), also insbesondere seine Rechtsprechung und seine Bedeutung für die Rechtsgeschichte

Abteilung 3:
Die Nutzung des Gebäudes während der Zeit der SBZ und der DDR, also insbesondere durch das Dimitroff-Museum und das Museum der bildenden Künste (bis 1989)

Abteilung 4:
Das Bundesverwaltungsgericht seit 1989 und seine Aufgaben im demokratischen Rechtsstaat / zur Geschichte der Verwaltungsgerichtsbarkeit

Träger:
Freundeskreis Reichsgerichtsmuseum im Bundesverwaltungsgericht e.V.

Ausstellungskonzeption und -texte:
Priv.-Doz. Dr. Thomas Henne, Frankfurt/M.

Ausstellungsexposé und -drehbuch, Design & Realisation:
Alexander Süß, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, und ad musea – Rania Stephan (www.admusea.de)

Die Ausstellung im Sitzungssaal I des BVerwG ist während der Geschäftszeiten des Gerichts zugänglich.

An der Eröffnung am 31. Mai 2007 nahmen teil (v.l.n.r.): Der Vizepräsident des BVerwG, Michael Hund; die Präsidentin des BVerwG, Marion Eckertz-Höfer, der Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung, die Bundesministerin der Justiz, Brigitte Zypries; der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jürgen Papier, und der ehemalige Präsident des BVerwG, Dr. h.c. Eckart Hien.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der Homepage des BVerwG, www.bverwg.de, unter „Aktuelles“.