Seminar/Kolloquium: Strafrecht zwischen Moral und Politik

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WS 2018/2019, Di 14-16, SH 1.108

Die Veranstaltung wird gemeinsam von Prof. Dr. Marcus Willaschek (FB 08, Institut für Philosophie) und Prof. Dr. Christoph Burchard (FB 01, Institut für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie) angeboten.

Die Veranstaltung findet wöchtlich, jeweils Dienstags zwischen 14.00 bis 16.00 Uhr statt.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende der Philosophie und der Rechtswissenschaft. Weitere Details entnehmen Sie der OLAT-Seite sowie werden in der ersten Veranstaltung besprochen.

Inhalt

Was ist Strafrecht (nicht)? Und was sollte es (nicht) sein? Was ist sein Grund, ggf. auch sein Zweck und seine Funktion? Und gibt es überhaupt "das" Strafrecht als einheitliche soziale Institution? Oder sollte man es nicht eher (beschreibend wie rechtfertigend) als soziale Institution mit vielen, teilweise konfligierenden Zielen, Motiven, Gründen etc. verstehen, die sich im Lauf der Zeit wandeln und/oder in einem bestimmten Moment koexistieren?

Das sind einige der Frage, denen sich die Veranstaltung in philosophischer wie rechtswissenschaftlicher Perspektive annimmt, indem "das" Strafrecht zwischen Moral und Politik gestellt wird.

Im Rahmen der Veranstaltung werden klassische (Kant, Beccaria, Bentham etc.) wie auch neuere Texte zu den o.g. Fragen diskutiert, die auf OLAT eingestellt werden und deren Lektüre verpflichtend ist.

Administrativa

Für Studierende der Rechtswissenschaft: Es handelt sich um ein wöchtlich stattfindendes Kolloquium im SPB3 (Grundlagen) bzw. SPB6 (Kriminalwissenschaften). Eine erfolgreiche Teilnahme setzt die regelmäßige Teilnahme an den wöchentlichen Veranstaltungen sowie das Bestehen einer Abschlussklausur voraus. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss an die Veranstaltung kann nach Rücksprache eine wissenschaftliche Hausarbeit verfasst werden. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.