Veröffentlichungen

Veröffentlichungen von PD Dr. Sascha Ziemann

(Stand: Februar 2019)

 

 Aktuelle Veröffentlichungen

  • Strafprozessualer Eingriff und Gesetzesbindung. Ein Beitrag zur Lehre von der Annexkompetenz im Strafverfahrensrecht, in: Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft (ZStW) 130 (2018), H. 3, S. 762–803.
  • When Crime Punishes Itself: Dispensing with Punishment, Punishment Theory, and Theodicy—A German Perspective, in: C4eJournal: Perspective on Ethics.
  • Theorie und Praxis des Wirtschaftsstrafrechts in der DDR, in: Georg Steinberg (Hrsg.), Sozialistische Straftheorie und -praxis in Europa, Baden-Baden 2018, S. 213–253.

 

A. Selbständig Erschienenes

I. Als Autor oder Mitautor

1. Neukantianisches Strafrechtsdenken. Die Philosophie des Südwestdeutschen Neukantianismus und ihre Rezeption in der Strafrechtswissenschaft des frühen 20. Jahrhunderts, Baden-Baden: Nomos, 2009 (Reihe: Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie, Bd. 53).

  • Inhalt: Die Zeit zwischen 1900 und 1933 gilt vielen als eine Glanzperiode strafrechtlicher Begriffs- und Systembildung, die trotz ihres gewaltsamen Endes bis heute den exzellenten Ruf der deutschen Strafrechtsdogmatik in aller Welt nährt. Ein Garant hierfür war die erkenntnis- und wissenschaftstheoretische Fundierung, die nach einem Weg zwischen den Klippen des naiven Naturalismus oder Formalismus suchte und sich vor allem mit der Philosophie des Südwestdeutschen Neukantianismus verbindet. Die Zusammenhänge eines "neukantianischen Strafrechtsdenkens" liegen jedoch noch immer weitgehend im Dunkeln. Die Arbeit stößt in diese Forschungslücke. Sie beginnt mit der Rekonstruktion des wertphilosophischen Begründungsprogramms des Neukantianismus. Im Mittelpunkt steht die These, dass Wertungen, obwohl sie auf den ersten Blick subjektiv und relativ erscheinen, doch implizit mit einem Anspruch auf objektive und absolute Geltung auftreten. Die weiteren Ausführungen widmen sich der strafrechtlichen Umsetzung dieser These, wobei nachgewiesen wird, dass sie mit einer tiefgreifenden Transformation verbunden war, welche die gemeinhin behauptete neukantianische Prägung in einem differenzierteren Licht erscheinen lässt.
  • Besprechungen: Andreas Funke, in: ZNR 32 (2010) S. 326-328; Rainer Zaczyk, in: GA 2010, S. 535-536; Michael Pawlik, in: Journal der juristischen Zeitgeschichte 2014, Heft 1, S. 33–34.

2. Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie: Bibliographie und Dokumentation (1907-2009), Stuttgart: Steiner Verlag / Baden-Baden: Nomos, 2010 (Reihe: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie, Beiheft 123).

  • Inhalt: Das von der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie (IVR) herausgegebene „Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie“ (ARSP) ist die älteste und international bedeutendste rechtsphilosophische Zeitschrift. Aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums von Zeitschrift (1907) und Vereinigung (1909) hat die Deutsche Sektion der IVR beschlossen, eine Bibliographie zu 100 Jahren ARSP zu erstellen: Dieser Band verzeichnet sämtliche Beiträge (Aufsätze sowie Rezensionen) aus 95 Bänden des Archivs, 118 Bänden der Beihefte und 10 Bänden angegliederter Publikationen. Außerdem enthält er eine Dokumentation wichtiger Aufsätze zur Geschichte von Zeitschrift und Vereinigung.]

3. Wirtschaft und Strafrecht. Der Konflikt zwischen wirtschaftlicher Freiheit und rechtlicher Bindung im Wirtschaftsstrafrecht, Habilitationsschrift an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, 2016, unveröffentlichtes Manuskript, Drucklegung in Vorbereitung.

 

II. Als Herausgeber oder Mitherausgeber

1. Normativität und Rechtskritik. Tagungen des Jungen Forums Rechtsphilosophie (JFR) in der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie (IVR) im September 2006 in Würzburg und im März 2007 in Frankfurt am Main (gemeinsam hrsg. mit Jochen Bung und Brian Valerius), Stuttgart: Steiner Verlag / Baden-Baden: Nomos, 2007 (Reihe: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie, Beiheft 114).

  • Inhalt: Das Junge Forum Rechtsphilosophie (JFR) ist die Vereinigung junger deutschsprachiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Rechts- und Sozialphilosophie, Rechtstheorie und Rechtssoziologie. Das JFR veranstaltet jährliche Tagungen, auf denen die Forschungsprojekte der Mitglieder vorgestellt und diskutiert werden können. Der vorliegende Band bündelt die Vorträge der 13. und 14. Jahrestagung in Würzburg 2006 und Frankfurt am Main 2007 zu den Themen "Normativität" und "Rechtskritik".
  • Besprechungen: Benno Zabel, in: HRRS Heft 5/2008 (Höchstrichterliche Rechtsprechung Strafrecht, abrufbar über ›www.hrr-strafrecht.de ‹), S. 252–254; Wolfgang Spellbrink, in: Zeitschrift für Rechtssoziologie 31 (2010), Heft 2, S. 313 ff.

2. Die Unsicherheit der Väter. Zur Herausbildung paternaler Bindungen (gemeinsam hrsg. mit Malte Gruber), Berlin: Trafo-Verlag, 2009 (Reihe: "Beiträge zur Rechts-, Gesellschafts- und Kulturkritik", vormals "Salecina-Beiträge zur Gesellschafts- und Kulturkritik", Bd. 9).

  • Inhalt: Eine der großen Problemlagen der Moderne, nämlich die Auflösung des Subjekts, wie sie im Spannungsverhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft zutage tritt – Gefahr der Entfremdung des Einzelnen durch die Gesellschaft einerseits, Chance der Emanzipation in der Gesellschaft andererseits –, scheint das alte Thema des väterlichen Gesetzes fortzuschreiben: Es sind die wechselseitigen Abhängigkeiten von Freiheit und Autorität, deren Ambivalenzen, die nicht bloß historisch veränderlich sind, sondern mit den Prozessen der sozialen Differenzierung korrelieren. Solche Korrelationen stellen sich nun als paternale Bindungen dar, die – bei all ihrer Unsicherheit und Unsichtbarkeit – Wahrnehmungen, Rationalitäten, Willen, und nicht zuletzt auch die Formen der Macht und des Rechts bestimmen.
  • Besprechungen: Susan Boos, in: Die Wochenzeitung v. 04.02.2010, abrufbar über ›www.woz.ch‹.

3. Junge Rechtsphilosophie (gemeinsam hrsg. mit Carsten Bäcker), Stuttgart: Franz Steiner Verlag und Baden-Baden: Nomos, 2012 (Reihe: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie, Beiheft 135).

  • Inhalt: Die im Band versammelte junge Rechtsphilosophie nimmt sich einer ganzen Breite aktueller und ständiger Fragen der Rechtsphilosophie an: Wo liegen die Grenzen der Rationalität des Rechts? Wie verfasst sich politische Selbstbestimmung? Dient das Gefühl der Rechtsfindung? Wohin führt die Transnationalisierung und Pluralisierung des Rechts? Was leistet die Ökonomische Analyse des Rechts? Ist Rechtserzeugung Performanz? Ist die Menschenwürde abwägbar? Wie reagiert das Recht auf die wachsende Autonomie des Kindes? Auf all diese und noch weitere Fragen liefern die Autorinnen und Autoren unverbrauchte Antworten.
    Der Band eignet sich nicht nur zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den behandelten Themen, sondern liefert zugleich einen repräsentativen Einblick in die Szene des deutschsprachigen Nachwuchses aus dem Bereich der Rechtsphilosophie.
  • Besprechungen: Sebastian Lasch, in: Portal für Politikwissenschaft. Die Annotierte Bibliografie, veröffentlicht am 27.06.2013, abrufbar über›http://pw-portal.de/rezension/35885-junge-rechtsphilosophie‹.

4. Autonome Automaten. Künstliche Körper und artifizielle Agenten in der technisierten Gesellschaft (gemeinsam hrsg. mit Malte-Christian Gruber und Jochen Bung), Berlin: Trafo-Verlag, 2014; Berlin: Berliner Wissenschaftsverlag, 2. Aufl. 2015 (Reihe: "Beiträge zur Rechts-, Gesellschafts- und Kulturkritik").

  • Inhalt: Künstliche Intelligenz, künstliches Bewusstsein und auch künstliches Leben gehören mehr denn je zu den prominenten Forschungsgegenständen der heutigen Technikwissenschaften, und gerade die Fortschritte im Bereich der Robotik und der zunehmend sozial integrierten Informationstechnologien werfen Fragen nach dem gesellschaftlichen Umgang mit deren Gegenständen auf.
  • Besprechungen: Melinda Florina Müller, in: ARSP 101 (2015), S. 138–141.

 

5. Grundlagen und Grenzen des Strafens. 3. Symposium Junger Strafrechtlerinnen und Strafrechtler Frankfurt am Main 2013 (gemeinsam hrsg. mit Martin Asholt, Milan Kuhli, Denis Basak, Marc Reiß, Susanne Beck, Nina Nestler), Baden-Baden: Nomos, 2015.

  • Inhalt: Vor dem Hintergrund eines sich mit zunehmender Geschwindigkeit verändernden positiven Rechts war es das Ziel des im November 2013 in Frankfurt a.M. durchgeführten dritten Symposiums Junger Strafrechtlerinnen und Strafrechtler, sich in strafrechtlicher, strafprozessualer, rechtsphilosophischer und kriminologischer Perspektive den „Grundlagen und Grenzen des Strafens“ zu widmen. Die Spanne der nun vorliegenden Tagungsbeiträge reicht von der deduktiven Untersuchung der (veränderten) Legitimationsansätze des Strafrechts – ausgehend etwa vom Menschenbild des Strafrechts, der Rechtsgutslehre sowie einer präventionsrechtlichen Orientierung und der Stellung des Opfers im Strafrecht – bis hin zu einer induktiven Aufarbeitung des Themas. In zuletzt genannter Hinsicht finden sich Beiträge zu den Grenzen des Geltungsbereichs des Strafrechts, zur Sicherungsverwahrung sowie zu kriminalwissenschaftlichen Fragen der sexuellen Autonomie oder der computergestützten Kommunikation.
  • Besprechungen: Michael Soiné, in: Archiv für Kriminologie 2015, S. 214.

6. Georg Jellinek: Allgemeine Staatslehre und Politik. Vorlesungsmitschrift von Max Ernst Mayer aus dem Sommersemester 1896 (gemeinsam hrsg. mit Andreas Funke), Tübingen: Mohr, 2016.

  • Inhalt: Georg Jellineks "Allgemeine Staatslehre" ist ein Klassiker der Rechts-, Staats- und Sozialwissenschaft. Doch über die Vorlesung "Allgemeine Staatslehre", die Jellinek an der Universität Heidelberg regelmäßig hielt und die von Studierenden aus aller Welt besucht wurde, war bisher kaum etwas bekannt. Im Sommersemester 1896 hörte Max Ernst Mayer, später Professor für Rechtsphilosophie und Strafrecht, Jellineks Vorlesung. Er fertigte eine gründliche, gut lesbare Vorlesungsmitschrift an, die nunmehr erstmals der Fachwelt zugänglich gemacht wird. Die Mitschrift ist keine Kurzfassung der voluminösen, vier Jahre später erschienenen Monographie. Vielmehr erlaubt sie einen Blick in die Werkstatt Jellineks. Es kann nachvollzogen werden, wie er die Bausteine seiner bereits veröffentlichten Arbeiten zusammensetzte und welche Schwierigkeiten ihm dabei seine wissenschaftstheoretischen Überzeugungen – gemeinhin dem Neukantianismus zugeordnet – bereiteten.
  • Besprechungen: Margrit Seckelmann, Journal für Juristische Zeitgeschichte 2018, H. 3, S. 127–128; Jens Kersten, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Germanistische Abteilung, 2018, S. 521–522; N.N., Jahrbuch Extremismus & Demokratie 29 (2017), S. 442; Matthias Wiemers, in: Recht und Politik 53 (2017), H. 3, S. 388 f.; Agostino Carrino, in: Lo Stato Nr. 7 (2016), S. 367–368; Helmut Goerlich, in: DVBl 2017, S. 104–105; Natalie Wohlleben, Portal für Politikwissenschaft, abrufbar über›http://pw-portal.de/rezension/39660-georg-jellinek-allgemeine-staatslehre-und-politik-48189‹.

 

B. Unselbständig Erschienenes

I. Kommentierungen

1. [Kommentierung von] §§ 184–184d StGB [u.a. Verbreitung pornographischer Schriften, Verbreitung, Erwerb und Besitz kinder- und jugendpornographischer Schriften] (gemeinsam mit Jörg Ziethen), in: Klaus Leipold / Michael Tsambikakis / Mark A. Zöller (Hrsg.), AnwaltKommentar StGB, Bonn: Deutscher Anwaltverlag 2011, S. 1138-1158.

  • Besprechungen: Thomas C. Knierim, in: NJW 2011, S. 1058.

2. [Kommentierung von] §§ 184–184d StGB [u.a. Verbreitung pornographischer Schriften, Verbreitung, Erwerb und Besitz kinder- und jugendpornographischer Schriften] (gemeinsam mit Jörg Ziethen), in: Klaus Leipold / Michael Tsambikakis / Mark A. Zöller (Hrsg.), AnwaltKommentar StGB, Heidelberg: C.F. Müller, 2. Aufl. 2015 (Reihe: Heidelberger Kommentare), S. 1375-1398.

3. [Kommentierung von] §§ 80-89, 90-90b, 91a-92 StGB [u.a. Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen] (gemeinsam mit Dieter Anders), in: Klaus Leipold / Michael Tsambikakis / Mark A. Zöller (Hrsg.), AnwaltKommentar StGB, Heidelberg: C.F. Müller, 2. Aufl. 2015 (Reihe: Heidelberger Kommentare), S. 859-888, 931-936, 948-950.

4. [Kommentierung von] § 266 StGB) (gemeinsam mit Matthias Jahn), in: Werner Leitner / Henning Rosenau (Hrsg.), Nomos Kommentar Wirtschafts- und Steuerstrafrecht (NK-WSS), Baden-Baden: Nomos, 2016, S. 1448–1489.

  • Besprechungen: Klaus Leipold, in: StraFo 2017, 347-348; Hans Kudlich, ZIS 2017, S. 573 f.

5. [Kommentierung von] Vor § 369 AO [Systematik und Methodik des Steuerstrafrechts], § 369 AO [Steuerstraftaten], in: Silke Hüls / Tilmann Reichling (Hrsg.), Kommentar zum Steuerstrafrecht, Heidelberg: C.F. Müller, 2016 (Reihe: Heidelberger Kommentare), S. 1–16, 17–40.

  • Besprechungen: Ocka Stumm, in: wistra 2017, S. 344 f.

 

II. Aufsätze in Zeitschriften und Sammelwerken

 

II.1. Materielles Strafrecht (außer Wirtschaftsstrafrecht [siehe II.3.])

  1. Die Nichtanzeige geplanter Straftaten (§ 138 StGB) im Spannungsverhältnis von Gefahrenabwehr und Selbstbelastungsfreiheit. Zugleich eine Besprechung des Urteils des 5. Strafsenats des BGH vom 19. Mai 2010 (gemeinsam mit Jörg Ziethen), in: HRRS (Höchstrichterliche Rechtsprechung Strafrecht), in: HRRS Heft 10/2010, S. 477-484 (Höchstrichterliche Rechtsprechung Strafrecht, abrufbar über ›www.hrr-strafrecht.de‹.
  2. Was tun mit "verbotenen Gegenständen"? Strafrechtliche Risiken der Besitzaufgabe an Drogen, Waffen, Pornographie (gemeinsam mit Jörg Ziethen), in: Juristische Rundschau 2011, Heft 2, S. 65-69.
  3. Der ärztliche Heileingriff als „Heilangriff“ – die medizinische Außenseitermethode als gefährliche Körperverletzung. Zugleich eine Besprechung des Urteils des 3. Strafsenats des BGH vom 22. Dezember 2010 = HRRS 2011 Nr. 284 („Zitronensaft-Fall“) (gemeinsam mit Jörg Ziethen), in: HRRS (Höchstrichterliche Rechtsprechung Strafrecht) 2011, Heft 10, S. 394–398.
  4. Die neue EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Kindesmissbrauch und Kinderpornografie (gemeinsam mit Jörg Ziethen), in: Zeitschrift für Rechtspolitik 2012, Heft 6, S. 168-171.
  5. Bilderstreit 2.0. Die rechtspolitische Diskussion über die Kriminalisierung des kommerziellen Umgangs mit Nacktbildern von Minderjährigen – Eine Stellungnahme zu den Posing-Gesetzentwürfen des Bundes und Bayerns sowie eigener Regelungsvorschlag – (gemeinsam mit Matthias Jahn), in: Peter-Alexis Albrecht u.a. (Hrsg.), Festschrift für Walter Kargl zum 70. Geburtstag am 6.5.2015, Berlin: Berliner Wissenschaftsverlag, 2015, S. 227-239.
  6. Bilderstreit 2.0 -  Die rechtspolitische Diskussion über die Kriminalisierung des Umgangs mit Nacktbildern von Minderjährigen (gemeinsam mit Matthias Jahn) - gekürzte und mit einer türkischen Einleitung versehene Fassung in: Delikte gegen Persönlichkeitsrechte im türkischen-deutschen Rechtsvergleich (Türk ve Alman Karşılaştırmalı Hukukunda Kişilik Haklarına Karşı Suçlar), Studien zum deutschen und türkischen Strafrecht (Alman ve Türk Ceza Hukukuna İlişkin Araştırmalar) Duttge/Ünver (Hrsg.), Ankara (Seckin) 2015, S. 35-52.
  7. When Crime Punishes Itself: Dispensing with Punishment, Punishment Theory, and Theodicy—A German Perspective, in: C4eJournal: Perspective on Ethics. - NEU -

II.2. Strafprozessrecht

  1. Ist Rechtskraft noch zeitgemäß? Zur Unflexibilität des Rechtssystems bei der Durchführung von Strafverfahren, in: Carsten Bäcker / Stefan Baufeld (Hrsg.), Objektivität und Flexibilität im Recht, Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie, Beiheft Nr. 103, Stuttgart: Steiner, 2005, S. 131-141.
  2. Die "Schuldspruchänderung" im Wiederaufnahmerecht. Zugleich Besprechung von BGHSt 48, 153, in: Juristische Rundschau (JR) 2006, Heft 10, S. 409-415.
  3. Zum Rehabilitationsgedanken im Wiederaufnahmerecht, in: Institut für Kriminalwissenschaften und Rechtsphilosophie Frankfurt am Main (Hrsg.), Jenseits des rechtsstaatlichen Strafrechts, Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag 2007 (Reihe: Frankfurter Kriminalwissenschaftliche Studien, Bd. 100), S. 661–680.
  4. Aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Wiederaufnahme in Strafsachen. (Zugl. Rezension zu Marxen/Tiemann, Die Wiederaufnahme in Strafsachen, 2. Aufl. 2006), in: HRRS Heft 12/2006 (Höchstrichterliche Rechtsprechung Strafrecht, abrufbar über ›www.hrr-strafrecht.de‹), S. 401–408.
  5. Der Widerruf eines durch Täuschung erschlichenen rechtskräftigen Einstellungsbeschlusses. Zugleich Besprechung zu BGHSt 52, 119 = HRRS 2008 Nr. 166, in: HRRS Heft 8-9/2008, S. 364-368 (Höchstrichterliche Rechtsprechung Strafrecht, abrufbar über ›www.hrr-strafrecht.de‹).
  6. Anmerkung zu BGH, Urt. v. 05.06.2008 - IX ZR 17/07 [zu §§ 133, 134 InsO, § 153a StPO], in: Juristische Rundschau 2009, Heft 4, S. 170–172 (Urteil S. 167 ff.).
  7. Akteneinsicht und Aktenverwertung im Kinderpornografieverfahren - ein neues Strafbarkeitsrisiko für effektive Verteidigung? [= Zugleich Anmerkung zu OLG Frankfurt, Beschluss vom 2. November 2012, 2 Ws 114/12], in: Strafverteidiger (StV) 2014, Heft 5, S. 299-304.
  8. Strafprozessualer Eingriff und Gesetzesbindung. Ein Beitrag zur Lehre von der Annexkompetenz im Strafverfahrensrecht, in: Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft (ZStW) 130 (2018), H. 3, S. 762–803. - NEU -

II.3. Wirtschaftsstrafrecht

  1. Sarbanes-Oxley in Deutschland? Zur geplanten Einführung eines strafbewehrten „Bilanzeides“ nach dem Regierungsentwurf eines Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes, in: Neue Zeitschrift für Gesellschaftsrecht (NZG), 2006, Heft 17, S. 652–654 (gemeinsam mit Cordula Heldt)
  2. Anmerkung zu BGH, Urt. v. 12.05.2005 – 5 StR 283/04 [zu § 264a StGB], in: Juristische Rundschau 2006, Heft 6, S. 251–252 (Urteil S. 248 ff.).
  3. Der strafbare "Bilanzeid" nach § 331 Nr. 3a HGB, in: wistra. Zeitschrift für Wirtschafts- und Steuerstrafrecht 2007 (H. 8), S. 292-294.
  4. „Untreuestrafrecht 2.0“ – Theoretische und systematische Grundlagen der Dogmatik des § 266 StGB im Rechtsstaat (gemeinsam mit Matthias Jahn), in: Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik (ZIS) 2016, Heft 8, S. 552–563, abrufbar über ›www.zis-online.com‹).
  5. Theorie und Praxis des Wirtschaftsstrafrechts in der DDR, in: Georg Steinberg (Hrsg.), Sozialistische Straftheorie und -praxis in Europa, Baden-Baden 2018, S. 213–253. - NEU -

II.4. Strafrechtsphilosophie, Strafrechtsgeschichte, Rechtsphilosophie

  1. Max Ernst Mayer (1875 – 1923). Materialien zu einer Biographie, in: Thomas Vormbaum (Hrsg.), Jahrbuch der Juristischen Zeitgeschichte, Bd. 4, 2002/03, Berlin: Berliner Wissenschafts-Verlag, 2003, S. 395–425.
  2. Gedankenexperimente im Recht, in: Erich Schweighofer / Doris Liebwald / Silvia Augeneder / Thomas Menzel (Hrsg.), Effizienz von e-Lösungen in Staat und Gesellschaft. Aktuelle Fragen der Rechtsinformatik. Tagungsband des 8. Internationalen Rechtsinformatik Symposions IRIS 2005, Stuttgart u.a.: Boorberg, 2005, S. 591–599.
  3. Die "Internationale Zeitschrift für Theorie des Rechts" / "Revue Internationale de la Théorie du Droit" (1926 bis 1939). Einführende Bemerkungen zur ersten rechtstheoretischen Zeitschrift moderner Prägung nebst Bibliographie und Register, in: Rechtstheorie 2007, Heft 1, S. 169-195.
  4. Relativismus in Zeiten der Krise: Franz L. Neumanns unveröffentlichte rechtsphilosophische Doktorarbeit von 1923, in: Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik (ZIS) 2007, Heft 9, S. 362–370, abrufbar über ›www.zis-online.com‹.
  5. Max Ernst Mayer (1875-1923), Jurist, in: Gerhard Taddey / Rainer Brüning (Hrsg.), Lebensbilder Baden-Württemberg, Bd. XXIII, Stuttgart 2010, S. 350–370.
  6. Die Leiden des jungen „Gretchen“. Ein Frankfurter Kriminalfall anno 1771/72: Der Prozess gegen die Kindsmörderin Susanna Margaretha Brandt (gemeinsam mit Kent D. Lerch und Jörg Ziethen), in: Forschung Frankfurt, Heft 2/2011, S. 49-54.
  7. Wesen, Wesen, seid‘s gewesen? Zur Diskussion über ein Strafrecht für Maschinen, in: Eric Hilgendorf / Jan-Philipp Günther (Hrsg.), Robotik und Gesetzgebung. Beiträge der Tagung vom 7. bis 9. Mai 2012 in Bielefeld, Baden Baden 2013, S. 183–194.
  8. Paul Johann Anselm von Feuerbachs "Kaspar Hauser". Ein Buch und seine Geschichte) (gemeinsam mit Lutz Eidam), in: Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft (ZStW), Bd. 125 (2013), Heft 4, S. 931-946.
  9. (Brasilianische Übersetzung von 8.) "Kaspar Hauser", de Paul Johann Anselm von Feuerbach. Um livro e sua história (Deutsch: Paul Johann Anselm von Feuerbachs "Kaspar Hauser". Ein Buch und seine Geschichte) (gemeinsam mit Lutz Eidam, Übersetzung ins Brasilianische durch Antonio Martins), in: Luis Greco / Antonio Martins (Hrsg.), Direito Penal como crítica da pena. Estudos em homenagem a Juarez Tavares por seu 70.º aniversário em 2 de setembro de 2012 (Festschrift für Juarez Tavares zum 70. Geburtstag), Madrid u.a.: Marcial Pons, 2012, S. 775 ff.
  10. Moral über Bord? Über das Notrecht von Schiffbrüchigen und das Los der Schiffsjungen. Der Kriminalfall Regina v. Dudley and Stephens (Mignonette-Fall), in: Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik (ZIS) 2014, Heft 10, S. 479–488. (abrufbar über ›www.zis-online.com‹)
  11. Die "Frankfurter Schule des Strafrechts": Versuch einer Zwischenbilanz (gemeinsam mit Matthias Jahn), in: Juristenzeitung 2014, Heft 19, S. 943-947.
  12. (Erweiterte Fassung von 11.) Die "Frankfurter Schule des Strafrechts": Versuch einer Zwischenbilanz, in: Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main (Hrsg.), 100 Jahre Rechtswissenschaft in Frankfurt. Erfahrungen, Herausforderungen, Erwartungen, Frankfurt am Main: Klostermann, 2014, S. 299-316.
  13. Neukantianismus auf halber Treppe. Gustav Radbruch, Heinrich Levy und der Geist des Heidelbergischen Denkens, in: Frank Saliger i.V.m. Osman Isfen, Young-Whan Kim, Shing I Liu u.a. (Hrsg.), Rechtsstaatliches Strafrecht. Festschrift für Ulfrid Neumann zum 70. Geburtstag, Heidelberg u.a.: C.F. Müller, 2017, S. 493–507.
  14. Fritz Bauers Beitrag zur Strafrechtsreform, zur Veröffentlichung vorgesehen in einem Sammelband des Fritz Bauer Instituts.

 

III. Buchbesprechungen

  1. Book Review: Nigel Foster & Satish Sule, German Legal System and Laws, 3rd. ed., (Oxford University Press, 2002), in: 5 German Law Journal No. 4 (1 April 2004) – Legal Culture (abrufbar über ›www.germanlawjournal.com/print.php?id=417‹) 
  2. Rezension: Marc André Wiegand, Unrichtiges Recht: Gustav Radbruchs rechtsphilosophische Parteienlehre, Tübingen: Mohr, 2004, in: Humanities. Sozial- und Kulturgeschichte (H-Soz-u-Kult) 2004 ›http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2004-4-205‹; auch in: Historische Literatur. Rezensionszeitschrift von H-Soz-u-Kult, Wiesbaden: Franz Steiner-Verlag, Bd. 2, 2004, Heft 4, S. 231–233.
  3. Rezension: Markus D. Dubber, Einführung in das US-amerikanische Strafrecht, C.H. Beck, München, 2005 (Reihe: JuS-Schriftenreihe, Ausländisches Recht: Bd. 173), in: HRRS Heft 4/2005 (Höchstrichterliche Rechtsprechung Strafrecht, abrufbar über ›www.hrr-strafrecht.de‹), S. 152–154.
  4. Rezension: Andreas Popp, Verfahrenstheoretische Grundlagen der Fehlerkorrektur im Strafverfahren. Eine Darstellung am Beispiel der Eingriffsmaßnahmen im Ermittlungsverfahren, Duncker und Humblot, Berlin, 2005 (Reihe: Schriften zum Prozessrecht, Bd. 188), in: HRRS Heft 10/2005 (Höchstrichterliche Rechtsprechung Strafrecht, abrufbar über ›www.hrr-strafrecht.de‹), S. 360–362.
  5. Aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Wiederaufnahme in Strafsachen. (Zugl. Rezension zu Marxen/Tiemann, Die Wiederaufnahme in Strafsachen, 2. Aufl. 2006), in: HRRS Heft 12/2006 (Höchstrichterliche Rechtsprechung Strafrecht, abrufbar über ›www.hrr-strafrecht.de‹), S. 401–408. [zugl. Aufsatz, siehe oben III.7.]
  6. Rezension: Hans Achenbach / Andreas Ransiek (Hrsg.), Handbuch Wirtschaftsstrafrecht, 1303 Seiten, C.F. Müller, 2. Aufl. Heidelberg 2008, in: HRRS Heft 3/2009 (Höchstrichterliche Rechtsprechung Strafrecht; abrufbar über ›www.hrr-strafrecht.de‹), S. 125–127.
  7. Rezension von: Hubert Seliger, Politische Anwälte? Die Verteidiger der Nürnberger Prozesse, Baden-Baden 2016, in: Strafverteidiger 2017, Heft 8, S. 560–563.

 

IV. Sonstiges

  1. Report – Bundesgerichtshof in Strafsachen (Federal Court of Justice, Criminal Law) 2000/01, in: Russell Miller & Peer Zumbansen (eds.), The Annual Of German & European Law 1, Oxford/New York: Berghahn Books, 2004, pp. 457–470.
  2. Critical remarks on the "Killing Without Obvious Reason"-Case (Federal Court of Justice, Decision of 13 July 2005 [BGH 2 StR 236/05, zu § 211 StGB], in: German Law Archive (abrufbar über ›www.iuscomp.org/gla/literature/ziemann.htm‹)
  3. Tagungsbericht über die Tagung der Deutschen Sektion der IVR vom 23.–25. September 2004 in Kiel zum Thema "Juristische Grundlagenforschung" (zusammen mit Jochen Bung), in: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie (ARSP) Bd. 91 (2005), S. 273–278.
  4. Tagungsbericht: Tagung der Jungen Forums Rechtsphilosophie (JFR) vom 27.-28. September 2006 in Würzburg zum Thema "Normativität", in: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie (ARSP) Bd. 93 (2007), S. 256–259.
  5. Übersetzung aus dem Englischen von: Douglas Husak, Comments on "'Indirect' Paternalism in Criminal Law", in: Andreas von Hirsch / Ulfrid Neumann (Hrsg.), Paternalismus im Strafrecht. Die Kriminalisierung von selbstschädigendem Verhalten, Baden-Baden 2010.
  6. Die Professionalisierung der Strafverteidigung: Grundlagen, Entwicklungen, Herausforderungen. Ein Symposionsbericht zum 30-jährigen Bestehen des Strafverteidiger, in: StV 2010, Heft 8, S. 452-457.
  7. Outlaw and Literature. Zur Poetik der Devianz im Werk des Offenbacher Gangsta-Rappers Haftbefehl, in: Dominik Brodowski / Charlotte Schmitt-Leonardy / Sascha Ziemann (Hrsg.), Liber Matthias Jahn. Fastschrift für Matthias Jahn zum 50. Geburtstag am 9. November 2018, unveröffentlichter Privatdruck aus Anlaß des 50. Geburtstages von Prof. Dr. Matthias Jahn, 2018, S. 120–130. - NEU -