Veranstaltungen im Wintersemester 2017/2018

Hoersaal 743 Hoersaal 743 Hoersaal 743

I. Vorlesung: Strafrecht I

I. Vorlesung: Strafrecht I

Termin: Di, 11-12 Uhr und Do, 10-12 Uhr (17.10.2017 bis 8.02.2018)
Ort: HZ 1
Veranstalter: Prof. Dr. Cornelius Prittwitz


Die Vorlesung führt in das Strafrecht und seine kriminalpolitischen, rechtssoziologischen und rechtsphilosophischen Grundlagen ein. Im Mittelpunkt des Stoffes, der auch Gegenstand der Gutachten in Probeklausur und Klausur (Teil der Zwischenprüfung und des „Anfängerscheins“) stehen die Lehren und Probleme des Allgemeinen Teils des Strafgesetzbuches. Vermittelt wird auch die für das Erstellen von „Gutachten“ notwendige Falllösungsmethode. Eingeleitet und eingebettet werden diese Lehren aber durch Theorien der Kriminalität (und Kriminalisierung), Theorien der Strafe und des Strafrechts, einen Überblick über die Institutionen des Kriminaljustizsystems (Strafgerichte, Strafverteidigung, Staatsanwaltschaft, Polizei), sowie durch die zentralen Strafrechtsprinzipien (u.a. das Bestimmtheitsgebot, Schuldprinzip, Gesetzlichkeitsprinzip).

II. Seminar: "Verrat"

II. Seminar: "Verrat"

Veranstaltungsart: Blockseminar
Termin: am Ende des Wintersemesters 2017/18, genauer Termin wird noch bekannt gegeben
Ort:  wird noch bekannt gegeben
Veranstalter: Prof. Dr. Cornelius Prittwitz, RiAG Dr. Cornelius Trendelenburg
Vorbesprechung: Donnerstag, 13. Juli 2017, 16 Uhr c.t., Raum RuW 1.101
Schwerpunktbereich: Kriminalwissenschaften (SPB 6)


Im Wintersemester 2017/18 bieten wir ein (Block-) Seminar zum Thema „Verrat“ an. Im Mittelpunkt unseres Forschungsinteresses liegt die - im Begriff weniger als im Phänomen liegende - Ambivalenz.

Der Verräter kann je nach Kontext und Perspektive Held und Schurke sein. Der „Landesverräter“ z.B. mag sich als „Botschafter des Friedens“ verstehen (oder auch tatsächlich so wirken), der „Whistle­bower“ verrät sein Unternehmen (oder wie Edward Snowden sein Land), macht sich dadurch aber der Gesellschaft (oder Teilen von ihr) gegenüber verdient, der Rechtsanwalt, der seinen Mandanten oder der Arzt, der seinen Patienten verrät, mag aus übergeordneten Gründen moralisch oder sogar rechtlich gerechtfertigt sein. Eine Strafanzeige wird oft gleichzeitig ein Verrat gegenüber dem Angezeigten sein. Der aussagende Mitbeschuldigte kann ein vom Staat belohnter „Kronzeuge“ sein.

Dementsprechend sind Verrat und Verräter Gegenstand nicht nur des (Straf-) Rechts. Geschichts- und Politikwissenschaft befassen sich ebenso damit wie die Psychologie. Verrat und Verräter sind auch nicht zufällig beliebter Gegenstand von Literatur, Opfer, Film.

Im Seminar soll auf der Grundlage der Auseinandersetzung mit diesem nichtstrafrechtlichen Kontext versucht werden, den strafrechtlich relevanten Verrat und seine Ambivalenz besser zu verstehen. Dementsprechend wird es drei große Blöcke geben:

  • Verrat und Verräter in der Kunst (namentlich Literatur und Film)
  • Verrat und Verräter in Nachbarwissenschaften (namentlich Psychologie, Geschichte, Politologie und Soziologie)
  • Verrat im Recht (namentlich im Strafrecht).

Eine Themenliste unter Angabe der noch freien Themen finden Sie hier. Bitte melden Sie sich unter Angabe von 3 Themenwünschen bei Frau Zink unter zink@jur.uni-frankfurt.de an. 

III. Seminar "Opfer"

III. Seminar "Opfer"

Veranstaltungsart: Blockseminar
Termin: Do, 01.02.2018- Fr, 02.02.2018, jeweils 9.00-18.00 Uhr
Ort: RuW 4.101
Veranstalter:Prof. Dr. Cornelius Prittwitz, Prof. Dr. Dres. h.c. Ulfrid Neumann
Vorbesprechung: Donnerstag, 06. Juli 2017 14 00 Uhr in Raum SH 0.108 
Schwerpunktbereich: Kriminalwissenschaften (SPB 6)


Eine Themenliste sowie weitere Informationen finden Sie hier.